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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Zaun am Hauptbahnhof noch immer nicht repariert
Zwischenüberschrift:
Immer wieder nutzen Menschen die Trampelpfade über die Gleise
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Eigentlich sollten die Löcher im Zaun an der Hamburger Straße, die es Passanten ermöglichen, den Osnabrücker Hauptbahnhof über die Gleise zu erreichen, schon im Frühjahr geflickt werden. Getan hat sich in den vergangenen Monaten jedoch nichts.

Wer vom Hasepark aus zum Hauptbahnhof gehen will, muss einen Umweg durch die Unterführung in Kauf nehmen, die die Hamburger Straße mit der Bruchstraße verbindet. Allerdings gibt es noch eine weitere, jedoch illegale Möglichkeit: Wer Leib und Leben riskieren und eine Ordnungswidrigkeit begehen will, nutzt die Trampelpfade über die Gleise. Diese sind aufgrund mehrerer großer Löcher im Zaun an der Hamburger Straße bequem zu erreichen.

Gefährliche Abkürzung

Über die defekten Zäune hatte unsere Redaktion schon im April 2019 berichtet. Laut Aussagen eines Anwohners damals nutzten nicht wenige Fußgänger diese gefährliche Abkürzung, und selbst Kinder wurden beim Überqueren der Gleise beobachtet.

Der Bundespolizei, die für die Sicherheit an deutschen Bahnhöfen zuständig ist, bleiben nur Appelle an die Menschen, Warnungen vor der Gefahr und die Androhung von Strafen: 25 Euro kostet der Übertritt, muss ein Zug gebremst werden, droht sogar eine Strafanzeige. Wie viele Menschen bis dato diese Strafe zahlen mussten, werde statistisch allerdings nicht erfasst, sagt Ralf Löning, Pressesprecher der für die Sicherheit auf Bahnanlagen in der Region zuständigen Bundespolizei Bad Bentheim.

Den Zaun reparieren wollte der Besitzer des Geländes, die Deutsche Bahn, allerdings schon seit Monaten. Das sollte laut einer DB-Sprecherin im April zeitnah nach unserer Berichterstattung geschehen ebenso wie eine Reinigung der vermüllten Fläche angekündigt wurde. Auch von einem massivem Zaun war damals in der Antwort auf eine Anfrage unserer Redaktion die Rede. Doch getan hat sich seitdem nichts an der Hamburger Straße.

Auf Nachfrage unserer Redaktion sagt ein Sprecher der Bahn nun, dass die Reparatur in Auftrag gegeben wurde und der Zaun in nächster Zeit geflickt″ werde. Seine vollständige Erneuerung wird jedoch frühestens kommendes Jahr erfolgen können″. Warum sich bis dato nichts getan hat, konnte der Sprecher nicht beantworten. Allerdings fügt er hinzu, dass die Deutsche Bahn generell nicht verpflichtet sei, Gleise und Bahngebiete überhaupt einzuzäunen. Wir haben zudem die Erfahrung gemacht, dass die Zäune schnell wieder zerschnitten werden.″

Anbindung gefordert

Der Bürgerverein Schinkel fordert schon seit Langem die Anbindung des Stadtteils, die Planungen bei der Stadt gibt es seit mehr als 20 Jahren. Doch dafür müsste der Tunnel zu den Gleisen 1 bis 5 um 40 Meter verlängert werden.

Man hofft daher auf den Neubau der maroden Hamburger Brücke. Doch dieser wird erst 2022 starten. Und erst wenn die Brücke fertiggestellt ist, kann mit dem Bau des Tunnels begonnen werden.

Bildtext:
Freier Zutritt für eilige Bahnfahrer? Noch ist dieses Loch zwischen dem Hasepark und dem Osnabrücker Hauptbahnhof jedenfalls nicht geflickt.
Foto:
Corinna Berghahn
Autor:
Corinna Berghahn


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