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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Darum stehen am Westerberg Hinkelsteine
Zwischenüberschrift:
Sandsteinbrocken wurden vor 30 Jahren als Teil des Kunstprojekts „Echo″ aufgestellt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Es gibt Besonderheiten in jedem Stadtbild, die auch alteingesessene Einwohner zwar wie selbstverständlich kennen, deren Geschichte aber nicht allgemein bekannt ist.

Spaziert man zum Beispiel zwischen dem Büdchen und dem Gut Muesenburg entlang, wähnt man sich plötzlich auf den Spuren von Asterix und Obelix. Oder waren es gar Steinzeitmenschen, die die fünf an Hinkelsteine erinnernden Felsen am Osnabrücker Westerberg hinterlassen haben...? Nein. Was man hier sieht, ist Kunst, genauer gesagt: Kunst aus dem September 1989.

Aber von vorne: Das Kulturamt der Stadt Osnabrück hatte den Künstler Hermann Pohlmann ebenso wie andere Künstler damals in dem vom Arbeitsamt finanzierten Projekt Kunst in der Stadt″ beschäftigt, das den Namen Echo″ trug.

Bildhauer Pohlmann suchte für sein Werk fünf Sandsteinbrocken im Ibbenbürener Steinbruch aus, eine Straßenbaufirma schaffte sie nach Osnabrück und verankerte sie nach Pohlmanns Vorstellungen im Boden.

Die einen waren begeistert, die anderen fanden es störend″, erinnerte er sich einmal gegenüber unserer Redaktion an die Reaktionen aus dem Herbst 1989. Ihm selbst gefiel die neue räumliche Situation auf Anhieb: Man muss jetzt durch ein Tor schreiten.″

Wer sich zudem schon einmal über fünf Stahlplatten gewundert hat, die im Fahrbahnpflaster der Katharinenstraße versenkt sind, sollte wissen: Auch sie sind Kunst und bilden das Gegenstück zu den Felsen auf dem Westerberg.

Eigentlich war das Projekt auf drei Monate befristet. Aber da die Stadt das Monument kurze Zeit später angekauft hat, steht es seit fast 30 Jahren am Westerberg.

Bildtexte:
Man muss jetzt durch ein Tor schreiten″, lautete die Intention des Künstlers Hermann Pohlmann.
Fünf Stahlplatten im Pflaster der Katharinenstraße bilden das Gegenstück zu den Hinkelsteinen.
Die Sandsteinbrocken stammen aus dem Ibbenbürener Steinbruch.
Fotos:
Michael Gründel
Autor:
Corinna Berghahn


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