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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Finanzausschuss soll letzte Weichen für den Großspielplatz im Hasepark stellen
Zwischenüberschrift:
Am nächsten Dienstag erste Sitzung nach der Sommerpause
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Im Hasepark soll ein Großspielplatz entstehen. Das Projekt ist Thema in der nächsten öffentlichen Sitzung des städtischen Ausschusses für Finanzen, Infrastruktur und Beteiligungssteuerung, die am kommenden Dienstag um 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses beginnt.

Der Großspielplatz wird im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt″ im Schinkel gebaut. Zu finden sein wird er auf dem Hügel zwischen Buerscher Straße, An der Rosenburg und dem Hockeyplatz an der Rotenburger Straße. Der Platz wird nicht nur als Spielplatz für Kinder gestaltet, sondern zu einem Mehrgenerationenplatz″, wird Stadtkämmerer Thomas Fillep in einer gestern verbreiteten Pressemitteilung zitiert.

Der Spielbereich für Kinder soll den Angaben zufolge auf dem Plateau des Hügels liegen. Es wird einen separaten Bereich für Kleinkinder unter drei Jahren sowie einen Aufenthaltsbereich mit Tisch-Sitzbank-Kombinationen, einer Tischtennis-Platte und einer Boulebahn geben. Ein großer Teil der Spielgeräte soll barrierefrei nutzbar sein. Zudem wird ein Weg auf den Hügel hinauf mit einer behindertengerechten Steigung von unter sechs Prozent angelegt. Für Jugendliche werde an der Südflanke des Hügels eine Trendsportanlage errichtet, auf der neben Parkouring, einer Art Hindernislauf, auch die Kraftsportart Calisthenics ausgeübt werden kann.

Die angrenzende Hase macht die Stadt durch einen Aussichts- und Aufenthaltsbereich erlebbar″, heißt es in der Mitteilung weiter. Der Haseuferweg werde auf der Nordseite am Hockeyplatz, am Spielplatz und unter der Straßenbrücke An der Rosenburg entlanggeführt, damit Kinder aus den östlich gelegenen Wohnquartieren sicher zum Spielplatz gelangen können. Auch eine Toilettenanlage soll entstehen.

Der Plan, ausgerechnet im Hasepark einen solchen Spielplatz zu errichten, ist nicht unumstritten. Einige Kritiker, darunter auch die CDU-Ratsfraktion, befürchten, dass sich ein Kinderspielplatz nicht mit der in diesem Bereich anzutreffenden Straßenprostitution vertragen könnte.

Das Projekt wird der Verwaltungsmitteilung zufolge voraussichtlich 912 000 Euro kosten und durch Städtebaufördermittel finanziert. Doch bevor es losgeht, müssen erst die Ausschussmitglieder und später der Rat der Stadt zustimmen. Anschließend soll das Büro Brandenfels aus Münster die Ausführungsplanung bis Herbst abschließen und die Ausschreibung für den Bau noch in diesem Jahr veröffentlichen. Schnitt- und Rodungsarbeiten könnten im November beginnen und der Großspielplatz schließlich im kommenden Sommer eröffnet werden.

Außerdem beschäftigt sich der Ausschuss am Dienstag unter anderem mit der Frage, ob die Karnevalisten von den Straßenreinigungsgebühren für den Ossensamstag befreit werden.

Bildtext:
Einen Bolzplatz gibt es an der Buerschen Straße jetzt schon. Bis Sommer 2020 soll in diesem Bereich ein Großspielplatz entstehen.
Foto:
Michael Gründel
Autor:
ack


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