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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Grüne Studiengänge unter der Lupe
Zwischenüberschrift:
Einstieg in „green Jobs″: Umweltorientierte Fächer an der Universität Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Klimakatastrophe″ war das von der Gesellschaft für deutsche Sprache″ (GfdS) gewählte Wort des Jahres 2007. Damit stellt dieses eine Wort, hinter dem eine immense Bedeutung für das Wohlergehen unserer Erde steckt, densprachlichen Rückblick auf das entsprechende Jahr dar. Es spiegelt aber auch wider, wie allgegenwärtig das Problem der globalen Erwärmung heutzutage ist.
Neben den Veränderungen im Bezug auf die Energienutzung kommt es auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens zu Einschnitten, die ein neues Zeitalter einläuten: Der Ruf nach umweltbezogenen Studiengängen, die auf sogenannte Green Jobs″ vorbereiten sollen, ist in Deutschland so groß wie nie zuvor. An zahlreichen Universitäten und Fachhochschulen wurden bereits speziell auf dieses Themengebiet zugeschnittene Fächer eingeführt. Nach Angaben des Studienwahlführers der Länder und der Agentur für Arbeit gibt es in Deutschland 53 Lehrinstitute, die insgesamt 128 Bachelor- und Masterstudiengänge entweder mit naturwissenschaftlich-analytischer, mit bodenkundlich-pflanzenbaulicher, mit planerisch-gestalterischer oder auch ingenieurwissenschaftlich-technischer Ausrichtung anbieten. Hinzu kommen 63 Fachhochschulen mit weiteren 113 umweltbezogenen Studiengängen.
Auch die Universität Osnabrück passte sich in den letzten Jahren dem aktuellen Trend an und ist so in der Lage, künftigen Studienanfängern am Institut für Umweltsystemforschung die Bachelorstudiengänge Angewandte Systemwissenschaften″ und Umweltsystemwissenschaften″ sowieden Masterstudiengang„ Umweltsysteme und Ressourcenmanagement″ anzubieten. Studierende des Fachs Angewandte Systemwissenschaften″ setzen sich mit der grundsätzlichen Analyse verschiedener Systeme (beispielsweise mit Unternehmen als Wirtschaftssystem) auseinander, um so die komplexen Vorgänge verstehen zu können. Der Studiengang Umweltsystemwissenschaften″ ist noch stärker auf die Umwelt zugeschnitten: Es werden nur Systeme untersucht, die sich mit Mensch-Umwelt-Beziehungen beschäftigen, wozu nicht nur der Klimawandel, sondern auch Vorgänge wie die Belastung von Gewässern zählen. Aus dem wachsenden Verständnis dieser Beziehungen könneim Anschluss an die Analyse Ideen zum Schutz von Umwelt und Ressourcen erarbeitet werden. Als Weiterführung dieser Grundstudiengänge bietet der Masterstudiengang Umweltsysteme und Ressourcenmanagement″ weitere Verfahrenan, die nochstärker auf die Umweltforschung ausgerichtet sind. Hierbei werden auch natur- und sozialwissenschaftliche Ansätze verbunden, sodass bei der Entwicklung von Lösungsansätzen möglichst viele Aspekte betrachtet werden können.
Absolventen der beschriebenen Studienfächer der Universität Osnabrück haben die Chance, in Forschungseinrichtungen sowie im Management in Umweltbereichen oder auch als Umweltberater zu arbeiten also in einem Tätigkeitsbereich, dem unumstritten die Zukunft gehört. Solche Umweltberufe läuten durch Aufklärung und Verständnis für das Verhalten des Menschen der Natur gegenüber ein neues Zeitalter ein.

DBU-Spezial
Unter dieser Rubrik sind Artikel zu finden, die sich mit dem Themenschwerpunkt Umweltberufe″ auseinandersetzen. Die Texte werden meist von Schüler-Reportern geschrieben. Dabei geht es unter anderem um neue Berufsfelder, die Vorstellung von Firmen mit innovativen Ideen, Förderung und Ausbildung, Einblicke in Projekte und AGs an Schulen sowie die MINT-Fächer (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Denn Umweltbranchen sind Wachstums branchen in Deutschland und schaffen viele neue Arbeitsplätze.

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Lehrer und Schüler können sich gerne melden. Infos unter 05 41/ 310-662, Mail: k.schwarte@ noz.de
Autor:
Kristin Petersmann


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