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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Neue Schiffswrack-Optik
Zwischenüberschrift:
Zoo-Aquarium wird zur Erlebniswelt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Im Aquarium des Zoos hat sich einiges getan: Im Meerwasserbereich finden sich die Besucher neuerdings in einem Schiffswrack wieder. Von dort können sie auch neue Fische in den leuchtenden Aquarien beobachten.

Im Inneren ist es schummrig. Die Wände sind aus verrostetem Metall und werden mit abgenutzten Eisenstangen zusammengehalten. An den Wänden hängen alte Messgeräte und Werkzeuge. In einer Ecke ist ein alter Tauchanzug zu sehen, von der Decke baumeln Fischernetze. Diese Details nimmt man aber erst auf den zweiten Blick wahr, denn durch die Fenster″ des Schiffswracks ziehen einen zunächst die leuchtend farbenfrohen Aquarien in den Bann. Wir wollten weg vom Schaufenstergedanken und dem Besucher mehr bieten. Er soll in eine Erlebniswelt eintauchen″, beschreibt Stefan Bramkamp, Tierpfleger und Leiter des Aquariums, die Veränderungen. Die Idee sei Ende vergangenen Jahres entstanden, angestoßen durch die geplatzte Scheibe des Korallenbeckens, das daraufhin erneuert werden musste.

Vor rund vier Wochen begannen die Arbeiten. Das Schiffswrack haben die Mitarbeiter größtenteils selbst gebaut und dekoriert. Die Kosten lassen sich daher laut dem wissenschaftlichen Kurator Tobias Klumpe nicht genau beziffern. Unterstützt wird der Zoo aber einmal mehr von der Aquaristikfirma Tetra aus Melle das gesamte Zoo-Aquarium trägt den Namen des langjährigen Sponsors.

Aber nicht nur das Schiffswrack und das große Steinkorallenbecken sind dort neu, sondern auch einige der Aquarien-Bewohner. In das Feuerfisch-Becken ist ein Igelfisch eingezogen. Der ist nicht nur toll anzusehen, sondern auch ein Liebling der Pfleger″, verrät Bramkamp. Denn Igelfische seien sehr zutraulich. Bereits nach kurzer Zeit könne man sie streicheln und auf der Hand füttern.

Neu ist auch das Nemo″-Becken, das wohl vor allem die kleinen Besucher begeistern wird. Dort tummeln sich viele der aus dem Animationsfilm Findet Nemo″ bekannten Clownfische sowie einige Exemplare des Paletten-Doktorfischs („ Dorie″).

Als weitere Attraktion ist ein Spezialisten-Becken mit Seepferdchen geplant. Sie sind immer ein Besuchermagnet″, sagt Bramkamp. Bis die kleinen Tiere in ihr Becken einziehen, dauert es aber wohl noch knapp acht Wochen.

Bisher wurde auch nur eine Seite des Meerwasserbereichs umgebaut. Auf der anderen Seite sind noch die alten blauen Wände zu sehen, da hier zunächst Sanierungsarbeiten an der Mauer anstehen. Bis alle Arbeiten abgeschossen sind und die Dekoration fertig ist, wird es nach Angaben von Bramkamp vermutlich noch ein Jahr dauern. Dann sollen auch Geräusche für die entsprechende Meerwasser-Atmosphäre sorgen.

Auch im Süßwasserbereich gibt es Veränderungen. Im ehemaligen Guppybecken leben jetzt Garnelen und andere Krebse.

Zusätzlich zu den neuen Bewohnern soll im ganzen Aquarium mit der Unterstützung von Tetra eine neue Beschilderung mit 25 Tablets entstehen. Damit erhalten die Besucher an den 21 Becken Informationen zu den knapp 900 Fischen und rund 300 wirbellosen Tieren wie Korallen und Anemonen.

Bildtext:
NEUE OPTIK: Der Meerwasserbereich im Aquarium des Osnabrücker Zoos wurde umgebaut. Tierpfleger Stefan Bramkamp präsentiert das neue Schiffswrack.
Foto:
Gert Westdörp
Autor:
Lea Becker


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