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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ideen für mehr Nachhaltigkeit
Zwischenüberschrift:
500 Besucher kommen zur Osnabrücker Ökomaile
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Weltretten mit Spaß wollten die Veranstalter der vierten Ökomaile bieten. Am Büdchen luden sie ein zu Mitmach-Ständen, Information und Unterhaltung.

Kokosöl, Birkenzucker und ein bisschen Salz. Es klingt schwer nach Süßspeise, was da bei der Ökomaile zusammengerührt werden soll, aber es soll eine Zahnpasta werden. Und dann kommt auch noch Kurkuma hinein. Ein extrem gelbes Pulver. Aber Jule versichert: Das macht die Zähne weiß.″ Na gut. Vollendet wird das Ganze mit Natronpulver und Minzöl. Schütteln, dann warten, bis es fest ist. Man kann später noch abschmecken, ob es mit Salz oder weniger Minzöl besser ist″, ergänzt Jule.

Die Studentin gehört zu Neo″, was ausgeschrieben Nachhaltiges Engagement Osnabrück″ bedeutet und eine Organisation ist, die sich an der Hochschule regelmäßig trifft, um nachhaltige Projekte umzusetzen. Bei der vierten Ökomaile will die Gruppe zeigen, wie aus wenigen Zutaten Haushaltsmittel oder Produkte zur Körperpflege hergestellt werden können. Ohne überflüssige Chemie. Ohne Plastikverpackungen. Gäste können ihre angerührten Proben in ehemaligen Marmeladengläsern mit nach Hause nehmen.

500 Besucher sind laut Fokus e. V. am Samstag am Büdchen zur vierten Ökomaile gekommen, die der Verein in Zusammenarbeit mit den Klimabotschaftern der Ursulaschule veranstaltet hat. Wir haben das Organisatorische gemacht, Fokus war für die Technik verantwortlich″, erzählt Nina Winkelmann, Zehntklässlerin der Ursulaschule. Gemeinsam mit fünf Mitstreitern hat sie im Oktober 2018 erste Ideen für die Ökomaile 2019 entwickelt und seit Anfang Januar Osnabrücker Organisationen und Initiativen zur Teilnahme eingeladen.

Elf Stände gibt′s, von denen sich zwei als Kooperationen herausstellen: Neo teilt sich den Tisch mit der Initiative Vision der Uni Osnabrück, die hier ihr Projekt zur Reduktion von Abfall präsentiert. Und Greenpeace-Aktive warten gemeinsam mit Fridays for Future″ auf Besuch weil die meisten Aktiven ohnehin bei beidem mitmachen. Hier fordern die Jugendlichen die Gäste mit dem Europa-Quiz heraus, das auch deutlich macht: So schrecklich weit vorn ist Deutschland nicht in Sachen Umweltschutz.

Aber das ist auch egal. Selbst wenn wir weit vorn wären, wäre das kein Grund, sich zu entspannen″, betont Kai Kiehl, der am Tag zuvor noch bei der Fridays-for-Future-Demo in der Stadt unterwegs war. Umweltschutz sei ein globales Problem, für das sich alle stark engagieren müssten, betont er.

Auf der Bühne sorgen am Nachmittag die Fancy Falcons″ für entspannte Atmosphäre, beim Zirkos″ können große und kleine Besucher ihre Geschicklichkeit beweisen. Währenddessen informiert Peta über Tierschutz, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt zeigt einen Ausschnitt aus der aktuellen Ausstellung Menschenwelt″, das Modelabel Me & I″ gibt einen Einblick in nachhaltig produzierte Kleidung. Informiert und gefeiert wird noch bis 23 Uhr.

Bildtext:
Von Anlagemöglichkeiten bis Zahnpasta: An den verschiedenen Aktionsständen am Büdchen informierten sich die Besucher über Nachhaltigkeit.
Foto:
Thomas Osterfeld
Autor:
Marie-Luise Braun


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