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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Nur bis zum Stüveschacht: Feldbahnstrecke wird kürzer
Zwischenüberschrift:
Stadt übernimmt Mehrkosten für Piesberg-Projekt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Für den Ausbau der Feldbahn am Piesberg zeichnet sich jetzt doch eine Lösung ab. Die Stadt Osnabrück übernimmt die Mehrkosten, verkürzt die Neubaustrecke aber auf die Hälfte. Endstation soll vorerst der Stüveschacht sein.

Die Ergebnisse der Ausschreibung hatten ergeben, dass sich die neue Feldbahntrasse gegenüber der Kalkulation um mehr als 67 Prozent verteuern würde von 1, 35 auf 2, 26 Millionen Euro. Aus diesem Grund hat der Fachbereich Umwelt und Klimaschutz vorgeschlagen, statt der 2, 8 km langen Strecke bis zum Grubenweg in Lechtingen nur einen halb so langen Abschnitt bis zum Stüveschacht zu bauen, der zurzeit restauriert wird.

Nach dem Finanzausschuss hat sich am Donnerstag auch der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt einstimmig für die reduzierte Variante ausgesprochen. Damit gilt als sicher, dass auch der Rat in seiner nächsten Sitzung zustimmen wird. Nach der aktuellen Beschlussvorlage erhöht die Stadt Osnabrück ihren Anteil von 211 450 Euro auf 696 450 Euro. Die anderen Geldgeber das Land Niedersachsen, der Verein Naturpark Terra-Vita und die Gemeinde Wallenhorst haben signalisiert, dass sie zu ihrer Förderzusage stehen.

Stadtbaurat Frank Otte berichtete vor dem Stadtentwicklungsausschuss, dass die Verwaltung weitere Gespräche mit dem Umweltministerium führe. Es sei denkbar, dass sich noch weitere Zuschüsse aus anderen Fördertöpfen des Landes akquirieren ließen. Möglicherweise könne sogar noch eine Finanzierung für das gesamte Projekt auf die Beine gestellt werden.

Das von einem Verein betriebene Museum für feldspurige Industriebahnen organisiert an jedem zweiten Sonntag Fahrten auf der 1, 2 Kilometer langen Strecke zwischen dem Bahnhof am Fürstenauer Weg und dem Südstieg. Dieses Angebot wird von etwa 16 000 zahlenden Piesberg-Besuchern pro Jahr in Anspruch genommen.

Bildtext:
Feldbahnloks und Wagen gibt es genug, aber die neuen Gleise zum Stüveschacht müssen noch verlegt werden.
Foto:
Gert Westdörp
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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