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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Neuer Vorschlag für Rosenplatz-Rampen: Gar nichts unternehmen
Zwischenüberschrift:
„Aufpassen, dass wir uns nicht lächerlich machen″
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Das morsche Holz der Rosenplatz-Rampen treibt die Politik weiter um: Mir müssen aufpassen, dass wir uns nicht lächerlich machen″, sagte Grünen-Ratsherr Michael Hagedorn kürzlich in der Sitzung des Finanzausschusses. Fritz Brickwedde setzte eine neue Idee in die Welt: Müssen wir zwingend handeln? Warum machen wir nicht einfach gar nichts?

Die Rampen auf dem Rosenplatz sind 2012 aus Thermoholz errichtet worden, das damals noch als unverwüstlich galt, inzwischen aber zerbröselt und vom Markt verschwunden ist. Die Stadt hat die Podeste aus Sicherheitsgründen eingezäunt. Die Lieferfirma konnte nicht in Regress genommen werden sie ist inzwischen pleite. Die Idee, die kleinen Bühnen als Treffpunkte und Sonnendecks zu nutzen, hat sich damit erledigt.

Zur Diskussion steht, die Decks mit einem recycelten Kunststoff neu zu belegen. Die Kosten: 110 000 Euro. Die Alternative, nämlich der Abriss, würde vermutlich auch teuer, weil die Stadt Gefahr liefe, Fördergelder zurückzahlen zu müssen. Außerdem würde ein Abriss das Urheberrecht des Architekten verletzen. In der Finanzausschusssitzung im April konnte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert das finanzielle Risiko nicht beziffern. Deshalb die Verschiebung auf die Mai-Sitzung. Aber auch da gab es keine Klarheit. Ich verstehe gar nicht, dass wir die Vorlage wieder auf dem Tisch haben″, sagte Frank Henning (SPD).

Thomas Thiele (FDP) favorisiert nach wie vor die Radikallösung: Abreißen, und zwar so schnell wie möglich.″ Es rege ihn auf, so Thiele, dass die Stadt etwas bestelle und dann anschließend keine Änderungen vornehmen könne. Das ist die völlig falsche Art, mit Bürgergeld umzugehen.″ Fritz Brickwedde zählte weitere gescheiterte Projekte″ auf, bei denen die Stadt wegen des Urheberschutzes große Probleme bekommen habe: auf dem Ledenhof und beim Brunnen auf dem Bahnhofsvorplatz. Beitrag bei Extra 3

Stadtbaurat Frank Otte sagte, einfach nichts zu tun sei keine Alternative. Die Stadt müsse schon wegen ihrer Verkehrssicherungspflicht die Gefahren beseitigen. Ließe die Stadt die Gitter einfach stehen, bekommen wir einen guten Beitrag bei Extra 3″, so Otte. Er verteidigte das Urheberrecht des Architekten, der einen Anspruch darauf habe, dass sein Werk so wie vertraglich vereinbart erhalten bleibe.

Der Ausschuss traf keine Entscheidung. Vorerst passiert also: nichts.

Bildtext:
SIE ZERBRÖSELN: Podeste auf dem Rosenplatz.
Fotos:
hin
Autor:
hin


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