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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Grundstein für zweite Feuerwache gelegt
Zwischenüberschrift:
Einige Stadtbereiche unterversorgt / Griesert: Neue Qualität der Sicherheitsversorgung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Seit ein paar Wochen laufen die Bauarbeiten für die zweite Feuerwehrwache an der Nordstraße in Osnabrück bereits. Gestern wurde nun offiziell der Grundstein gelegt. Eine Zeitkapsel mit zwei Abzeichen der Feuerwehr, einem silbernen Friedensreiter und einer Ausgabe der NOZ von gestern wurde in der Grundmauer einbetoniert.

Mit der Grundsteinlegung setzten wir ein Zeichen für eine ganz neue Qualität der Sicherheitsversorgung in der Bevölkerung, was Brandschutz und Rettungswesen angeht″, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Auf dem 1, 1 Hektar großen Gelände am Kreisverkehr zur Belmer Straße soll bis Mitte 2020 eine Wache für 11 Millionen Euro entstehen.

Das ist der Grundstein für notwendigen, aber auch wirtschaftlich durchdachten und guten Brandschutz″, freute sich Marius Keite, Vorsitzender des Ausschusses für Feuerwehr und Ordnung, über den Startschuss für die nächste Bauphase. Im Herbst soll der Rohbau fertig sein. Der vordere Teil des V-förmige Gebäudes soll die Fahrzeuge beherbergen. Der zurückliegende Flügel mit den Personalräumen soll als Schallschutzmauer zum angrenzenden Wohngebiet Schinkeler Mark dienen.

Der Prozess bis zur Grundsteinlegung für die neue Feuerwehrwache zog sich nach Angaben von Keite über knapp sieben Jahre. Ein vom Stadtrat in Auftrag gegebenes Gutachten der Lülf und Rinke Sicherheitsberatung GmbH hatte damals ergeben, dass die Personalstärke und Fahrzeugausstattung der Osnabrücker Feuerwehr nicht ausreiche, um im Stadtgebiet einen flächendeckenden Brandschutz sicherzustellen. Die Einsatzkräfte müssen spätestens nach acht Minuten vor Ort sein. Einige Stadtbereiche sind aber unterversorgt″, sagte Griesert. Es seien verschiedene Ansätze diskutiert worden, letztlich habe man sich dann für den Bau einer zweiten Wache entschieden. Diese liegt an einem strategisch guten Standort″, um die Versorgung im gesamten Stadtgebiet sicherzustellen.

Keite betonte, dass sich der grundsätzliche Sicherheitsanspruch nicht nur an den Pflichtvorgaben bemessen sollte. Stattdessen müsse man sich fragen: Was ist eine gute Sicherheit für die Bevölkerung, und wie können wir sie am besten gewährleisten? Die Einsätze der Feuerwehr würden jedes Jahr steigen. Auch wenn die freiwillige Feuerwehr einen ganz tollen Job″ mache, könne sie nicht alles abfedern. Zudem platze die jetzige Hauptwache an der Nobbenburger Straße aus allen Nähten. Wir haben uns nicht nur wegen des Gutachtens für eine neue Feuerwehrwache entschieden, sondern auch wegen des Sicherheitsanspruches der Bürger und damit diejenigen, die jeden Tag Leib, Leben und Gesundheit riskieren eine optimale Ausstattung bekommen″, so Keite. Elf Millionen Euro seinen zwar viel, aber sie seien nicht verschwendet. Er hoffe zwar, dass es sich nicht rentiere, aber es sei richtig und wichtig, dass, wenn doch mal etwas passiert, wir gut ausgestattet sind″.

Bildtexte:
Den Grundstein für die Feuerwache legten (v.l.) Marius Keite, Frank Otte, Wolfgang Griesert, Katharina Pötter, Wilhelm Tarner und Dietrich Bettenbrock.
Der Inhalt der Zeitkapsel.
Fotos:
Lea Becker
Autor:
Lea Becker


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