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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Baubeginn für Studienzentrum
Zwischenüberschrift:
Uni-Präsident Lücke löst in der letzten Woche seiner Amtszeit ein altes Versprechen ein
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Der Spielplatz ist weg, die Bagger sind da: Das neue Studierendenzentrum″ der Uni Osnabrück war eine Herzensangelegenheit des scheidenden Präsidenten Wolfgang Lücke. Es soll ein Aufenthaltsort für und von Studenten sein und damit auch dazu beitragen, dass die Wohnungsnot ein wenig gelindert wird.

Bei seiner letzten offiziellen Amtshandlung als Universitätspräsident löste Wolfgang Lücke ein wichtiges Versprechen von vor sechs Jahren ein. Beim symbolischen Spatenstich sagte der scheidende Präsident: Dass das noch klappt vor meinem beruflichen Ende in Osnabrück, freut mich außerordentlich.″

Die Idee zu dem Bau zwischen Erweiterungsgebäude und Mensa stammt von Lücke, daran ließ auch Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) keinen Zweifel: Es ist Ihr Kind. Sie haben es bei Ihrem Antritt versprochen.″ Lücke habe schon als Vizepräsident der Uni Göttingen den dortigen Bau eines Lern- und Studiengebäudes mitinitiiert und begleitet.

Der Wissenschaftsminister lobte die Idee, Studenten in den Pausen zwischen Vorlesung oder Seminar einen Aufenthaltsort zu bieten. In den Abend- und Nachtstunden wird ein leuchtender Kubus den Campus erweitern″, erklärte Bauamtsleiterin Cristina von Pozniak-Bierschenk. Das Studienzentrum soll auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten geöffnet sein, die beispielsweise für die Bibliothek gelten.

Damit trägt die Universität der studentischen Realität Rechnung. Schließlich wird so manche Hausarbeit in der Nacht geschrieben, vor allem, wenn ein Abgabetermin unangenehm nahe gekommen ist oder ein Student tagsüber arbeiten muss, um sich die Miete leisten zu können. Das ganze Studierendenleben hat sich verändert″, befand auch Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.

Der ehemalige Spielplatz an der Kolpingstraße gehörte der Stadt, die für den Bau die Fläche an die Uni verkauft hat. Das Zentrum soll 2021 eingeweiht werden die Studenten müssen also nicht weitere sechs Jahre auf das neue Gebäude warten. Natürlich bekomme Lücke für die Einweihung eine Extra-Einladung, betonte von Pozniak-Bierschenk. Schon vorher hatte der scheidende Präsident bei seiner Rede angekündigt, er werde sich den fertigen Bau ansehen. Dann wird Lücke vier Stockwerke erkunden können, die eine Nutzfläche von 1000 Quadratmetern haben.

Die Planung haben in den vergangenen drei Jahren auch die drei Studenten Laura Boese, Özlem Susan und Leon Schmid begleitet. Schließlich stammt ein großer Teil der 6, 22 Millionen Euro, die die Universität für den Bau ausgibt, von den Studenten nämlich aus den mittlerweile wieder abgeschafften Studiengebühren.

Einen Teil der ungeliebten Zwangsabgabe will die Uni an die Studentenschaft zurückfließen lassen, das war Wolfgang Lücke immer wichtig. Zumal nun einmal nicht jeder dicht an der Universität wohnen könne oder wolle. Das Studienzentrum als Aufenthalts- und Arbeitsort könne somit auch das Wohnungsproblem etwas entschärfen, hofft der scheidende Präsident.

Bildtext:
Der städtische Spielplatz ist bereits Geschichte. Dass auf dem Grundstück unweit der Zentralmensa nun das Studierendenzentrum″ gebaut werden kann, wurde mit einem symbolischen ersten Spatenstich besiegelt.
Foto:
Michael Gründel
Autor:
Mareike Bader


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