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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Osnabrücks Grünflächen sinnlich erforschen
Zwischenüberschrift:
Wahrnehmungswerkstätten sensibilisieren für Bedeutung der grünen Finger
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Ein Projekt der Hochschule Osnabrück erforscht derzeit die Qualität der Grünen Finger, die den Stadtbürgern Lebensqualität sichern. Um diese Flächen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, werden jetzt in Kooperation mit der Stadt Osnabrück sogenannte Wahrnehmungswerkstätten veranstaltet, mit deren Hilfe die Teilnehmer für das Thema sensibilisiert werden.

Manche Städte haben grüne Lungen, andere Grüngürtel, Osnabrück hat grüne Finger. Elf dieser naturnahen Areale erstrecken sich strahlenförmig vom Umland in Richtung Innenstadt. Pflanzen, die dort heimisch sind, binden Kohlendioxid und bieten Insekten Nahrung. Die Zonen dienen der Naherholung und bieten Lebensqualität, weil sie die City mit Frischluft versorgen.

Daher müssen wir unsere grünen Finger schützen und erhalten″, lautet der Appell von Professor Dirk Manzke, der sich an der Hochschule mit Stadt- und Freiraumplanung beschäftigt. Weil ein dreijähriger, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierter Forschungsauftrag zum Thema nicht nur rein wissenschaftlich-theoretisch angelegt ist, hat er jetzt die sogenannten Wahrnehmungswerkstätten initiiert. Wir wollen die Bürger für ihre Grünflächen sensibilisieren. Wir erkunden gemeinsam die Naturareale, erklären ihre Bedeutung, erforschen sie mit allen Sinnen″, beschreibt Manzke das Herangehen.

Drei Künstler hat er für die Realisierung des Projekts ins Boot geholt. Birgit Kannengießer, Monika Witte und Christoph Seidel haben ein Konzept entwickelt, mit dem sie auf kreativ-sinnliche Weise die für die Stadtbevölkerung so wichtigen Grünflächen erfahrbar machen. Anders als bei einem normalen Spaziergang, den wir einfach nur als schön oder angenehm empfinden, fragen wir uns während unseres Rundgangs, warum das so ist″, erklärt Monika Witte. Die Teilnehmer werden dazu animiert, sich Lieblingsorte zu suchen, an denen sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Anhand von biologisch abbaubaren Golfbällen kann jeder einen Ort markieren, der das besondere Interesse geweckt hat.

Die westliche Haseniederung wurde in der vergangenen Woche bereits erkundet. Bereits am heutigen Samstag geht es zum Schinkelberg. Wir treffen uns um 16 Uhr am Parkplatz Kahle Breite unterhalb des Fernsehturms Widukindland″, sagt Manzke. Begleitet wird die Gruppe von dem Botaniker Daniel Jeschke. Es werden nicht nur Naturräume unter die Lupe genommen, auch Gehöfte werden erkundet, die seit Jahrhunderten zur historischen Kulturlandschaft dazugehören.

Anmeldungen nimmt Manzke per E-Mail an die Adresse d.manzke@ hs-osnabrueck.de oder unter Telefon 0151/ 28956203 entgegen.

Bildtext:
Dirk Manzke und sein grüner Finger hier mit Monika Witte und Birgit Kannengießer.
Foto:
Gert Westdörp
Autor:
Tom Bullmann


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