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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Anwohnerproteste zeigen Wirkung
Zwischenüberschrift:
Entscheidung über Parkplatz am Dominikanerkloster in Osnabrück vertagt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Soll der Parkplatz am Dominikanerkloster bebaut werden? Diese Frage hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt einstweilen zurückgestellt. Nachdem sich scharfer Protest von Anwohnern formiert hat, wollen sich die Fraktionen erst eine Meinung bilden.

Eigentlich sollte in der Sitzung eine Grundsatzentscheidung fallen, ob die städtische, 2000 qm große Fläche am Hasetorwall für eine neue Nutzung überhaupt zur Verfügung steht. Im Gespräch ist der Parkplatz, weil der CDU-Fraktionsvorsitzende Fritz Brickwedde ihn zunächst für ein Wohnprojekt vorgeschlagen hatte. Bei weiteren Beratungen war die Überlegung entstanden, auf dem Areal ein Büro- und Dienstleistungsgebäude zu errichten und damit möglicherweise dezentral untergebrachte Einheiten der Stadtverwaltung zusammenzufassen.

In diesem Sinne äußerte sich auch Stadtbaurat Frank Otte in der Ausschusssitzung. Es sei sinnhaft″, die Verwaltung an diesem Standort zu konzentrieren, meinte er. Dafür könnten andere Dienststellen umgenutzt oder für neue Zwecke freigegeben werden. Als Beispiele nannte er Büros an der Hannoverschen Straße, an der Bierstraße und der Lohstraße.

Obwohl aus der Politik überwiegend Zustimmung signalisiert wurde, einigten sich die Fraktionen schnell darauf, das Thema zu vertagen. Nachdem FDP-Mann Thomas Thiele Beratungsbedarf angemeldet hatte, schlossen sich auch die Sprecher von SPD, CDU und Grünen diesem Vorschlag an. Einige Politiker äußerten Verständnis für Anwohner, die sich für den Fortbestand der Bäume einsetzen.

CDU-Ratsfrau Verena Kämmerling wies darauf hin, dass ein Neubau die Chance für attraktive Büroarbeitsplätze der Stadtverwaltung biete. Und Jens Meier von den Grünen sprach sich dafür aus, ein Gebäude zu errichten, das energieneutral, flexibel in der Nutzung und mit viel Grün ausgestattet werde. Die von Anwohnern erhobene Forderung nach einem Bürgerbegehren wies SPD-Ratsherr Heiko Panzer zurück. Die Betroffenen hätten ausreichend Gelegenheit, ihre Meinung im Verfahren geltend zu machen.

So lange wollte eine Anwohnerin nicht warten. Lautstark meldete sie sich in der Sitzung zu Wort: Schwachsinn!″, rief sie, was hier geschieht, ist unglaublich! Als sie von der amtierenden Vorsitzenden Susanne Hambürger dos Reis (SPD) darauf hingewiesen wurde, dass nur Ausschussmitgliedern ein Rederecht zusteht, stand sie auf und verließ den Ratssitzungssaal. Dann knallte die Tür, dass der Saal bebte.

Bildtext:
Parkplatz, Park, Verwaltungsgebäude? Was aus dieser Fläche am Dominikanerkloster werden soll, entscheidet sich später.
Kartendaten:
Google, GeoBasis-DE/ BKG


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