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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
„Tara unverpackt″ wechselt Standort
Zwischenüberschrift:
Im Oktober Neueröffnung an der Hasestraße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Seit drei Jahren gibt es den verpackungsfreien Supermarkt mit Bistro auf dem Gelände des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs am Wittekindplatz. Doch damit ist bald Schluss: Am 27. September öffnet das Tara″ zum letzten Mal vorerst.

Dass es an dieser Stelle nicht weitergehen würde, hat sich bereits vor Monaten abgezeichnet: Im März dieses Jahres berichtete unsere Redaktion, dass die BRI GmbH & Co. KG aus Recke am Wittekindplatz einen zweiteiligen Bürokomplex plant, der dem historischen Bahnhofsgebäude sehr nahe kommt. Hinter dem Unternehmen steckt der Eigentümer der Ex-Bahnimmobilie. Für die Umsetzung des Bauprojekts muss voraussichtlich auch ein Teil des Gebäudes weichen und zwar der Teil, in dem sich das Tara″ befindet.

Doch keine Sorge: Das Tara wird es weiter geben″, verspricht Inhaberin Sarah Karow-Lodter. Allerdings ohne ihre einstige Geschäftspartnerin Franziska Ohnheiser die beiden werden beruflich künftig getrennte Wege einschlagen. Während Ohnheiser erst einmal abwarten will, was die Zukunft bringt, hat Karow-Lodter alle Hände voll zu tun. Denn schon am 16. Oktober ist die Neueröffnung von Tara unverpackt″ im Gebäude Hasestraße 37 geplant. Dort war einst die Parfümerie am Dom″ beheimatet, zuletzt war hier eine Halal-Metzgerei ansässig. Nun also das Tara″ mit bewährtem Konzept: Nudeln, Reis, Obst und Gemüse, Süßigkeiten, Hygiene- und Reinigungsmittel all das wird in dem Geschäft angeboten, aber eben ohne Verpackung. Gerade Hygieneprodukte wie Shampoo oder Klopapier hätten sich zu Verkaufsschlagern entwickelt, sagt Sarah Karow-Lodter.

Auch am neuen Standort soll es ein Bistro mit Mittagstisch geben, und unsere beliebten Suppen kehren zurück″, sagt die Betreiberin. Als kleine Neuerung will sie an der Hasestraße einen Auffüllservice anbieten: Wer noch etwas in der Stadt zu erledigen oder einfach wenig Zeit hat, kann seine Gefäße und Flaschen einfach abgeben und von den Mitarbeitern auffüllen lassen. Dass die Zeit für den Umzug knapp sei, macht Sarah Karow-Lodter keine Sorgen: Ich habe viele Freunde und Stammkunden, die mich unterstützen″, sagt sie. Derzeit denke sie sogar darüber nach, einen Lieferservice anzubieten. Das sei allerdings noch nicht spruchreif.

Bildtext:
Bei Sarah Karow-Lodter gibt es Lebensmittel und weitere Dinge des täglichen Bedarfs die ganz bewusst ohne Verpackungen auskommen.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Cornelia Achenbach


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