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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Grüne Lieblingsorte
Zwischenüberschrift:
Stadt startet Umfrage für Projekt: Wo halten sich die Osnabrücker gern im Freien auf?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Der Stadt Osnabrück zufolge bestehen 60 Prozent ihrer Flächen aus Grün- und Freiräumen. Für ihr Projekt Urbaner Freiraum im (Klima-) Wandel″ bittet sie ihre Bürger um ihre Mithilfe.

Klingt erst mal sehr abstrakt, und das ist es anfangs auch. Also worum geht′s? Um unbebaute Grün- und Freiräume, also Gärten, Parks, Wälder, Seen, Sportanlagen. Den Menschen bieten sie Erholung und Lebensqualität. Darüber hinaus sorgen diese grünen Finger dafür, dass sich die Stadt im Sommer nicht zu sehr aufheizt, und sie schützen vor Überschwemmungen bei Starkregen. Menschen brauchen diese grünen Finger, die bis tief in die Stadt hineinreichen und die wir seit den 1950er-Jahren verteidigen″, sagte Stadtbaurat Frank Otte bei der Vorstellung des Projekts Urbaner Freiraum im (Klima-) Wandel″.

Stadt bittet um Meinung

Dieses soll Bedeutung der Grün- und Freiräume nun konkret herausarbeiten und eine Grundlage zur Sicherung, Pflege und Entwicklung liefern. Dabei geht es nicht nur um öffentliche Grünflächen wie den Bürgerpark, sondern auch um halb öffentliche sowie private Flächen in den Quartieren. Und ganz wichtig: Die Bürger sollen mitgestalten″, sagte Andrea Hartz vom von der Stadt beauftragten Planungsbüro agl Hartz-Saad-Wendl, das das Projekt begleitet.

Daher ist auf www.osnabrueck.de/ umfragen eine Umfrage zu finden, die sich den Grün- und Freiräumen widmet. Bürger können angeben, welche Bedeutung sie für sie haben. Auf einer Karte können die Teilnehmer zudem ihre Lieblingsflächen markieren und begründen, warum dieser Ort für sie so bedeutsam ist und wie sich dieser Ort verschönern ließe. Die Umfrage läuft bis Ende Oktober und nimmt etwa acht Minuten Zeit in Anspruch.

Am Ende des Projekts soll ein Konzept vorliegen, das einen Aktionsplan beinhaltet. Die Politik soll das Konzept verabschieden. Der Aktionsplan soll danach prioritär abgearbeitet werden. Das könnte unter anderen die Umgestaltung eines Parks sein oder der Versuch, Grünflächen im Innenhof eines Häuserblocks für die Bewohner statt Garagen zu etablieren selbstredend in Absprache mit den Hauseigentümern.

Bund fördert Projekt

Die Entwicklung eines solchen Freiraumentwicklungskonzeptes geht auf einen Ratsbeschluss vom September 2017 zurück. Das Projekt läuft bis zum 31. Oktober 2021. Die Fördersumme beträgt 177 739 Euro. 80 Prozent, 142 191 Euro, kommen vom Bundesumweltministerium.

Weitere Informationen zu dem Projekt sind unter www.osnabrueck.de/ stadtklima/ projekte-und-aktivitaeten/ freiraum-im-klima-wandel zu finden.

Bildtext:
Im Sommer sehr beliebt zum Verweilen: der Schlossgarten.
Foto:
Archiv/ Michael Gründel
Autor:
Jörg Sanders


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