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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Zu lange Fahrtwege zum Schwimmen?
Zwischenüberschrift:
Schulen: Zuschnitt soll optimiert werden
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Ab der dritten Klasse steht in Osnabrück Schwimmunterricht auf dem Stundenplan. Doch bei der Zuweisung der städtischen Hallenbäder geht es nicht gerecht zu, findet eine Mutter, die sich an unsere Redaktion gewandt hat. Mit An- und Rückfahrt, Aus- und Anziehen bleiben den Kindern höchstens 30 Minuten im Wasser. Was lernen die denn in dieser kurzen Zeit? Wäre ein normaler Sportunterricht nicht besser?

Ihr Kind besucht die Altstädter Grundschule. Das nächstgelegene Schwimmbad wäre das Moskaubad. Doch stattdessen müssen die Grundschüler ihren Weg ins Nettebad antreten. Die Schüler der Rückertschule dürften hingegen ins Moskaubad, wie die Mutter berichtet.

Tatsächlich gab es erst kürzlich ein Treffen zwischen den Osnabrücker Stadtwerken und der Stadtverwaltung. Titel des Workshops: Optimierung der Verteilung des Grundschul-Schwimmunterrichts″.

Im Moskaubad und Schinkelbad stehen für den Schwimmunterricht deutlich weniger Wasserflächen zur Verfügung als im Nettebad, das seinerzeit speziell dafür konzipiert wurde, um den Bedarf des Schul- und Vereinssports weitestgehend abzudecken″, erläutert Marco Hörmeyer von den Stadtwerken Osnabrück. Bei dem Workshop sei man sämtliche Schulen durchgegangen und habe überprüft, welche Schüler das Moskaubad und das Schinkelbad auch zu Fuß oder mit dem Rad erreichen könnten und wie lange die jeweiligen Busfahrten ausfallen würden.

Ein Ergebnis aus dem Workshop: Die Grundschule Sutthausen wird künftig zum Schwimmen ins Moskau- und nicht mehr ins Nettebad fahren, da die Schüler so eine kürzere Busfahrt haben. Außerdem werden weiterführende Schulen Zeiten im Moskaubad an Grundschulen abgeben. Aus Sicht aller Beteiligten ist die längere Anfahrt für Schüler weiterführender Schulen zumutbarer als für die Grundschüler″, so Hörmeyer.

Derzeit laufen noch die Befragungen an den Grundschulen zum jeweiligen Bedarf. Sobald alle Rückmeldungen vorliegen, werden wir die finale Wasserflächenbelegung fürs kommende Schuljahr festlegen können″, sagt Marco Hörmeyer. Ziel sei es, die Schulen nach den Osterferien über die jeweiligen Wasserzeiten zu informieren.

Bildtext:
Ab der dritten Klasse steht in Osnabrück Schwimmunterricht auf dem Stundenplan.
Foto:
Stephanie Pilick/ dpa
Autor:
Cornelia Achenbach


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