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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Park and ride am Radschnellweg?
Zwischenüberschrift:
SPD-Vorstoß für Parkplatz in Belm
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück/ belm Der Radschnellweg Osnabrück–Belm soll gerade Pendler zum Fahrradfahren motivieren. Die SPD-Fraktion im Osnabrücker Rat schlägt deshalb vor, auf Belmer Gebiet einen Auto-Parkplatz zu errichten. Ich glaube, der Bedarf für Pendler, aus dem Norden kommend, ist da″, sagte Susanne Hambürger dos Reis, stellvertretende Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, auf Anfrage unserer Redaktion zur Begründung.

Die SPD-Ratsfrau meint damit nicht die Pendler, die aus Belm nach Osnabrück fahren, sondern die aus weiter nördlich gelegenen Kommunen wie Ostercappeln oder Damme. Die könnten ihr Auto doch in Belm abstellen und dann weiter mit dem Rad in die Stadt fahren.

Im Mai hatte die Stadt Osnabrück den ersten Abschnitt des Radschnellwegs von der Liebigstraße bis zur Straße Am Bahndamm freigegeben. Mehrere Hundert Radfahrer passieren täglich die Zählstation an der Schlachthofstraße die Stadt zeigt sich bislang zufrieden. Bis 2021 oder 2022 soll der gesamte Radschnellweg fertiggestellt sein.

Hambürger dos Reis wollte nun von der Verwaltung wissen, ob die Stadt mit der Gemeinde Belm bereits über einen solchen Parkplatz gesprochen hat und ob es gar schon konkrete Pläne für eine Umsetzung gibt. Beides wurde verneint. Zudem fragte die Ratsfrau, wie hoch die Zahl der Pendler und der potenziellen Pendler aus dem Norden und der mittelbaren sowie unmittelbaren Umgebung ist.

Die Verwaltung arbeitet derzeit die aktuellen Pendlerzahlen auf, um eine detaillierte Potenzialabschätzung und - dimensionierung einzelner P& R-Standorte zu ermöglichen″, sagte Stadtsprecher Gerhard Meyering dazu auf Nachfrage unserer Redaktion. Denn auch die Stadt sieht offenbar ein Potenzial für Umsteiger vom Auto auf das Rad. Aufgrund des grundsätzlich guten Taktangebotes der Metrobus-Linie M4 und einer Anbindung an den zukünftig zu realisierenden Radschnellweg Osnabrück–Belm hätte eine P& R-Anlage im Umfeld der Bremer Straße ein durchaus hohes Potenzial insofern die Flächen hierfür zu Verfügung stehen würden″, so der Stadtsprecher. Diese Antwort überrascht. Denn bisher waren keinerlei Pläne aufseiten der Stadt bekannt, auf Stadtgebiet im Bereich des Radschnellwegs Park-and-ride-Parkplätze zu realisieren.

Doch selbst wenn es einen solchen Parkplatz gäbe ob nun auf Belmer oder Osnabrücker Gebiet –, bliebe die Frage nach einer sicheren Unterstellmöglichkeit für die dort abgestellten Fahrräder gerade nachts und am Wochenende. Dass das Fahrrad gesichert ist, ist eine wichtige Voraussetzung″, sagt auch Hambürger dos Reis. Denkbar wären gesicherte Fahrradabstellanlagen.
Autor:
yjs


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