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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Kaufleuten der Krahnstraße geht es nur um das eigene Wohl
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
„‚ Osnabrück hat genug Ladenflächen′ Geschäftsleute der Krahnstraße gegen neues Einkaufszentrum am Neu-markt″ (Ausgabe vom 25. März)

Unter dieser Überschrift war [. . .] die Meinung der Geschäftsleute der Krahnstraße beziehungsweise der Werbegemeinschaft Krahnstraße zu lesen. Deren Meinung kann und will ich mich absolut nicht anschließen, zumal es ja auch heißt, dass Konkurrenz das Geschäft belebt.
Auch die Hinzuziehung von irgendwelchen Statistiken und dem Vergleich mit dem Ausland sowie dem Verhältnis der Verkaufsflächepro Einwohner, dem zufolge Deutschland einen Spitzen-platz belegt, ist wenig aussagekräftig. Fakt ist doch einfach nur, dass Osnabrück mit dem Neumarkt über einen wohl mehr als unansehnlichen Mittelpunkt verfügt, den es aufzuwerten gilt. Diese Chance wird nunmehr mit der Aussicht auf ein Shop-ping-Center gegeben. Schließlich ibt es ja nicht nur die Krahnstraße, sondern neben der Großen Straße auch die Johannisstraße sowie den Neumarkt und kleinere Seitenstraßen, in denen ebenfalls diverse Geschäfte ansässig sind und deren Interessen es sicherlichauch zu vertreten gilt.
Die Stadt Osnabrück versäumt es bereits seit Jahren, diesen zentralen Punkt aufzuwerten, indem der Neumarkt einfach nur verkehrsfrei gemacht und durch zum Beispiel Begrünung und entsprechende architektonische Gestaltung umgebaut wird.
Hätte man bereits früher einmal darüber nachgedacht, auch den Busverkehr in andere Bereiche abzuleiten, wäre die Stadt mit einem umgestalteten Neumarkt sicherlich um ein großes Highlight reicher.[. . .] Auch wären sicherlich schon frühzeitig Gelder in den Stadtsäckel′ geflossen, weil sich Investoren eingefundenhätten, um diesen Bereich aufzuwerten.
Ein so lange Zeit leer stehendes Wöhrl-Haus′ hätte es in einem solchen Fall bestimmt nicht gegeben. Selbst unansehnliche Hausfassaden (Eckhaus zur Johannisstraße) würden sicherlich schon lange Zeit der Vergangenheit angehören. Unverständlich ist auch, dass ein historisches Landgerichtsgebäude wirklich hübsch restauriert wurde, man aber den Neumarkt (auf der Schlossseite) sowie die Ecke Kollegienwall/ Neumarkt in einem slumähnlichen Zustand belässt. Jetzt ist es an der Zeit, eine längst überfällige Änderung vorzunehmen und den Neumarkt zu dem zu machen, was er eigentlich seinsoll: ein Mittelpunkt der Stadt, ein zentraler Hingucker! Langfristig gesehen, würden der Stadt sicherlich nicht nur unerhebliche Mehreinnahmen (zum Beispiel Gewerbesteuern, Mehreinnahmen durch steigende Tourismuszahlen etc.) zugehen. Auch die Erweiterung einer reinen Fußgängerzone unter Einbeziehung des gesamten Neumarktes und der Johannisstraße ist schon seit Jahren überfällig.
Ein so erweiterter Fußgänger- und Einkaufsbereich zieht zwangsläufig auch weitere Kunden aus dem Umland an. Von diesen Besuchern profitieren neben der Stadt Osnabrück auch die Geschäftsleute. Auch die in der Krahnstraße! Da ja die Osnabrücker Altstadt weiterhin Bestand haben wird und zu den Sehenswürdigkeiten der Hasestadt zählt, werden die zahlreichen Besucher auch weiterhin dorthin strömen. Hierbei wird auch zwangsläufig die Krahnstraße besucht und deren Geschäfte aufgesucht werden. Offensichtlich geht es der Werbegemeinschaft Krahnstraße aber nur um das eigene Wohl. Aber Osnabrück ist mehr als nur Krahnstraße′ !″

Heiko Bressler
Osnabrück
Autor:
Heiko Bressler


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