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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Drei Entwürfe für einen Tunnel
Zwischenüberschrift:
Stadt spricht mit Anwohnern der Atterstraße über Bahnunterführung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Hat das Warten vor den Bahnschranken bald ein Ende? Seit mehr als vier Jahrzehnten wünschen sich die Eversburger eine Unterführung für die Atterstraße. Jetzt kündigte die Stadtverwaltung im Bürgerforum an, dass sie bald mit Anliegern über drei mögliche Varianten sprechen will.

Ob Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer oder Anwohner: Seit Jahren beschreiben sie in den Bürgerforen die Staus hinter den Schranken, ihre strapazierte Geduld, wenn mehrere Züge hintereinander die Straße queren, und ihr Entsetzen darüber, dass manchmal auch Rettungswagen mit Blaulicht zum Warten gezwungen sind. Werden es außerdem immer mehr und immer längere Züge, die über die Atterstraße rollen? Vor drei Jahren jedenfalls berichtete die Bahn, dass es sich um 141 Züge innerhalb von 24 Stunden handelte woraus sich eine Wartezeit von zusammengerechnet etwa viereinhalb Stunden am Tag ergab. Damals schätzte die Verwaltung die Kosten für eine Unterführung auf zehn Millionen Euro und hoffte wenn es zum Bau käme auf eine gleichmäßige Aufteilung zwischen Stadt, Land und Bahn. Im vergangenen Jahr gründete sich eine Bürgerinitiative für eine Unterführung. Sie sammelte innerhalb kurzer Zeit 2778 Unterschriften.

Wie geht es nun weiter? Das wollte unter anderen Heiko Panzer von der Eversburger SPD im Bürgerforum erfahren und auch, wie Gespräche mit der Bahn verlaufen sind und was eine Untersuchung mithilfe von Drohnen ergeben hat. Ratsmitglied Frank Henning (SPD, MdL), der die Sitzung leitete, trug die Antwort des städtischen Fachbereichs Geodaten und Verkehrsanlagen″ vor. Demnach arbeitet die Verwaltung in diesen Tagen an drei möglichen Varianten: Anfang Juli werden dann erste Gespräche mit den betroffenen Anliegern geführt und diesen die vorliegenden Entwürfe vorgestellt.″ Aus diesen Gesprächen könnten sich Ergänzungen ergeben, die in die weitere Planung einfließen.Bahn nicht zuständig?

Die bisherigen Gespräche mit der Bahn sind demnach so verlaufen: Sie habe wohlwollende Unterstützung im Sinne einer zügigen Projektbearbeitung″ signalisiert, obgleich ein eigenes Interesse beziehungsweise eine eigene Beteiligung verneint wurde″ was Frank Henning so zusammenfasste: Die Bahn hält sich für nicht zuständig.″ Gleichwohl habe die Verwaltung mit der Bahn regelmäßige Gespräche vereinbart.

Die Fachbereich Geodaten und Verkehrsanlagen″ hat den Bahnübergang und das Umfeld im Februar mithilfe einer Drohne vermessen und plant außerdem eine dreidimensionale Visualisierung.

Heiko Panzers Frage nach dem konkreten zeitlichen Verlauf von der Planung bis zur Umsetzung″ konnte die Verwaltung noch nicht beantworten. Doch wenn es so kommt, wie Alice Graschtat im vergangenen Dezember angekündigt hat, wird das Thema bis dahin in jedem Bürgerforum auf der Tagesordnung stehen.

Bildtext:
Das Warten am Bahnübergang Atterstraße sind viele Anwohner leid: Sie wollen endlich eine Unterführung.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Jann Weber


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