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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
CDU will wichtige Parkplätze nicht ersatzlos bebauen lassen
Zwischenüberschrift:
Debatte um Quartiersgaragen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück FDP und SPD finden die Idee ganz famos, nun meldet sich die CDU zu Wort und spricht sich gegen sie aus: kostenpflichtige Quartiersgaragen. Sie sollen so manches Wohnquartier autofrei machen.

Wir lehnen einen generellen Wegfall von öffentlichen Stellplätzen an Häusern und Wohnungen ab″, teilte Anette Meyer zu Strohen, Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, mit. Wir dürfen Stadtteile wie Voxtrup, Lüstringen, Haste, Pye oder Hellern nicht abhängen. Viele Menschen in Osnabrück, gerade auch ältere Mitbürger, sind auf ihr Auto angewiesen″, so die CDU-Ratsfrau.

Die SPD will eine Quartiersgarage als Pilotprojekt auf den Weg bringen, also ein kostenpflichtiges Parkhaus in einem Wohngebiet. Ein solches Parkhaus solle den Parkdruck in dem Quartier verringern. In Neubaugebieten könnten sie nach dem Wunsch der SPD-Ratsfrau Susanne Hambürger dos Reis das Anwohnerparken gänzlich ersetzen und mehr Platz für Kinder und Wohnungen schaffen. Der Vorstoß der SPD geht auf eine ursprüngliche Idee der FDP zurück.

Hoher Parkdruck

Für die CDU ist die Idee der beiden Fraktionen kein Allheilmittel″. Vielmehr könnten Meyer zu Strohen zufolge zusätzliche Parkflächen in einzelnen Stadtteilen den Parkdruck senken, etwa im Bereich des Schulzentrums an der Brinkstraße. Für diesen Bereich prüft die Verwaltung derzeit auf Antrag von CDU, SPD und FDP aus dem April dieses Jahres, ob eine Quartiersgarage dort das Problem des hohen Parkdrucks senken könnte. Wir sollten unsere Bürger allerdings nicht noch weiter gängeln und dort wichtige Parkplätze ersatzlos bebauen″, schreibt Meyer zu Strohen.

SPD-Ratsfrau Hambürger dos Reis erachtet eine Quartiersgarage in der Wüste als sinnvoll. Dort stünden viele Autofahrer unerlaubt auf der Straße, teilweise in zweiter Reihe. Unserer Ansicht nach ist in der Wüste vor allem das OS-Team gefordert, das Falschparken auf Gehwegen und Parken in zweiter Reihe vermehrt anzuzeigen und härter durchzugreifen″, so Meyer zu Strohen.
Autor:
Jörg Sanders


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