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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Flexibilität, wo früher Zucht und Ordnung herrschten
Zwischenüberschrift:
Rohbau von „Das Flex″ auf Gelände von früherer Winkelhausenkaserne fertig
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Neue Ideen, neue Räume und eine Deckenkonstruktion, die flexible Nutzung von Büroflächen erlaubt das alles soll das neue Bürogebäude Das Flex″ bieten. Nicht einmal ein Jahr nach dem ersten Spatenstich war am Donnerstag im Businesspark Netter Heide Richtfest.

Mit seinem Richtspruch übergab Polier Rainer Schwarze den Rohbau eines der modernsten Büro- und Geschäftskomplexe der Region, genannt Das Flex″, an die Bauherren. Rege Nachfrage

Damit ist beim Bau der Anlage auf dem Gelände der Winkelhausenkaserne alles im Zeitplan. Nicht mehr lange, und die ersten Mieter können in das neuartige Geschäftshaus einziehen. Bereits Ende des Jahres soll das Haus fertig sein. Ob bei der großen Hitze im letzten Sommer in der Grube oder der Kälte Anfang dieses Jahres beim Rohbau, alle Beteiligten haben Hand in Hand gearbeitet mit Erfolg″, lobte Ideengeber Friedhelm Spiekermann.

Im Mittelpunkt des Konzepts stehe der Gedanke an möglichst hohe Flexibilität. So lassen sich die Flächen für jeden Anspruch entsprechend einrichten: konzentriertes Arbeiten im Einzel- oder Doppelbüro ebenso wie ein Teamwork im Kombi- oder Großraumbüro. Das erlaube das moderne Deckensystem, das erstmalig in Norddeutschland zum Einsatz komme. Durch den hohen Grad an Flexibilität konnten wir fast jeden Wunsch der zukünftigen Mieter realisieren″, sagt Afra Creutz von Plan-Concept, zusammen mit Elisa Kurth projektleitende Architektin.

Und das Konzept scheint anzukommen. Rund 3000 der insgesamt 3600 Quadratmeter Raum der flexiblen Arbeitswelten sind bereits fest vergeben, berichteten die Macher. Unter den Mietern seien eine Versicherung, ein Partner für private und mittelständische Finanzierungen, Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer sowie die 20-20 Technologies GmbH.

Das Erdgeschoss soll hingegen nicht zu Büros werden. Hier werde nach Partnern aus den Bereichen Sport und Fitness sowie Gastronomie gesucht.

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert freute sich ebenfalls über den gelungenen Baufortschritt. Er komme nicht oft auf die Baustelle, gab er zu. Wenn er aber in die Netter Heide komme, sei er begeistert. Was wäre eigentlich Osnabrück, wenn die Briten nicht abgezogen wären?″, fragte er. Zumindest stünden dann der Stadt die Flächen der ehemaligen Kasernen nicht für Projekte wie den Businesspark zur Verfügung.

Bildtext:
Ein flexibles Büro- und Geschäftshaus für bis zu 150 Arbeitsplätze entsteht im Businesspark Netter Heide auf dem Gelände der früheren Winkelhausenkaserne mit Bauherr Friedhelm Spiekermann (links) und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.
Foto:
David Ebener
Autor:
Robert Schäfer


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