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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mehr Platz für Rollstühle – aber nicht genug
Zwischenüberschrift:
Warum der Seniorenbeirat auch bei den modernen Elektrobussen Verbesserungsbedarf sieht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Mitglieder des Seniorenbeirates haben am Mittwochmorgen den neuen Elektrobus der Stadtwerke Osnabrück getestet. Besonders bei den Stellplätzen für Rollstühle hatten die Senioren noch einige Verbesserungsvorschläge.

Osnabrück Die Elektrifizierung des Osnabrücker Busverkehrs geht voran. In Zukunft wollen die Stadtwerke Osnabrück auf der Strecke zwischen Düstrup und Haste Elektrobusse einsetzen. Wie gut die geplanten Busse für Senioren und Behinderte geeignet sind, wollte der Seniorenbeirat der Stadt Osnabrück am Mittwochvormittag testen. Im Busdepot der Stadtwerke stellte Joachim Kossow, Leiter des E-Bus-Projektes, das Fahrzeug vor.

Auffälligster Unterschied zu den normalen Dieselbussen ist die neue Rampe als Einstiegshilfe für Rollstuhlfahrer. Diese kann mit einer Stange bedient werden. Das ist grundsätzlich die Aufgabe des Busfahrers, aber wenn das einer der Fahrgäste macht, wollen wir das auch unterstützen″, sagte Kossow. Versicherungstechnisch ist das alles abgesichert.″ Auf eine elektrisch ausfahrbare Rampe habe man bewusst verzichtet. Einerseits werden die Rampen nicht so oft benutzt″, so Kossow. An den neueren Hochbord-Haltestellen braucht man die meist nicht.″ Zudem seien die manuellen Rampen technisch widerstandsfähiger.

Im Innern ist auch mehr Platz für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen eingeplant. Wir haben dafür auf einige Sitzplätze verzichtet″, erklärte Stadtwerke-Pressesprecher Marco Hörmeyer das Konzept. Besonders im hinteren Bereich steht durch die Klappsitze mehr Platz zur Verfügung. Das reichte vor allem den Rollstuhlfahrern in der Besuchergruppe nicht. Meist kommen wir mit einem Rollstuhlplatz aus″, meinte Kossow. Allerdings seien die Stadtwerke gerne bereit, auf diesen Hinweis im Rahmen der laufenden Ausschreibung noch mal einzugehen. Gleiches gilt für die seitlichen Anzeigen. Diese könne man schlecht lesen, hieß es vom Seniorenbeirat. Das musste auch Kossow zugeben. Die vordere Anzeige sei aber hell genug.

Bei einer Rundfahrt wurde der neue Bus in der Praxis getestet, wobei Kossow die Senioren in einigen Bereichen auch beruhigen konnte. Die Türschaltung ging den Senioren beispielsweise zu schnell. Das müssen wir so machen″, sagte Kossow. Bei den E-Bussen müssen wir noch mehr darauf achten, Energie zu sparen.″ Das grüne Licht über der Tür zeige aber an, ob die Tür freigeschaltet sei. Auch die neuen Haltegriffe zeigen im Alltag ihre Vorteile. Sie sind fest montiert und bieten so einen guten Halt. Im Gang war es den Senioren allerdings zu eng. Hier würde ein Rollator kaum durchpassen. Und auch die Aufbauten für die Sitze seien recht hoch. Alles in allem kam der neue Bus aber gut an.

Bildtexte:
Der Seniorenbeirat informiert sich in Busdepot der Stadtwerke über die neuen Elektrobusse.
Mit einer Stange lässt sich die neue Rollstuhlrampe leichter ausklappen.
Fotos:
Jörn Martens
Autor:
Robert Schäfer


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