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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Vorbereitungen für Klimastreik laufen
Zwischenüberschrift:
„Fridays for Future″-Bewegung blickt auf Aktionstag am 20. September
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Alle zwei Wochen streiken Schüler auf dem Theatervorplatz in Osnabrück. In dieser Woche stehen neben der Demonstration durch die Innenstadt auch die Vorbereitungen auf den internationalen Klimastreik am 20. September im Vordergrund.

Nach den Sommerferien läuft der freitägliche Streik der jugendlichen Klimaschützer langsam wieder an. Am Freitagvormittag liegt auf dem Platz vor dem Theater ein weißes Banner. Noch ist es leer, aber eine Bleistiftskizze lässt erahnen, welche Aussage bald in Großbuchstaben auf der Stoffbahn stehen wird. Zum Auftakt der Klimawoche in zwei Wochen wollen erneut weltweit Umweltaktivisten auf die Straßen gehen, denn am 20. September tagt nicht nur das Klimakabinett in Berlin. Mit dem UN-Klimagipfel in New York fällt auch ein globalpolitisches Ereignis auf das dritte Septemberwochenende, dass sich mit dem Klimawandel auseinandersetzt. Auch in Osnabrück werden dafür Vorbereitungen getroffen. Einige Jugendliche beschäftigen sich mit der Gestaltung des Banners, während immer wieder Paare mit Flyern und Postern Richtung Innenstadt losziehen, um auf die kommende Veranstaltung aufmerksam zu machen und möglichst viele Menschen für den Klimawandel zu sensibilisieren. Vereinzelt bleiben Passanten an einem Stehtisch mit Informationsmaterial stehen und kommen mit den Jugendlichen ins Gespräch.

Während Christiane Sever von der Initiative Foodsharing über die Lebensmittelverschwendung in Deutschland aufklärt, beantwortet Lars Biesenthal als einer der Initiatoren der Osnabrücker Fridays for Future″-Gruppe, wie die Sommerferien sich auf die Streiks ausgewirkt haben. In den Ferien waren die Teilnehmerzahlen immer ziemlich unterschiedlich″, berichtet der 16-Jährige, aber vor zwei Wochen waren wir bei der ersten Demo nach den Ferien rund 60 Leute. Für die Demonstration am 20. September erhoffen wir uns ein wenig mehr.″ Damit das Schuleschwänzen nicht als Gegenargument zur Demonstration genutzt werden kann, habe man die extra auf den Nachmittag gelegt, erklärt Biesenthal. Viele Schüler würde nach der letzten Stunde zum Theater kommen und sich umweltpolitisch positionieren.

Am Nachmittag versammeln sich weitere Teilnehmer zur Demonstration durch die Innenstadt. Eine Gruppe Schüler von der Gesamtschule Schinkel bestätigt Biesenthals Eindruck. Sie seien in den Ferien nur vereinzelt auf den Streiks und Demonstrationen in Osnabrück gewesen, hätten aber an Protesten in Aachen teilgenommen. Mittlerweile sei das Thema Klimawandel in ihrem Alltag allgegenwärtig.

Bildtexte:
Auf dem Theatervorplatz fertigen die Schüler Transparente an.
Die Vorbereitungen laufen: Kai Kiehl und Lisa Müller hängen im Forum am Dom ein Plakat zur Klimawoche am 20. September auf.
Fotos:
Gert Westdörp
Autor:
Vivienne Kraus


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