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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Die Schinkellok hat ihr Führerhaus zurück
Zwischenüberschrift:
Weitere Etappe der Restaurierung geschafft
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Große Freude bei den Osnabrücker Dampflokfreunden: Erneut ist eine Etappe der Restaurierung der Schinkellok″ absolviert. Das historische Triebfahrzeug wird seit mehreren Jahren in akribischer Arbeit nach und nach wieder fahrbereit gemacht. Jetzt hat es bereits wieder ein Führerhaus.

Anfang dieser Woche war es so weit: Ein Kran hob das drei Tonnen schwere Element an seinen Platz, und die Vereinsmitglieder sorgten für die fachgerechte Verschraubung. Die ganze Aktion bedurfte einiger Vorarbeit. Denn zuvor mussten die Ehrenamtlichen das Führerhaus in ihrer Werkstatt komplett neu beblechen. Wir haben versucht, möglichst viel von dem ursprünglichen Material zu erhalten″, berichtete Vereinsmitglied Bernhard Kovermann. Kovermann ist einer von zwei aktiven Mitgliedern, die noch eine Ausbildung zum Dampflokführer gemacht haben und somit berechtigt sind, die historische Lok zu fahren, wenn sie erst einmal fertig ist.

Die Lok mit der Nummer 41 052 bediente früher die Strecke Osnabrück–Rheine und hat somit eine lange Beziehung zur Hasestadt. Mit dem Ende der Dampflokomotiven in der Region Osnabrück wurde sie ab dem Jahr 1979 als Denkmallok an der Buerschen Straße im Stadtteil Schinkel ausgestellt dort, wo sich heute das Pflegeheim Haus Schinkel″ befindet, dessen Neubau die Lok weichen musste. Seit 2005 ist die Schinkellok″ Eigentum der Dampflokfreunde, die sich bereits in den Jahren zuvor um die Pflege des Denkmals gekümmert hatten, dessen neuer Standort der alte Piesberger Zechenbahnhof ist.

Die Dampflokfreunde wollen das alte Fahrzeug aber nicht bloß besitzen, sondern auch damit fahren können. Es war immer das Ziel, unserem Namen alle Ehre zu machen und eine Dampflok zu haben″, sagt Vereinsvorstand Eberhard Gillich.

Von Anfang an war den Eisenbahnenthusiasten aber klar, dass so eine Restaurierung eine mühselige Angelegenheit sein wird vor allem, wenn sie von Ehrenamtlichen in ihrer Freizeit durchgeführt wird. Dementsprechend werden sie noch viel Geduld und noch mehr Arbeit aufbringen müssen. Wann die Schinkellok wieder fahren kann, steht noch nicht fest. Gillich weist darauf hin, dass alleine die Wiederherstellung des Führerhauses 4000 Arbeitsstunden in Anspruch genommen hat.

Interessierte können sich jederzeit bei einer Führung von den Dampflokfreunden über den aktuellen Fortschritt der Restaurierung informieren lassen. Anmeldungen nimmt Eberhard Gillich unter Telefon 0541 442619 entgegen.

Bildtext:
Echte Maßarbeit: Die Schinkellok bekommt per Kran ihr aufgearbeitetes Führerhaus aufgesetzt.
Fotos:
Jörn Martens
Autor:
Johannes Fölling


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