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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Telgter Wallfahrt: Eine große Gemeinschaft auf dem Weg
Zwischenüberschrift:
Das Foto vom Hasetor-Kino weckt viele Erinnerungen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Der erste Kinobesuch, Kultfilme, Nostalgie, gute Programme und immer wieder die angenehme Atmosphäre die Erinnerungen unserer Leser an das Hasetor-Kino zeigen die besondere Stellung des Filmtheaters in der Osnabrücker Kino-Geschichte.
So schrieb Peter S.: Mit dem Hasetor verbinde ich meinen allerersten Kinobesuch in meinem Leben. Ich war gefühlte 6′, also muss es um 1968 gewesen sein. Es wurde , Das Dschungelbuch′ von Walt Disney gezeigt. Mein Vater begleitete mich damals. Gegenüber dem heimischen Schwarz-Weiß-Fernseher mit Miniröhre war die farbige Großbildleinwand natürlich ein unvergessliches Erlebnis.″
Für Tobias S. ist das Hasetor-Kino nicht nur das älteste Kino Osnabrücks, sondern auch das mit dem schönsten Nostalgiefaktor.″ Er schrieb auf OS-Nachbarn.de: Früher, als der Programmwechsel noch immer freitags stattfand (bis Mitte der 80er), wurden am Donnerstag jeweils Besondere Filme′ gezeigt. So konnte ich Anfang der 80er-Jahre dort Klassiker wie Ben Hur′ , ‚ Die Brückeam Kwai′ , ,... denn sie wissen nicht, was sie tun′ oder Doktor Schiwago′ sehen.″
Gisbert Wegener machte sich Gedanken über Gründe für den langen Erfolg des Filmtheaters: Osnabrück hat viele schöne Kinos. Das Hasetor-Kino ist für mich allerdings das Kino mit dem höchsten Wohlfühlfaktor. Das mag daran liegen, dass man dort an allen Ecken und Kanten an unterschiedliche Jahrzehnte erinnert wird.[...] Dass die Betreiber den Gast dazu mit einem mehrfach prämierten Programm und exzellenter moderner Kinotechnik verwöhnen, ist nicht selbstverständlich. [...] Mit guten Konzepten konnte das Hasetor-Kino so auch schwierige Zeiten überstehen andere haben es in Osnabrück nicht geschafft.″
Auch eine ehemalige Mitarbeiterin meldete sich bei uns. Ute Detmer, die in den 60er-Jahren im Hasetor-Kino arbeitete, berichtete von ihren zahlreichen Aufgaben: Sie bestückte die Schaukästen mit Filmfotos, saß an der Kasse, riss Karten ab, verkaufte Süßwaren, wies die Besucher an ihre Plätze und verkaufte in den Pausen Eis. Dabei wurde die junge Frau einmal von einem zudringlichen Besucher festgehalten, aber sie reagierte schnell und gab ihm vor allen Leuten eine Ohrfeige.
Besonders beeindruckt war Ute Detmer von der guten Atmosphäre, die unter den Geschäftsleuten der Hasestraße herrschte. Die Familien Toscani, Runnebaum, Erdbrink und Holtmeyer saßen nach den Vorstellungen oft noch im Lokal zusammen, wobei die Toscanis immer Eis für die Mitarbeiter mitbrachten.
Eine besondere Atmosphäre oder besser ein besonderer Geist herrscht auch bei der Telgter Wallfahrt. Seit fast 160 Jahren pilgern Anfang Juli Tausende Menschen von Osnabrück nach Telgte. Unser unbekanntes Foto wurde 1956 bei einer Rast aufgenommen. Sind Sie schon einmal mit nach Telgte gepilgert? Wie haben Sie die lange Strecke gemeistert? Wie sind Sie mit Blasen an den Füßen, Hitze oder Regen umgegangen? Was hat Sie besonders beeindruckt? Erzählen Sie uns Ihre Erfahrungen auf OS-Nachbarn.de.

Bildtexte:
Eine Institution: das Hasetor-Kino.
Eine Rast auf dem langen Pilgerweg nach Telgte. Erkennen Sie sich auf dem Foto aus dem Jahr 1956 wieder?
Fotos:
Archiv/ Münch, Löckmann
Autor:
r.


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