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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Zwei Drittel mehr Fußgänger: Hasestraße die große Gewinnerin
Zwischenüberschrift:
Kamp-Promenade und Johannisstraße verlieren Passanten
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Der Umbau der Hasestraße trägt Früchte: Die Passantenfrequenz hat sich im Vergleich zu 2009 um 66 Prozent erhöht. Verlierer sind der Kamp und die Johannisstraße.

Das Beispiel Hasestraße zeigt, dass man einen Trend umdrehen kann″, sagte Martin Kremming von der Beratungsbüro Cima aus Hannover. Kremming schreibt im Auftrag der Stadt das Märkte- und Zentrenkonzept fort und stellte jetzt dem Stadtentwicklungsausschuss Zwischenergebnisse vor.

Cima ließ die Passantenfrequenzen in allen Einkaufslagen innerhalb des Wallrings ermitteln. Das Unternehmen verzichtete dabei auf die automatische, lasergesteuerte Zählung, die das Stadtmarketing zusammen mit Partnern in der Fußgängerzone unterhält. Gezählt wurde per Strichliste, um die Ergebnisse mit den Zahlen von 2010, 2012 und 2014 vergleichen zu können.

Dabei ragt die Hasestraße heraus: Um 66 Prozent stieg im Vergleich zu 2010 die Zahl der Menschen, die dort zu Fuß unterwegs sind. Die Straße war nach zähem Ringen mit finanzieller Beteiligung der Anlieger erneuert und aufgewertet worden. Neue Geschäfte und Gastro-Betriebe haben die einstigen Leerstände gefüllt. Zu den Gewinnern gehört laut Cima-Zählung auch die Krahnstraße (plus 23 Prozent).

Verlierer sind die südliche Große Straße, der Neumarkt und die Johannisstraße. Kremming führt das auf die ständigen Baustellen zurück. Besonders betroffen ist die Johannisstraße mit einem Rückgang um 24 Prozent.

Auch die Kamp-Promenade verlor Frequenzen um etwa 20 Prozent. Eine Erklärung könnte das neue Schwergewicht in der City sein: das Sporthaus von L+ T mit der Hasewelle. Da steckt ein Neugiereffekt drin″, sagte Kremming im Ausschuss. Dieser neue Magnet habe die Passantenströme verändert. Ob auf Dauer, müsse sich noch zeigen. Der durchschnittliche Stadtbummler lege 700 bis 900 Meter zurück, so Kremming. Offenbar hätten viele Menschen L+ T angesteuert und auf einen Schwenk zum Kamp verzichtet.

Kremming schickte mahnende Worte hinterher: Die Kamp-Promenade ist in die Jahre gekommen und muss sich neu erfinden.″ Auch mit Blick auf das geplante Einkaufszentrum am Neumarkt müsse sich der Kamp etwas einfallen lassen″.

Bildtexte:
Die Hasestraße hat den Trend gedreht.
BAUSTELLE JOHANNISSTRASSE.
Fotos:
Michael Gründel, Jörn Martens
Autor:
hin


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