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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
2000 Bürger gegen 380-kV-Freileitung durch Darum und Lüstringen
Zwischenüberschrift:
Initiative übergibt Unterschriften und Stellungnahmen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Wenn es darum geht, wo die geplante 380-Kilovolt-(kV-) Trasse verlaufen soll, hat die Stadt Osnabrück wenig zu sagen diese Entscheidung wird in Oldenburg beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems getroffen.

Eine Petition und mehr als 400 individuelle Stellungnahmen hat die Bürgerinitiative Darum/ Lüstringen gegen die geplante Freileitung gesammelt. Am Montag überreichten die Bürger sie Osnabrücks Stadtbaurat Frank Otte, der sie an die zuständige Genehmigungsbehörde weiterleiten soll. Ich kann vollstens verstehen, dass Sie sich Sorgen machen″, sagte Otte. Es ist gut, wenn möglichst viele Menschen Stellung nehmen, damit bei den Genehmigungsstellen die entsprechende Sensibilität entsteht″, so Otte.

Drei Trassenvarianten hat der Übertragungsnetzbetreiber Amprion für die Höchstspannungsleitung im Abschnitt von Wehrendorf über Bissendorf bis zum großen Umspannwerk in Lüstringen vorgeschlagen und die Darumer sowie Lüstringer sind von der Vorzugsvariante A direkt betroffen.

Die Stadt hat ihre eigene Stellungnahme zu dem Vorhaben bereits abgegeben und darin eine Freileitungsführung im Stadtgebiet abgelehnt. Das entspricht der Forderung sämtlicher Bürgerinitiativen entlang der Trasse mit der Nummer 16. Sie fordern eine Erdverkabelung auf der gesamten Trasse. Die 380-Kilovolt-Leitung ist eine von mehreren, die Windenergie aus dem Norden der Republik weiter nach Süden transportieren sollen in diesem Fall durch Voxtrup, Borgloh und Wellingholzhausen bis nach Gütersloh.

Das Energieleitungsausbaugesetz sieht dabei die Möglichkeit einer Teilerdverkabelung vor die Trasse 16 ist dafür Ende 2015 als Modellprojekt ausgewählt worden. Da, wo die Freileitung unter die Erde gelegt werden soll, sind aber Kabelübergabestationen geplant bei der Variante A im Bereich Hömmelkenbrinkweg im Naherholungsgebiet von Darum und Lüstringen. Da solche Übergabestationen viel Fläche benötigen, lehnt auch die Stadt sie auf ihrem Gebiet ab. Das ist ein erheblicher Eingriff in den Landschaftsraum″, so Otte. Nun heißt es warten, wie die Genehmigungsbehörde mit den Stellungnahmen umgeht.

Bildtext:
Eine von 1773 Menschen unterzeichnete Petition gegen die geplante 380-kV-Trasse und rund 400 Stellungnahmen hat die Bürgerinitiative aus Darum und Lüstringen am Montag Osnabrücks Stadtbaurat Frank Otte in die Hand gedrückt.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Sandra Dorn


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