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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Alles in allem ein sehr trauriger Abend
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zur aktuellen Berichterstattung über die Mitgliederversammlung im Zoo, u. a. zum Artikel Es bebt noch immer auf dem Schölerberg″ (Ausgabe vom 27. August).

Seit 30 Jahren sind meine Frau und ich Mitglied der Zoogesellschaft und dem Zoo Osnabrück eng verbunden. Nach einigen Jahren , Abstinenz′ nahm ich dieses Jahr wieder an einer Mitgliederversammlung teil. Ohne jegliche Vorwarnung erlebte ich einen desaströsen Abend. So viel Mangel an Professionalität ist mir selten begegnet.

Es scheint tiefe Gräben zwischen Aufsichtsrat und Geschäftsführung gegeben zu haben. So etwas gehört aber vorher geklärt beziehungsweise als Diskussionspunkt auf die Tagesordnung. Was da hinter den Kulissen an , Mitgliederzuwachs′ generiert wurde, lässt mich verständnislos zurück. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Die technische Abwicklung bei der Stimmenauszählung war meines Erachtens auch nicht sauber gelöst. So konnten beliebige Versammlungsteilnehmer nach vorne stürmen und bei der Auszählung mitmachen. Ein Protokollführer wurde nicht bestimmt, und über die Tagesordnung gab es ebenfalls keine Abstimmung.

Alles in allem ein sehr trauriger Abend, der mich völlig verstört zurücklässt. Das haben der Zoo Osnabrück und seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nicht verdient.″

Michael Möllenkamp
Georgmarienhütte

Die ganze Angelegenheit hat, abgesehen von der Vorgeschichte mit Streitigkeiten zwischen Präsidium und Geschäftsführung, einen Aspekt, der meines Erachtens weiterer Aufklärung bedarf.

Da wird durch ein auch beim Zoo, aber überwiegend überregional in allen möglichen Bereichen tätiges Fotounternehmen kurz vor der Wahl eine Mitgliedschaft in der Zoogesellschaft für ein Jahr an alle Mitarbeiter verschenkt, und diese haben rein zufällig offensichtlich an dem Abend auch alle Zeit und Lust, ihr Wahlrecht in Anspruch zu nehmen. Wer das nicht merkwürdig findet, dem ist nicht zu helfen!

Selbstverständlich muss das Ergebnis einer demokratischen Wahl respektiert werden, allerdings sollte sie ordnungsgemäß zustande gekommen sein. Daran kann man hier doch stark zweifeln. Der Zoo erhält jedes Jahr erhebliche Zuschüsse aus dem städtischen Haushalt, deshalb sollte man das nach wie vor vorhandene Aufklärungsbedürfnis anders als der Kommentator nicht als , spießige Streitereien um Neumitglieder′ abtun!

Alice Graschtat
Osnabrück

Mit zunehmendem Entsetzen gewann ich beim Lesen der […] umfangreichen Artikel den Eindruck, dass die handelnden Personen ihre persönlichen Ansichten über die Interessen des Zoos stellen. , Wir sind von Herrn Böer fachlich und menschlich sehr enttäuscht′ ließ sich die Betriebsratsvorsitzende in der Zeitung zitieren.

Herrn Professor Dr. Michael Böer kenne ich aus persönlichen Gesprächen am Rande seiner Vorträge. Ich gewann dabei den Eindruck eines sehr engagierten und fachlich anerkannten Wissenschaftlers. Seinen Rückzug vom Schölerberg betrachte ich als einen schmerzlichen Verlust für die wissenschaftliche Reputation des Osnabrücker Zoos.″

Prof. Dr. Helmut Winkel
Osnabrück

In dem Artikel wird zu Recht auf das Grummeln der Altmitglieder bezüglich des kurz vor der Hauptversammlung erfolgten Eintritts von 52 neuen Mitgliedern hingewiesen. Ich bin ein Altmitglied und habe wie jedes Jahr an der Hauptversammlung teilgenommen. Warum hat Herr Busemann nicht in der Hauptversammlung den Grund für den Masseneintritt erklärt, sondern erst einen Tag später? Wieso verschenkt ein Unternehmer Mitgliedschaften, wo es die preisgünstigere Jahreskarte auch getan hätte? Seit wann werden überhaupt Vereinsmitgliedschaften verschenkt? Und wieso erscheinen alle Neumitglieder zur Hauptversammlung, während die Altmitglieder mit den üblichen circa zehn Prozent (200 Personen) vertreten sind? Zu all diesen Fragen hat der bisherige Schatzmeister Wolfgang Schenk mit dem öffentlich geäußerten Begriff , Stimmenkauf′ eine mögliche Antwort gegeben.″

Barbara Bosch
Osnabrück

Bildtext:
Drangvolle Enge herrschte im Unterbau des Museums am Schölerberg während der Jahreshauptversammlung der Zoogesellschaft.
Foto:
Zoo Osnabrück
Autor:
Michael Möllenkamp, Alice Graschtat, Prof. Dr. Helmut Winkel, Barbara Bosch


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