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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Grüne begrüßen Vorstoß zur Erdverkabelung
Zwischenüberschrift:
Christian Meyer reagiert auf Ankündigung von Gerda Hövel
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Melle Die Forderung von CDU und SPD, auf Netzbetreiber Amprion mehr Druck auszuüben, um beim Ausbau der 380-kV-Höchstspannungsleitung die Leitung unter die Erde zu legen, findet Gefallen bei den Grünen.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Niedersächsischen Landtag, Christian Meyer, begrüßt den Vorstoß der beiden Koalitionsparteien, wonach der Landtag über einen entsprechenden Antrag alsbald beraten soll.

Es ist zu begrüßen, dass CDU und SPD sich jetzt endlich im Sinne der Bürgerinnen und Bürger für die umweltschonende Erdverkabelung einsetzen″, äußert sich Christian Meyer in einer Stellungnahme. Damit reagiert der Fraktionsvize im Niedersächsischen Landtag auf die Ankündigung von Gerda Hövel, mehr Druck auf politischer Ebene auszuüben, um beim Ausbau der Stromtrasse zwischen Lüstringen und Wehrendorf eine Erdverkabelung zu erreichen.

Wir Grüne fordern, dass aus Akzeptanz- und Umweltgründen schon lange″, betont Christian Meyer: Bislang sind jedoch die CDU-geführten Ministerien, das Wirtschaftsministerium von Bernd Althusmann und das Raumordnungsministerium von Barbara Otte-Kinast, kritisch bis ablehnend zu weiterer Erdverkabelung auf der Trasse. Auch die AGS-Technik wurde von der Landesregierung noch Ende letzten Jahres auf eine Grünen-Anfrage als , nicht dem anerkannten Stand der Technik entsprechend und nicht in 380-kV-Wechselstromvorhaben einsetzbar″ bezeichnet′, erklärt der Grünen-Fraktionsvize.

Es bleibe daher abzuwarten, ob in den zuständigen Landesministerien, die die Trasse genehmigen müssten, jetzt endlich ein Sinneswandel weg von der Freileitung eintrete: Daher sollte Gerda Hövel vor allem Druck auf ihren Landesvorsitzenden und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann ausüben, der auch bei seinen Parteifreunden im Bund für Änderungen sorgen könnte. An Bündnis 90/ Die Grünen scheitert mehr Erdverkabelung nicht. Wir fordern seit Langem die komplette Erdverkabelung neuer Stromtrassen, weil es umwelt- und flächenschonender ist. Beim Südlink wurde auch jahrelang behauptet, er ginge nur überirdisch, jetzt wird er komplett erdverkabelt. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg″, unterstreicht Christian Meyer die Position seiner Partei.

Schon früh haben sich die Grünen für eine Erdverkabelung eingesetzt und unterstützen damit die Forderung der Bürgerinitiativen (BI) entlang der geplanten Trasse. So hatte Christian Meyer unter anderem bei einem Besuch der BIs vor Ort die volle Unterstützung zugesagt und ein Bekenntnis zur Erdkabelverlegung eingesetzt und sich dabei für die Verlegetechnik nach dem AGS-Verfahren starkgemacht.

Bildtext:
Das Erdkabel soll nach Ansicht vieler Befürworter als Ersatz für alte Hochspannungsleitungen in der Region verlegt werden.
Foto:
Martin Gerten / dpa
Autor:
Simone Grawe


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