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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Grüne warnen: Stadt-Bäume verdursten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Angesichts der anhaltenden Trockenheit und drohender Baumschäden fordern die Osnabrücker Grünen, noch mehr Bäume zu pflanzen. Wir haben im letzten Haushalt bereits zusätzliches Geld bereitgestellt. Dieses Programm muss dringend fortgeführt und ausgebaut werden″, wird Grünen-Fraktionschef Volker Bajus in einer Mitteilung zitiert.

Angesichts der Zunahme von Hitzeperioden in den nächsten Jahren müssten die aktuellen Verluste durch neue Bäume mehr als nur ausgeglichen werden, so Bajus. Die Dürrekrise zeige weiteren Handlungsbedarf. Die Verwaltung prüfe bereits, welche Baumarten zukünftig neu zu pflanzen seien, die besser mit den Klimaschwankungen zurechtkämen. Schwierig″ sei die Frage, ob und wie Bäume bewässert werden sollten. Einerseits müsste dringend Wasser gespart werden, so Bajus. Die Wasserreservoirs im Landkreis, aus denen sich die Stadt bediene, stünden bereits unter Druck. Andererseits müssten die wertvollen Stadtbäume geschützt werden. Wir plädieren für einen pragmatischen Umgang je nach Baum. Insbesondere Jungbäume sollten bewässert werden, um sie durch die Dürre zu bringen. Hier können auch Bürger aktiv unterstützen. Bei Großbäumen, die bis ins Grundwasser wurzeln und damit in der Regel widerstandfähiger sind, sollten die Fachleute der Verwaltung entscheiden, ob Bewässerung etwas bringen kann″, erklärt Bajus.

Die Grünen kündigten an, im Rat weitere Vorschläge zu machen, wie der Klimaschutz in der Stadt unter anderem mit Begrünungen verbessert werden kann. Zu prüfen sei dabei auch, ob die Stadt die private Regenwassernutzung unterstützen könne.

Bildtext:
Trockenschäden: Baum an der Natruper Straße.
Foto:
Jörn Martens


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