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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Grundschule Sutthausen bereit für Ganztagsangebot
Zwischenüberschrift:
Wunsch vieler berufstätiger Eltern geht in Erfüllung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Wohin mit dem Kind am Nachmittag? Diese Frage stellen sich berufstätige Eltern auch in Sutthausen seit vielen Jahren. Nun geht der Wunsch nach einem Ganztagsangebot für die Grundschule des Osnabrücker Stadtteils wohl bald in Erfüllung. Noch im September hatte es so ausgesehen, als ob ein solches Angebot bis auf Weiteres nicht kommen würde weil die Schule ein umstrittenes Konzept vorgelegt hatte, dem die Stadtverwaltung die Genehmigung verweigerte.

Zur Begründung hieß es vonseiten der Verwaltung, dass sich die Schule mit ihrem Vorschlag nicht an das sogenannte Osnabrücker Modell″ gehalten habe. Dieses vor fünf Jahren vom Rat abgesegnete Konzept sieht von montags bis donnerstags ein jeweils siebeneinhalb Zeitstunden umfassendes ganzheitliches Bildungsangebot″ vor und außerdem ein ergänzendes Jugendhilfeangebot über die siebeneinhalb Stunden hinaus sowie für die Freitagnachmittage. Damit geht Osnabrück weiter als die vom Land Niedersachsen vorgegebenen Mindestanforderungen.

Die Sutthauser Grundschule aber scherte aus und plante ihr Ganztagsangebot nur für drei Tage. Dafür wurde die Schule unter anderem im Bürgerforum des Stadtteils heftig kritisiert unter anderem von der SPD-Politikerin Annette Harding, die sich entsetzt″ zeigte, und von Bürgermeisterin Eva-Maria Westermann (CDU), die um den Schulfrieden″ fürchtete.

Noch im November des vergangenen Jahres hatte der Sutthauser Schulvorstand die Einführung einer Ganztagsschule mit knapper Mehrheit ganz abgelehnt. Daraufhin setzte sich eine Elterninitiative in Bewegung und vor einem halben Jahr erklärte sich der Schulvorstand schließlich bereit, einen Antrag auf die Einrichtung einer Ganztagsschule zu stellen.

Dann aber legte sie dafür ihr abgespecktes Konzept vor, dem die Stadt die Zustimmung verweigerte und auch mit Kritik an diesem Vorgehen nicht hinter dem Berg hielt. Die Schule habe ihre Hausaufgaben nicht gemacht, hieß es unter anderem im Bürgerforum.

Diese hat sie nun offenbar nachgeholt. Am Montag verbreitete die Stadt eine Mitteilung, in der sie den vorausgegangenen Konflikt zwischen Verwaltung und Schulvorstand zwar nicht mehr ausdrücklich thematisierte, wohl aber feststellte, dass das vom Schulvorstand erarbeitete Konzept für die Grundschule Sutthausen nun dem Osnabrücker Modell folge.

Weiter heißt es, dass der Schul- und Sportausschuss der Stadt die Verwaltung nun mit der weiteren Planung beauftragen könne. Für die Zeit, bis die Schule für den Ganztagsbetrieb umgebaut ist was 2022 der Fall sein könnte – , sollen als Übergangslösung Hortplätze zur Verfügung gestellt werden.

Bildtext:
Der Weg für eine offene Ganztagsschule in Sutthausen ist jetzt offenbar frei.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Jann Weber


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