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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Fünf digitale Tafeln aufgestellt
Zwischenüberschrift:
Nachrichten, Warnhinweise und Werbung auf Riesenbildschirmen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Aus anderen Städten kennt man sie schon, jetzt zieht auch Osnabrück nach: An fünf Hauptstraßen finden sich jetzt digitale Stadtinformationsanlagen. Sie sollen die Bürger auf dem Laufenden halten.

Osnabrück Die Bildschirme sind mit LED-Technik ausgestattet, haben eine Fläche von neun Quadratmetern und befinden sich an zentralen Verkehrsknotenpunkten: Pagenstecher-/ Klöcknerstraße, Hansastraße/ Wachsbleiche, Kurt-Schumacher-Damm/ Blumenhaller Weg, Buersche Straße/ Oststraße und Konrad-Adenauer-Ring/ Niedersachsenstraße. Wer künftig auf diesen Straßen nach Osnabrück herein- oder herausrollt, bekommt nicht nur Werbeanzeigen präsentiert, sondern auch aktuelle Infos und den Wetterbericht.

Das wird ein Quantensprung für die Werbung im öffentlichen Raum″, meint Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, der die dynamischen Anlagen mit den früheren statischen Litfaßsäulen vergleicht. Auch Petra Rosenbach vom Stadtmarketing lobt die große Flexibilität″, die die Tafeln bieten. So könne man auch auf regionale Ereignisse wie Unwetterwarnungen oder Bombenentschärfungen schnell reagieren.

Die Stadt und ihre Einrichtungen und Institutionen können die Anlagen, die vom Medienhaus Ströer betrieben werden, bevorzugt nutzen. Es war eine wichtige strategische Entscheidung, dass nicht nur Werbung, sondern auch kommunale Themen zu sehen sind″, so Ströer-Manager Alexander Stotz, wir glauben, dass das ein Ansatz für die smarte City ist.″

Der Stadt stehen nach Grieserts Angaben mehr als 10 000 monatliche Einblendungen kostenfrei zu, mindestens 180 pro Tag. Griesert: So können wir für Veranstaltungen wie das Deutsche Musikfest, die Maiwoche oder den Weihnachtsmarkt werben.″ Jede Einblendung dauert zehn Sekunden. Ein ruckartiger Übergang wird vermieden, um die Verkehrsteilnehmer nicht abzulenken. Stadt und Unternehmen haben sich darauf verständigt, im Gegenzug je einen analogen Werbeträger abzubauen.

Stotz nennt die Screens ein lokales Branchenfenster″. Gut 40 000 Kraftfahrzeuge werden an diesen Fenstern künftig täglich vorbeikommen, schätzt Griesert. Geplant ist zudem, sie mit Sirenen für den Katastrophenfall auszurüsten.

Die modernen Riesenbildschirme sind Teil eines Vertragspakets, das das Stadtmarketing mit Ströer ausgehandelt hat. Vereinbart wurde dabei auch, dass Ströer öffentliche W-Lan-Hotspots in der Innenstadt einrichtet.

Bildtext:
Auch Wissenswertes aus Osnabrück bietet die neue digitale Stadtinformationsanlage, hier an der Pagenstecherstraße.
Foto:
Michael Gründel
Autor:
Raphael Steffen


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