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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mit Paypal zum Schnäppchen
Zwischenüberschrift:
Entspannte Atmosphäre beim Herbstflohmarkt im Moskaubad
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück So altbekannt, wie der Flohmarkt im Moskaubad ist, ebenso altbekannt sind die damit einhergehende schwierige Verkehrssituation und das wilde Parken im Stadtteil Wüste. Doch mittlerweile gehören abgeschleppte Wagen und verärgerte Anwohner weitestgehend der Vergangenheit an.

Seitdem die Stadtwerke einige Neuerungen wie den Shuttle-Bus und die Online-Buchung für Standplätze eingeführt haben, hat sich die Stimmung auf dem und rund um den Flohmarkt deutlich verbessert. Während des Herbstflohmarktes waren in den Straßen um das Freibad herum in zweiter oder gar dritter Reihe abgestellte Autos eine Seltenheit. Im Moskaubad selber herrschte eine ausgelassene Stimmung wie lange nicht mehr.

Bei den Anwohnern sei der Flohmarkt bisher ein leidiges Thema gewesen, doch mittlerweile sei dieser kein Problem mehr. Früher wurden hier alle naselang Wagen abgeschleppt, und es herrschte überall Chaos. Heute ist alles viel entspannter″, bekundete eine Anwohnerin, die namentlich nicht genannt werden wollte. Auch auf dem Verkaufsgelände war die Atmosphäre ausgelassen und friedlich. Marcel und Diana Brügge haben fast jedes Jahr einen Stand auf dem Flohmarkt und verkaufen mit ihren drei Töchtern allerlei Kleinigkeiten. Sie schwärmten von den Neuerungen, die vorgenommen wurden. Morgens gebe es keinen Kampf mehr um die besten Plätze, und die Parksituation habe sich deutlich verbessert. Mittlerweile sind deswegen alle Standleute so freundlich und entspannt″, sagte Marcel Brügge.

Einzig das morgendliche Entladen der Autos und Anhänger hat am Sonntag für kurzweiliges Tohuwabohu gesorgt. Morgens war noch Stau auf der gesamten Limberger Straße″, meinte eine Anwohnerin. Doch auch dieses kleinere Chaos wurde in den Griff bekommen.

Seitdem herrschte freudiges Feilschen im Moskaubad, und auf den Verkaufstischen fanden sich neben den klassischen Flohmarkt-Gimmicks wie Schallplatten, Kleidung und Spielsachen allerlei Schätze und Besonderheiten. So hatte Annegret Pieper noch vor Ort gehäkelt und selbst gemachte Schuhe für Kleinkinder verkauft, die mitwachsen, wenn das Kind wächst. Nebenan ragten überdimensional große Papp-Filmfiguren über den Köpfen der Besucher hervor. Die Verkäuferin, die namentlich nicht genannt werden möchte, hat sie von einem Freund geschenkt bekommen, der in einem Filmstudio arbeitet. Die Einnahmen möchte sie an eine Osnabrücker Organisation spenden.

Dem guten Zweck diente der Stand von Anne Eisenblätter vom Verein Mosaik. Sie verkaufte Marmelade und Schwimmkerzen, die die Kinder vom Verein TSG Burg Gretesch gekocht und gegossen haben, um den ehrenamtlichen Schwimmunterricht des Vereins zu unterstützen.

Moderner Vorreiter war der Stand von Carina Kampe, der mit der Digitalisierung geht und auch Online-Zahlung per Paypal annimmt. Gegen Ende des Tages hat man vielleicht kein Kleingeld mehr. Bei uns kann man dann per App immer noch bezahlen″, sagte Kampe.

Bildtexte:
Bestes Wetter und ausgelassene Stimmung beim diesjährigen Herbstflohmarkt im Moskaubad.
Beim Stand von Carina Kampe kann man mittlerweile per App und Paypal zahlen.
Fotos:
Gert Westdörp
Autor:
Viktoria Koenigs


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