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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gartenklassiker neu interpretiert
Zwischenüberschrift:
„ Mixed Border″ von Dietmar Münstermann
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
BAD ESSEN. Die lücken lose, andauernde und in Bezug auf Farbe, Textur und Höhe harmonische Zusammenstellung von Stauden, Gehölzen, Ein- und Zweijährigen sowie Zwiebel- und Knollenpf lanzen das sind, sehr vereinfacht gesagt, die Wesensmerkmale einer klassischen Mixed Border″. Was so unwillkürlich und natürlich wirkt, ist dabei das Ergebnis einer wohldurchdachten Planung, wie sie Dietmar Münster mann für die Landesgartenschau auf Schloss Ippenburg entworfen

Wenn man sich durch das Wäldchen dem Küchengarten von Schloss Ippenburg nähert, wird der Kontrast besonders deutlich: Hier die Wildnis″, dort die Ordnung. Hier weitgehend belassene Natur, dort Gartenkultur par excellence. Dazwischen ein Ereignis, das beides aufs Schönste miteinander verbindet: Auf sage und schreibe 80 Meter Länge erstreckt sich entlang der alten Schlossmauer eine Mixed Border″, an der die Royal Horticultural Society, jener ehrwürdige Verband englischer Gartenfreunde, ihre helle Freude hätte. Und doch ist Dietmar Münstermanns Pflanzung eine Weiterentwicklung des klassisch-britischen Konzepts.
Ganz im modernen, wiesenhaften Stil, den Münstermann als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fachhochschule Osnabrück über viele Jahre auch in der Planung der Beete für die Stadt Osnabrück umsetzte, finden sich hier immer wieder dunkellaubige Gewächse wie Bronzefenchel oder die Dahlie Fascination″, ja sogar auch Reispflanzen und Süßkartoffeln. Nutzpflanzen im Blumenbeet? Bewusst haben wir in der , Mixed Border′ Elemente aus dem angrenzenden Küchengarten aufgenommen. Hier finden sich auch Rotkohl und Amaranth, weil sie einfach so schön sind″, erläutert Münstermann, der besagten Küchengarten gemeinsam mit seinem Hannoveraner Kollegen Peter Carl geplant hat.
Münstermann begeistert sich für Farben, Blatt- und Blütenformen von der Echinacea purpurea Sundown″, die er ausgewählt hat, weil sie im zarten Orange noch eine Spur Purpur besitzt″, bis zur Aster Purple Dome″ („ Ich liebe Pflanzen, die uns den Sommer in den Herbst tragen″). Gelb, Orange sowie hier und dort auch einmal Knallrot, setzt er dabei als Befremdungsfarben″ ein, die Spannung ins Beet bringen. So zu sehen in der Kombination von Rose Ghislaine de Féligonde″, Fasanenspiere Diabolo″ und Dahlie Bishop of Canterbury″, die wie eingesprenkelt aus dem Schleier der Verbena Bonariensis hervorlugt. Damit es von März bis Oktober blüht und die Rabatte selbst im Winter mit ihren Gräsern und Fruchtständen ansehnlich ist, waren bestimmte Arbeitsschritte einzuhalten. Im Herbst wurden die ersten Stauden gepflanzt und die Blumenzwiebeln für Frühblüher wie Tulpen und Narzissen verbuddelt″. Sie wurden rechtzeitig zur Blütezeit mit rosa Hornveilchen flächendeckend unterpflanzt Ippenburg-Besucher werden sich an die spektakulären Frühlingsbeete erinnern. Spätestens als auch die allerletzte Tulpe verblüht und aus dem Beet genommen war, konnte die Mixed Border″ durch die Pflanzung von Sommerblumen und weiterer Stauden vollendet werden.
Und das im wahrsten Sinne des Wortes…

Mehr Informationen im Internet unter www.noz.de/ landesgartenschau/

Bildtext:
Die Gartenanlage von Dietmar Münstermann, die auf Schloss Ippenburg zu bewundern ist.
Fotos:
Kerstin Balks

DAS LANDESGARTENSCHAU-PROGRAMM FÜR DIE NÄCHSTEN TAGE

Samstag, 21. August: Blumenhallenschau In Asien zu Hause″, ab 9 Uhr, ehemaliges Hallenbad; Hits for Kids: Ameisenmobil Umweltbildung und Informationen rund um die Waldameise, ganztägig, Forum Natur; Hits for Kids: Aus Ocker und Schwarzkreide Malfarbe herstellen, 14 bis 15.30 Uhr, Forum Natur; Präsentation der Bad Rothenfelder Salzsiederpfanne (Informationsschau Rund ums Siedesalz″), 9 bis 17 Uhr, Solepark; Salzbauer Wilhelm Grönemeyer erklärt das Bad Essener Urmeersalz, 9 bis 19 Uhr, Schloss Ippenburg/ Torhaus; Wiehengebirgstag des Wiehengebirgsverbandes Weser-Ems, 10 bis 17 Uhr, Kirchplatz; Alles über das Insektenhotel, 11 bis 17 Uhr, Solepark; Fachkundiger Waldspaziergang, 11 bis 12.30 Uhr, Forum Natur; Sommerkonzert mit dem NAKBezirkschor, 13 Uhr, Waldbühne; Keine Angst vor Wespen und Hornissen, 13 bis 17 Uhr, Forum Natur; Andacht zur Mittagsstunde, 14 Uhr, Himmelsterrasse; Führungen durch die neue Wanderausstellung Wasser-Wissen″, 14/ 15/ 16 Uhr, Schloss Ippenburg/ Remise; Konzert mit dem Ensemble Gehrder Beekenquakers″, 15 Uhr, Waldbühne; Chor- und Klaviermusiktag mit den Osnabrücker Märchenfrauen, 15 bis 18 Uhr, Himmelsterrasse; Modetheater mit verschiedenen Gruppen aus Moskau, 16.30 Uhr, Waldbühne; Schlossführungen, Schloss Ippenburg, 12/ 14/ 16 Uhr exklusiv für die jeweils 100. Besucher.
Sonntag, 22. August: Blumenhallenschau In Asien zu Hause″, ab 9 Uhr, ehemaliges Hallenbad; Mit dem Raddampfer zur Gartenschau von Minden nach Bad Essen und zurück, 13 bis 14 Uhr und 14.30 bis 15.30 Uhr; Landesgartenschau Hemer zu Gast, 9 bis 18 Uhr, Solepark; Blockflötenkonzert mit den Pusteblumen″, 11 Uhr, Waldbühne; Garten- und Küchenkräuter, 11 bis 17 Uhr, Solepark; Luftballonkünstler Rüdiger und Cordula Paulsen, 11 bis 16 Uhr, Schloss Ippenburg; Keine Angst vor Wespen und Hornissen, 13 bis 17 Uhr, Forum Natur; Christine Stuhrmann-Dahmen führt die Technik des Sumi-e″ vor, 13 bis 15 Uhr, ehemaliges Hallenbad; Konzert mit dem Niedersachsen Sound Orchester, 13.30 Uhr, Waldbühne; Hits for Kids: Let the sun shine (Solarkocher und Solarspielzeug), 14 bis 16.30 Uhr, Forum Natur; Gottesdienst, 14 Uhr, Himmelsterrasse; Jagdhornbläser Musenberg-Wellendorf auf der Landesgartenschau, 14 Uhr Solearena, 15 Uhr Forum Natur, 16 Uhr Himmelsterrasse; Dr. med. Ptok Vortrag Die Heilkunde der Heiligen Hildegard von Bingen″, 15.30 Uhr auf der Himmelsterrasse; Führungen durch die neue Wanderausstellung Wasser-Wissen″, 14/ 15/ 16 Uhr, Schloss Ippenburg/ Remise; Konzert des Chores Living Joy, 14/ 15/ 16 Uhr, Schloss Ippenburg/ Remise; Blumiges aus Garten, Natur und Landschaft Gedichte und Geschichten von Goethe bis Rilke, 15 bis 18 Uhr, NDR-Garten/ Schloss Ippenburg; Konzert mit dem Bläserchor Rulle, 15.30 Uhr, Waldbühne; Schlossführungen, Schloss Ippenburg, 12 bis 17 Uhr (im 30-Minutentakt, vorherige Anmeldungen in den Arkaden erforderlich).
Montag, 23. August: Einfach kochen Lecker essen mit dem Bad Essener Urmeersalz, 12 Uhr, Gartenküche im Küchengarten/ Schloss Ippenburg.
Dienstag, 24. August: Schaukochen des Dehoga-Kreisverbands Wittlage (regionale Küche im Osnabrücker Land), 11 Uhr, Gartenküche im Küchengarten/ Schloss Ippenburg.
Mittwoch, 25. August: Salzgewinnung aus Bad Essener Sole, 13 bis 17 Uhr, Salzgarten/ Solepark; Andacht zur Mittagsstunde, 14 Uhr, Himmelsterrasse; Pontifikalvesper mit Bischof Franz-Josef Bode, 16 Uhr, Waldbühne.
Donnerstag, 26. August: Gartenfestival Stunde der Gräser″, 9 bis 19 Uhr, Schloss Ippenburg; Blumenhallenschau Faszination im Garten Heide und Gräser″, ab 9 Uhr, ehemaliges Hallenbad; Salzgewinnung aus Bad Essener Sole, 11 bis 15 Uhr, Salzgarten/ Solepark; Andacht zur Mittagsstunde, 14 Uhr, Himmelsterrasse; Mit dem Förster in den Wald, 14 bis 15.30 Uhr, Forum Natur; Klängen begegnen Gott finden, 14.30 bis 15.30 Uhr, Himmelsterrasse.
Freitag, 27. August: Gartenfestival Stunde der Gräser″, 9 bis 19 Uhr, Schloss Ippenburg; Blumenhallenschau Faszination im Garten Heide und Gräser″, ab 9 Uhr, ehemaliges Hallenbad; Hits for Kids: Von Honigbienen und Obsternte, 9.30 bis 10.30 Uhr/ 11.30 bis 12.30 Uhr/ 13.30 bis 14.30 Uhr, Forum Natur; Andacht zur Mittagsstunde, 14 Uhr auf der Himmelsterrasse; Führungen durch die neue Wanderausstellung Wasser-Wissen″, 14/ 15/ 16 Uhr, Schloss Ippenburg/ Remise; Konzert des Gemischten Chores Eilsen 1997, 15 Uhr, Waldbühne.
Autor:
Kerstin Balks


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