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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Virtual Reality″ im Nettebad
Zwischenüberschrift:
So sehen Hobby-Schnorchler künstliche Welten unter Wasser
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Virtual Reality″ ist in aller Munde oder besser gesagt vor aller Augen. Nun hält diese Bildtechnik auch im Nettebad Einzug und ermöglicht den Bagegästen einen wassergebundenen Ausflug in künstliche Unterwasserwelten oder in das Weltall.

Einfach nur tauchen in einem blau gekachelten Schwimmbecken bietet nicht gerade ein Höchstmaß optischer Reize. Spannender ist da sicherlich ein Tauchgang in einem Korallenriff mit einem bunten Unterwasserkosmos aus vielfarbigen Pflanzen und Fischen. Das aber ist naturgemäß in der Norddeutschen Tiefebene ein Traum, der ein solcher bleiben muss. Es sei denn, man begibt sich auf das weite Feld visueller Technik.

Eine besondere Taucherbrille, ein Tauchgurt und eine gute Prise moderner Technik ermöglichen diesen neuen Freizeitspaß im Osnabrücker Nettebad. Ab dem 4. Mai können sich Besucher des Bades an jedem ersten Samstag im Monat von 15 bis 17 Uhr auf einen solchen virtuellen Schnorchelausflug begeben. Im vergangenen November haben wir deutschlandweit zum ersten Mal die Kombination aus VR-Technologie und Tauchsport präsentiert″, erklärt Nettebadleiter Tilo Schölzel.

Beim VR-Schnorcheln tritt das dynamische Schwimmen eher in den Hintergrund. Ein Schwimmgurt inklusive eines beschwerenden Gewichtes hält die Taucher auf der Stelle. so soll verhindert werden, dass die Schwimmer während ihres virtuellen Ausflugs ungewollt aneinanderplautzen und sich gar verletzen, denn die VR-Tauchbrille bietet zwar einen 360-Grad-Rundumblick, aber eben nur einen virtuellen. Die Realität und damit die Mittaucher sind ausgeblendet.

Gleichwohl vermittele das VR-Tauchen ein Gefühl von Schwerelosigkeit in einer ganz eigenen Welt. Dank der detailreichen Darstellung der virtuellen Unterwasserwelt haben die Teilnehmer dennoch den Eindruck, dass sie hinaus aufs offene Meer zu Schildkröten und Walen schwimmen oder sich Auge in Auge mit gefährlichen Haien befinden″, sagt Schölzel. Die Brillen bieten wahlweise derzeit noch ein zweites Szenario: einen Ausflug auf eine Raumstation im Weltall. Eine dritte Filmproduktion ist derzeit beim Hersteller der Brillen in Arbeit.

Ab dem 4. Mai können sich Badegäste an jedem ersten Samstag im Monat auf einen virtuellen Schnorchelausflug im Nettebad begeben. Dieser dauert insgesamt 4, 5 Minuten fühlt sich laut Schölzel allerdings wie rund zehn Minuten an. Die VR-Leihausrüstung kann für drei Euro vorab online unter www.nettebad.de/ vr-schnorcheln oder vor Ort an der Nettebad-Rezeption gebucht werden. Insgesamt können zwölf Personen pro Tauchgang teilnehmen. Der Tauchgang wird durch das Nettebad-Personal begleitet, und jeder Teilnehmer erhält vorab eine Einweisung in das VR-Schnorcheln.

Bildtext:
Ruhig vor sich hin dümpelnd können Badegäste die virtuelle Unterwasserwelt genießen.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Dietmar Kröger


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