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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Investor plant zwei Hotels unter einem Dach
Zwischenüberschrift:
In der Johannisstraße entsteht ein Neubau mit Herbergen für Kurz- und Langzeitgäste
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Der Oldenburger Projektentwickler List Develop Commercial (LDC) ist mit seinen Neubau-Plänen für die Osnabrücker Johannisstraße einen großen Schritt weiter. Statt ein Hotel soll es jetzt sogar zwei geben, außerdem Läden und Gastronomie. Erste Mietverträge sind bereits unterschrieben.

Wie LDC am Freitag auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, soll anstelle der früheren Sinn-Leffers-Filiale am südlichen Ende der Fußgängerzone (Johannisstraße 41–44) ein fünfstöckiges Geschäftshaus mit 10 000 Quadratmeter Nutzfläche entstehen. Darin untergebracht werden ein Hotel, ein Boardinghouse sowie Handel und Gastronomie. Die ursprüngliche Idee, dem Hotel ein Fitnessstudio anzugliedern, ist offenbar vom Tisch.

Wir haben uns für ein gemischt genutztes Konzept entschieden, weil es die Grundlage für einen langen Bestand der Immobilie bildet″, sagte LDC-Geschäftsführer Michael Garstka. Diese Erfahrung habe der Investor schon bei anderen Innenstadtprojekten gemacht. Ein Mietermix ermögliche zudem Synergieeffekte untereinander″ und erzeuge Lebendigkeit zu mehreren Tageszeiten″.Sparen im Super 8″

Mietverträge für Hotel und Boardinghouse sind den Angaben zufolge bereits unterschrieben. Betreiber ist in beiden Fällen die GS Star GmbH mit Sitz in Grünwald bei München.

Das Hotel soll 186 Zimmer haben und als Teil der Kette Wyndham unter der Budget-Marke Super 8″ an den Start gehen. In Deutschland gibt es bislang vier Super-8-Hotels. Weltweit sind es über 2600, die meisten in den USA und Kanada. Laut Wyndham stehen diese Häuser für modernen Komfort zu erschwinglichen Preisen″ und seien damit vor allem für Städte- und Geschäftsreisende interessant.

Mit dem Boardinghouse hingegen richtet sich Betreiber GS Star an Besucher, die längere Zeit in Osnabrück bleiben wollen. Bleiben im Arthotel Ana″

Die Herberge soll unter der Marke Arthotel Ana″ geführt werden und über 52 sogenannte Serviced Apartments″ verfügen eine Mischform aus Wohnung und Hotelsuite. Jedes einzelne Apartment sei unter anderem mit einer eigenen Küchenzeile ausgestattet, heißt es. Darüber hinaus gebe es eine für alle Gäste zugängliche Gemeinschaftsküche. Ziel dieses Longstay-Konzeptes sei es, die Lücke zwischen Dauer- und Kurzzeitvermietung zu schließen″. Von insgesamt rund 30 Arthotel-Ana-Häusern in Deutschland und Österreich sind bislang knapp eine Handvoll als Boardinghouse aufgestellt.

GS-Star-Chef Michael Bungardt zeigte sich in der Mitteilung begeistert vom neuen Standort″ Osnabrück: Wir freuen uns sehr darüber, zwei unserer Hotelmarken in diesem spannenden Projekt zu vereinen.″2021 soll alles fertig sein

Die Handels- und Gastronomieflächen in dem geplanten Neubau sind nach Angaben von LDC noch nicht vermietet. Beides soll sich jedoch in die bestehende Ladenreihe einfügen.

Die Hoteleingänge hingegen werden seitlich am Gebäude platziert, um die Wegeverbindung zwischen dem Parkhaus am Kollegienwall und der Johannisstraße zu beleben″, wie LDC-Geschäftsführer Garstka erklärte. Geplant sei eine offene, luftige Gestaltung dieses Bereichs für Fußgänger″. Parkplätze für Hotelgäste würden hinter dem Haus eingerichtet und seien über die Straße Am Landgericht″ erreichbar.

Bei der Gestaltung arbeitet der Investor mit dem Architekturbüro Kottmair aus Köln zusammen. Vorzeigbare Entwürfe gebe es allerdings noch nicht, erklärte LDC auf Nachfrage. Auch zu den Investitionskosten wollte sich das Unternehmen nicht äußern. Wann mit dem Abriss des bestehenden Gebäudes begonnen wird, blieb zunächst ebenfalls offen. Am Bauantrag werde gearbeitet, sagte Garstka. 2021 soll der Hotelkomplex fertig sein.

Bildtext:
Die frühere Sinn-Filiale an der Johannisstraße, hier fotografiert vom Dach des Parkhauses Kollegienwall, soll einem Hotelneubau weichen.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Sebastian Stricker


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