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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mit Pflanzenresten heizen
 
Jedes Jahr ein neues Motto für den Tag
 
Schutz der Umwelt fängt im Kleinen an
 
Hilfe – ich habe ein Denkmal!
 
Strom und Wärme vom „Keller-Kraftwerk″
 
Althandys fürguten Zweckabgeben
 
Recyceln:Nicht alles istsinnvoll
Zwischenüberschrift:
Moderne Biomassebrenner können nicht nur Pellets „verdauen″
 
Der Monumentendienst unterstützt, berät und hilft Kosten zu sparen
 
Mit Mikro-KWK-Anlagen umweltschonend und effizient Energie erzeugen
Artikel:
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Originaltext:
OSNABRÜCK. Spricht man heute von einer Biomasseheizung mit nachwachsenden Rohstoffen, dann ist meistens ein Heizkessel für Scheitholz oder Holzpellets gemeint. Dabei gibt es eine Vielzahl von weiteren Pflanzenresten aus der Land- und Forstwirtschaft, die sich für den Betrieb der Heizung und die Erzeugung von warmem Wasser nutzen lassen. Allerdings können nur speziell dafür ausgelegte Brenner neben Pellets auch andere pflanzliche Nebenprodukte verdauen″.

Multitalente sind gefragt: Ideal sind Brenner, die nicht auf einen bestimmten Brennstoff festgelegt sind, sondern sich für die Nutzung verschiedener Pflanzenrohstoffe eignen. Als echte Multitalente erweisen sich beispielsweise die Anlagen des Biomasse-Spezialisten Biokompakt. Sie können mit den gängigen und so gut wie überall leicht verfügbaren Holzpellets betrieben werden. Doch auch Hackschnitzel und eine Reihe weiterer pflanzlicher Stoffe können sie thermisch verwerten.
Dazu zählen etwa Heu aus der Landschaftspflege, gepresste Getreidereste, Pressrückstände von Raps oder sogar Kirschkerne. Gerade für Hausbesitzer im ländlichen Bereich lohnen sich die Multibrenner″. Sollten die Pelletspreise einmal kräftig nach oben gehen, können sie sich in aller Ruhe nach attraktiven Alternativen umsehen, die in ihrer Region verfügbar sind. Marmeladenfabriken, Ölmühlen oder Sägewerke sind oft dankbar, wenn sie Abnehmer für ihre Pflanzenreste finden.
Energieeffiziente Elektronik: Entscheidend für ein eneffizienten Betrieb mit verschiedenen Brennstoffen ist bei diesen Brennern die elektronische Steuerung. Sie muss den Abbrand für den jeweiligen Energieträger mit seinen speziellen Eigenschaften und der Restfeuchte optimal regeln. So erzeugt die elektronische Steuereinheit in Verbindung mit moderner Sensortechnik wie einer Lambdasonde stets den besten Wirkungsgrad und reagiert sofort, wenn der zugeführte Brennstoff beispielsweise von Buche auf Fichte wechselt.
Informationen zum Heizen mit Biomasse gibt es unter www.biokompakt.com.

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Biomassebrenner verarbeiten allerlei Pflanzenreste aus der Land- und Forstwirtschaft so muss für die Heizung kein Baum extra gefällt werden.
Foto:
djd/ Biokompakt Heiztechnik/ Fotolia.de

OSNABRÜCK. Seit 1976 wird in der Bundesrepublik Deutschland jährlich am 5. Juni der Tag der Umwelt″ gefeiert: In diesem Jahr dem Internationalen Jahr der Wälder lautet das Motto für diesen Tag Wälder schützen für Mensch, Natur und Klima″. Der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, stellt in einem Grußwort zum Tag der Umwelt″ die herausragende Bedeutung der Wälder für alles Leben auf dieser Welt heraus und betont, dass dem Umweltbundesamt (...) der Schutz der Wälder ein wichtiges Anliegen (ist), das wir insbesondere bei der Entwicklung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und von Strategien zur nachhaltigen Biomassenutzung stets im Blick haben.″ Der Tag der Umwelt″ biete eine gute Gelegenheit, auf die wichtige Bedeutung von Umweltschutzmaßnahmen z.B. im Bereich der Luftreinhaltung und des Bodenschutzes für die Erhaltung lebendiger und leistungsfähiger Wälder aufmerksam zumachen.
Mehr Infos zu diesen und verwandten Themen unter www.umweltbundesamt.de

OSNABRÜCK. Trotz unbestreitbarer Fortschritte in der Umweltpolitik sind fast zwei Drittel der Deutschender Ansicht, dass der Staat mehr für die Erhaltung der natürlichen Umwelt tun solle. Das ergab eine für das Umweltbundesamt durchgeführte Repräsentativumfrage. Große Erwartungen richten die Befragten neben dem Staat auch an die Wirtschaft: So waren neun von zehn Bürgern der Meinung, dass Industrie und Energieversorger mehr zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen könnten, indem sie ökologischer produzierten. Die Mehrzahl der Umfrageteilnehmer sieht zudem durchaus auch Möglichkeiten, selbst etwas für den Umweltschutz zu tun: Zwischen 58 und 68 Prozent meinen, durch ökologisches Konsumverhalten, weniger Autonutzung oder weniger Flugreisen ihren Beitrag leisten zu können. Viele Bürger setzen diese Vorsätze schon heute in ihrem Verbraucherverhalten aktiv um: So gaben in der Studie zwei Drittel an, gezielt Produkte zu kaufen, die die Umwelt möglichst wenig belasten. Über die Hälfte boykottieren sogar Produkte von Firmen, die sich nachweislich umweltschädlich verhalten.

Hohe Wiederverwertungsquoten

Das Geschäft mit dem Recycling ist ein Milliardenmarkt: Allein die Rohstoffgewinnung aus Altmaterialien bringt der deutschen Wirtschaft eine jährliche Ersparnis von geschätzt 3, 7 Milliarden Euro. Entscheidenden Anteil daran hat die Entsorgungswirtschaft, die hierzulande 88 Prozent des anfallenden Papiers, 87 Prozent des Glases, 72 Prozent des Metalls und 67 Prozent der Kunststoffe einer Wiederverwertungzuführt. Ein Beispiel: Der Schreibgerätehersteller Pilot Pen beweist, dass sich selbst mit so kleinen Dingen wie dem Stift Begreen″ Ressourcen schonen und die Umwelt schützen lassen. Würden heute alle Schreibgeräte aus Recyclingmaterial hergestellt, ließen sich jährlich rund 60 000 Tonnen Kunststoff einsparen.

OSNABRÜCK. Jeder Besitzer eines Baudenkmals oder eines historischen Gebäudes weiß aus Erfahrung: Die Freude an einem alten Haus wird oft überschattet durch den permanenten Sanierungsbedarf und hohe Finanzierungskosten.

Wind und Wetter, unsachgemäße Baumaterialien, fehlende regelmäßige Pflege und falsche Beurteilung der Bausubstanz führen häufig zu gravierenden Schäden. Dabei reicht der gesetzliche Schutz der Objekte gegen Veränderungen, Beeinträchtigungen und Abbrüche oftmals nicht aus. Nur eine aktive Baupflege kann die historischen Gebäude langfristig schützen und damit eine vielfältige, gewachsene Kultur- und Denkmallandschaft erhalten.Seit Juni 2004 sorgt daher der Monumentendienst durch vorausschauende Pflege und Wartung historischer Gebäude für eine weitreichende Verbesserung der historischen Bausubstanz. Der Monumentendienst ist eine Initiative der gemeinnützigen Stiftung Kulturschatz Bauernhof. Im Interesse des Gemeinwohls verfolgter das Ziel, Denkmaleigentümern beim schonenden Erhalt ihrer Gebäude aktiv und beratend zur Seite zu stehen und sodem langsamen und vielfach unbemerkten Verfall der kulturhistorischen Bauwerke mit präventiven Maßnahmen entgegen zu wirken. Regelmäßige Inspektionen, die Ausführung kleinerer Reparaturen und die rechtzeitige Einleitung von Instandsetzungsarbeiten bewahrten bislang viele Denkmäler vor größeren Schäden. Darüber hinaus gelang der Erhalt originaler Bauteile. Mit hilfe dieses Konzeptes blieben schon vielen Eigentümern hohe Folgekosten erspart und das bei äußerst geringem finanziellen Einsatz. Inzwischen betreut der Monumentendienst rund 850 Denkmäler in Weser-Ems. Die Initiative setzt dabei auf regelmäßige Kontrollen an den Gebäuden auf freiwilliger Basis. Die professionelle Gebäudeinspektion ermöglicht es dem Eigentümer, kompetent über die weitere Vorgehensweise bei der Gebäudesanierung zu entscheiden. Dabei sichert der schonende und planvolle Umgang mit Ressourcen den Erhalt und die Langlebigkeit der historischen Gebäude. Das nützt nicht nur dem Eigentümer, sondern erhält unersetzliche Zeitzeugen unserer Kulturlandschaft. Der Monumentendienst basiert auf einem Abonnentensystem: Für 40,- Euro Jahresbeitrag und 25,- je Inspektionsstunde können die Eigentümer oder Nutzer von Baudenkmalen und historischen Gebäuden die Angebote des Monumentendienstes in Anspruch nehmen.
Mehr Infos: www.monumentendienst.de

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Hoch hinaus: Wenn es sein muss, begeben sich die Mitarbeiter des Monumentendienstes schon mal in die Höhe, um Denkmäler zu inspizieren.
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Monumentendienst

OSNABRÜCK. Ein neuer Begriff setzt sich langsam aber sicher auf dem innovativen Energiemarkt durch: So genannte Mikro-KWK-Anlagenerzeugen als eine Art Mini-Kraftwerk im Keller″ Strom und Wärme für den Eigenbedarf. Die erdgasbetriebenen Anlagen funktionieren nachdem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung und schonen durch ihre Energieeffizienz zugleich die Umwelt.
Mikro-KWK-Anlagen gehören die Zukunft″, sagt Herbert Kreke, Energieberater der Stadtwerke Osnabrück. Schonder Begriff Mikro zeige, dass es sich um kleine kompakte Geräte handelt, die in jeden Heizungskeller passen. Das Prinzip dahinter: Das Erdgas wird zur Raumheizung nicht einfach verbrannt, sondern produziert mit der erzeugten Wärme auch Strom. Diese stromerzeugende Heizungsanlage soll dann bis zu 100 Prozent des Wärmebedarfs und einen Großteil des eigenen Stromverbrauchs abdecken.
Bislang war die Kraft-Wärme-Kopplung aus sogenannten Blockheizkraftwerken oft nur für größere Gebäude einsetzbar. Die neuen Mikro-KWK-Anlagen sind dagegen aufgrund der geringen Größe insbesondere für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern geeignet. Ein weiterer Vorteil: Wird der Strom nicht komplett im eigenen Haus verbraucht, wird der Überschuss ins öffentliche Stromnetz eingespeist und vergütet.
Ein weiterer Pluspunkt solcher Anlagen ist die Energieeffizienz und der hohe Wirkungsgrad. Mikro-KWK-Anlagen können über 90 Prozent der eingesetzten Energie in Wärme und Strom umwandeln. Bereits in wenigen Jahren werden solche Keller-Kraftwerke′ zum Standard in den Heizungsangeboten der Installationsfirmen werden″, sagt Kreke. Mit einem neuen Förderprogramm wollen die Stadtwerke deshalb das Interesse an dieser umweltfreundlichen Technologie ankurbeln. Wer sich als Stadtwerke-Energiekunde für die Installation einer Mikro-KWK-Anlage entscheidet, erhält ab dem 1. Juli einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 750 Euro. Das Förderprogramm ist ein weiterer Baustein der grünen InitiativeKUK, in der die Stadtwerke ihre Umweltaktivitäten bündeln.
Infos: Stadtwerke-Infozentrum (Kamp 81-83, Nähe Nikolaiort) sowie unter Telefon 0541/ 2002-2001.

OSNABRÜCK. Rund 70 Millionen alte oder defekteHandys liegen nach Schätzungen der Hersteller in deutschen Haushalten auf Halde″. In den Hausmüll gehören die Altgeräte aber auf keinen Fall, denn sie können Schadstoffeabgeben. Zudem enthalten Handys wertvolle Rohstoffe, darunter sogar Gold. Wiederverwerten statt wegwerfen lautet also auch bei alten Mobiltelefonen die Devise und mit der Abgabe zum Recycling kann man sogar aktiv etwas für die Umwelt tun. So sammelt der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) seit Anfang 2011 gemeinsam mit der E-Plus-Gruppe Althandys für einen guten Umwelt-Zweck. Im Rahmen der Kampagne Alte Handys für die Havel″ erhalten die Umweltschützer bis zu drei Euro je Althandy von ihrem Kooperationspartner. Das Geld fließt in das Naturschutzprojekt Untere Havel, deren Niederung das größte und bedeutsamste Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropas darstellt. Mehr als 1100 stark gefährdete und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten leben hier und sollen an dem Fluss, der in dennächsten zwölf Jahren naturnah umgestaltet wird, ein Refugium finden.
Infos unter www.nabu.de/ handyrecycling

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Alte Handys gehören nicht in den Müll, sondern können zur Unterstützung eines Naturschutzprojekts abgegeben werden.
Foto:
djd/ E-Plus

OSNABRÜCK. Die Deutschen lieben Recycling und ihre Wertstoffhöfe. Neben den schwarzen, grünen, gelben, blauen und bald auch noch orangefarbenen Tonnen stehen in Kellern und Höfen noch iverse andere Boxen und Tüten für die Mülltrennung. Doch wo endet sinnvolles Sammeln im Privathaushalt? Nachfolgend einige Tipps vom Naturschutzbund Deutschland. PAPIER: Ist Papier durch Lebensmittel oder Farbe verschmutzt, ist es nicht mehrrecycel bar und muss in den Restmüll. Spuren von Erde machen aber nichts aus ab in die Papiertonne damit. GLASFLASCHEN, PLASTIKBECHER, TETRAPACK: Nur löffelrein″ sollten Joghurtbecher, Milchtüten und Saftflaschen sein, wenn sie in die gelbe Tonne kommen. KORKEN: Was viele nicht wissen das Recycling von Flaschenkorken lohnt sich. Sie können zu Dämmstoffen weiterverarbeitet werden. BATTERIEN: Batterien müssen recycelt werden. Die grünen Boxen stehen in jedem Geschäft, das Batterien verkauft in Supermärkten oft an der Kasse. Für große Mietshäuser lohnt es sich, eine Box zubestellen. GLÜHBIRNEN: Energiesparlampen müssen gesondert so gesammelt werden, dass sie nicht zu Bruch gehen. Dann kommen sie zum Recyclinghof. Herkömmliche Glühbirnen dürfen in den Restmüll. ELEKTROGERÄTE: Händler nehmen diese beim Kauf neuer Geräte oft zurück. Waschmaschinen und andere weiße Ware den Lieferanten nach Absprache mitgeben. CDS: Alte Musik-CDs und DVDs nehmen Wertstoffhöfe an, heikle Daten-CDs dürfen zerbrochen oder zerkratzt in die gelbe Tonne.

Ergebnisseeiner Studie

Umweltbewusst zu leben, wird von jedem zweiten Jugendlichen als anstrengend empfunden. Zwei Drittel haltenes außerdem für teuer. Das zeigt die aktuelle Timescout-Studie, für die die Hamburger Trendagentur tfactory 1200 Jugendliche zwischen 11 und 39 Jahren befragt hat. 85 Prozent der Befragten gaben an, dass es für sie nur schwer nachzuvollziehen sei, ob ein Produkt umweltfreundlich hergestellt wurde. Mit dem Begriff Nachhaltigkeit″ verbinden über 70 Prozent der Jugendlichen die Nutzung alternativer Energien, den Einsatz für Klimaschutz sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Auch der Schutz von bedrohten Tierarten und der Regenwälder gehört für die Befragten dazu. Ein Viertel der Jugendlichen kann zur Gruppe der Klimaskeptiker″ gezählt werden: Sie bezweifeln, dass es tatsächlich einen Klimawandel gibt. 15 Prozent sind der Meinung, dass es ohnehin zu spätsei, ihn aufzuhalten.
Autor:
rgz-p, pm, jwal, tmn, dpa


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