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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ein Spielplatz, wie ihn Kinder sich wünschen
Zwischenüberschrift:
Schinkelaner Grundschüler planen das erste Projekt aus dem Millionen-Programm Soziale Stadt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Im Hasepark an der Buerschen Straße entsteht ein neuer Großspielplatz und der wird groß, von den Dimensionen vergleichbar mit dem Spielplatz an der Lerchenstraße im Stadtteil Dodesheide. Die Kinder aus dem Schinkel freuen sich darauf. Sonderlich beliebt sind die existierenden Spielplätze in ihrem Quartier nämlich nicht. Die sind alle langweilig″, sagt Nina. Da gibt es zu wenige Sachen, die sind zu klein.″

Bei der Planung setzt die Stadt auf die Expertise der Kinder aus dem Hort Schinkelkids. Die Schüler der Heiligenwegschule durften an drei Tagen ihren neuen Spielplatz entwickeln, strenge Vorgaben gab es nicht. Dino zum Klettern

Und so tauchen in den vier Entwürfen, die sie bastelten, unter anderem eine kostenlose Süßigkeitenmaschine auf, eine lange Wasserrutsche, ein Gehege mit lebenden Hühnern, ein Heißluftballon und ein Dinosaurier der Gattung Carnotaurus zum Hinaufklettern, der künstliches Feuer spuckt.

In allen Entwürfen stellten die Kinder viele Schirme zum Schutz gegen die Sonne auf und viele Schaukeln, sowohl für Kinder ihrer Altergruppe als auch für Kindergartenkinder. In einem Entwurf ist außerdem ein Toilettenhaus installiert, schön bunt und sauber für Mädchen und Jungen″, lautet die Vorgabe der Grundschüler. Einen großen Mülleimer mit Deko wünschen sie sich ebenfalls.

Am Ende erstellten sie eine Prioritätenliste. Ganz oben: ein Baumhaus, gefolgt von einer großen kurvigen Wasserrutsche, dem feuerspeienden Dino, einer Graffiti-Wand, einem Einhorn zum Reiten und einem Eingang mit Blumen.

Nun ist es an den Experten des Planungsbüros Brandenfels und des Osnabrücker Servicebetriebs (OSB) zu eruieren, welche Ideen der Kinder auch wirklich umsetzbar sind. Rund eine halbe Million Euro will die Stadt laut erster grober Kostenübersicht in den neuen Spielplatz im Hasepark stecken. Dadurch stehen für den neuen Großspielplatz mehr Geld und auch mehr Platz zur Verfügung als üblich. 15 000 Quadratmeter groß ist die Fläche, rund 5000 davon sollen bebaut werden. Der Rest bleibt grün, erläutert Hartmut Damerow vom OSB.

Es wird das erste sichtbare Projekt des Förderprogramms Soziale Stadt″, in das der Schinkel aufgenommen wurde. 15 Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren in den Stadtteil fließen, je ein Drittel zahlen Bund, Land und Stadt.

Was so ein Großspielplatz für das soziale Miteinander im Quartier bringt, zeigt der Großspielplatz Lerchenstraße in der Dodesheide, der sich neben dem Gemeinschaftszentrum zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt hat.

Wie teuer der Spielplatz tatsächlich wird, ist noch offen. Mitte bis Ende Mai will die Stadt den Kindern den Planungsentwurf vorstellen, dann können sie ihre Meinung dazu sagen. Im Herbst soll es losgehen mit den vorbereitenden Arbeiten auf dem Spielplatzgelände. Wenn alles klappt, ist geplant, dass der neue Spielplatz im Frühjahr 2020 eingeweiht wird.Weitere Beteiligung

Nicht nur Kinder dürfen ihre Vorstellungen äußern. Am 25. April um 16.30 Uhr lädt die Stadt Jugendliche in die Skatehall ein, damit sie ihre Wünsche für Bewegungsangebote vorstellen können. Ende Mai werden dann auch noch der Seniorenbeirat und das Behindertenforum beteiligt, damit aus dem gesamten Areal ein Mehrgenerationenpark werden kann.

Bildtext:
Von einem Heißluftballon und einem bekletterbaren Dinosaurier träumen Anastasia, Vincent und Inas.
15000 Quadratmeter groß ist die Fläche im Hasepark
Schaukeln gehören für die Kinder unbedingt dazu
Fotos:
Michael Gründel
Autor:
Sandra Dorn


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