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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ein Zukunftsprojekt wie den Sunglider nicht auf die lange Bank schieben
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Schwebebahn aus dem 3-D-Drucker Wie eine Osnabrücker Firma mit ihrem , Sunglider′ den ÖPNV revolutionieren will″ (Ausgabe vom 21. Juni).

Damit die Stadt schnell erreichbar ist und das möglichst emissionsfrei, wird eine Solarschwebebahn vorgeschlagen. Die Stadtwerke geben demnach an, dass sie sich über Ideen und Verbesserungen freuen. Was jedoch wirklich im Gedächtnis haften bleiben wird, ist die Aussage, dass man dafür Zeit benötigen wird bis zum Jahre 2050!

Es gibt das Sprichwort , Gut Ding will Weile haben′, aber das geht eindeutig zu weit. Es kann doch nicht sein, dass man für so ein Projekt eine , Überlegungs- und eventuell Realisierungsphase′ von 31 Jahren veranschlägt! Aber das kennt man mittlerweile leider auch aus der Politik: , Überlasst die Klimapolitik den Profis′ oder den Kohleausstieg bis 2030 und die Verringerung der Treibhausgase um 85 Prozent bis zum Jahre 2050. Es kann und darf doch nicht wahr sein, dass solche wichtigen und dringend benötigten! Vorhaben solch lange Zeit in Anspruch nehmen beziehungsweise dass es so lange dauert, diese zu realisieren. Natürlich dauert es, bis ein Vorhaben geplant und umgesetzt werden kann, aber Zeitspannen in diesen Sphären sind unglaublich. Ist es Hinhaltetaktik, oder wollen sich die Verantwortlichen einfach nur aus der Affäre ziehen, indem sie denken, dass sie nicht mehr für dies oder andere Projekte verantwortlich gemacht werden können, da sie in 11 beziehungsweise 31 Jahren in einem fortgeschrittenen Alter sind? Jetzt muss etwas geschehen und nicht erst in 11 oder 31 Jahren!′′

Nicholas Wengerowski
Osnabrück

Die Stadt Osnabrück hat den diesjährigen Nachhaltigkeitspreis erhalten, weil sie etliche innovative umweltfreundliche Vorhaben erfolgreich angestoßen hat [. . .].

Nun gibt es in Osnabrück Ingenieure und Wissenschaftler, die hinsichtlich einer bahnbrechenden Entwicklung die Mobilität umweltfreundlich zugunsten des ÖPNV voranzubringen gedenken. Hier bietet sich die Chance, mit neuester Technik die Stadt zum Vorreiter für andere Städte und Regionen zu machen, zumal diese Technik vermeintlich erheblich kostengünstiger als schienengeleitete Verkehrsmittel ist.

Wir haben mehrere Jahre in Wuppertal gelebt und erlebt, welche Bedeutung die Schwebebahn für das Image der Stadt besitzt ein Verkehrsmittel, das völlig unabhängig vom sonstigen Straßenverkehr staufrei seinen Beförderungsdienst erfüllt. Osnabrück könnte hier mit modernster Technik bundesweite Strahlkraft bekommen.

Wenn aber Herr Rolfes von den Stadtwerken anmerkt, dass man dies vielleicht nach 2050 konkret ausprobieren könnte, wird sich eine andere Stadt in Deutschland oder Europa vorrangig dieser Technik bedienen, und Osnabrück hätte im wahrsten Sinne des Wortes , den Zug verpasst′. Wenn die Entwicklung dieser neuen Technik so weit vorangeschritten ist, wie die Entwickler dies darstellen, warum wird dann nicht schon heute nach einer möglichen Referenzstrecke in Osnabrück gesucht, zumal die neuen Elektrobusse bis auf Weiteres ja nicht alle Fahrgastlinien erfassen? Dann könnte auch die Osnabrücker Wirtschaftsförderung (WFO) ihr Image nachhaltig aufbessern.′′

Heiner Dirks
Osnabrück
Autor:
Nicholas Wengerowski, Heiner Dirks


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