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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
75 neue Bäume für den Rubbenbruchsee
Zwischenüberschrift:
Spende des Osnabrücker Clubs für die „grüne Lunge der Stadt″
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Das Ostufer des Rubbenbruchsees ist um 75 junge Kirsch- und Ahornbäume reicher. Gespendet wurden die Bäume von Mitgliedern des Osnabrücker Clubs. Fritz Brickwedde, Vorsitzender des Clubs, freute sich, dass die Mitglieder einen persönlichen Beitrag für die grüne Lunge der Stadt geleistet haben.

Obwohl noch jung, haben die Bäume schon eine Geschichte. Denn sie standen den ganzen Sommer über vor dem Osnabrücker Hauptbahnhof, um für die Landesgartenschau in Bad Iburg zu werben. Gleichzeitig wurden Paten aus der Bürgerschaft gesucht, die für die Bäume spendeten. Und hier schlug die Stunde des Osnabrücker Clubs. Brickwedde mobilisierte dessen Mitglieder. Fast 17 000 Euro kamen so zusammen, 75 mal 225 Euro.

Dass es jeweils 225 Euro sind, ist kein Zufall. Denn der Osnabrücker Club ist der älteste Verein Osnabrücks und feierte in diesem Jahr sein 225-jähriges Bestehen. Die Baumspende soll als Zeichen der Identifikation des Clubs mit der Stadt dienen und den Baumbestand im Naherholungsgebiet am Rubbenbruchsee vergrößern. Wir wollten etwas Blühendes, um etwas gegen das Insektensterben zu tun. Für die Vögel ist das auch eine Nahrungsbasis und ein Programm für mehr Schmetterlinge in Osnabrück″, erklärte Brickwedde.

Gepflanzt und gepflegt werden die Bäume vom städtischen Servicebetrieb, der für die Grünunterhaltung der Stadt verantwortlich ist. Ohne unseren Partner, den Osnabrücker Servicebetrieb, könnten wir diese wunderbare Aktion gar nicht machen″, so Brickwedde.

Der Osnabrücker Club und die von ihm gegründete Stiftung Osnabrücker Club unterstützen viele soziale und Umweltprojekte. So ermöglichte die Stiftung den Kauf und die Ausbildung des Therapiepferdes der Montessori-Schule. Sie organisierte Pflanzaktionen rund um den Zoo am Schölerberg sowie am Sonnenhügel und trug zur Finanzierung der neuen Orgel der Kirche St. Katharinen bei.

Vor allem fördern wir bürgerschaftliches Engagement und möchten das Gemeinschaftsbewusstsein in unserer Heimatstadt stärken. Zum 225-jährigen Jubiläum hatte ich die Mitglieder gebeten, jeweils 225 Euro für einen Baum zu spenden, um eine Osnabrücker-Club-Allee hier am Rubbenbruchsee entstehen zu lassen. Das Schöne dabei ist, wir mussten diese Allee nicht aus Mitteln der Stiftung bezahlen und können in diesem Jahr weitere Projekte fördern″, freute sich Brickwedde.

Wichtig sei die Nachhaltigkeit der Aktionen, welche die Lebensqualität der Stadt erhöhten. Dazu stellen wir jedes Jahr zwischen 20 000 und 25 000 Euro zur Verfügung. Unser Vorstand erhält die Anträge, prüft diese und unterstützt sie in unterschiedlichen Höhen″, erklärte Helmut Echterhoff, Sekretär des Clubs. Als Unterstützer und Mitglieder waren bekannte Osnabrücker Persönlichkeiten wie etwa Bürgermeister Burkhard Jasper (CDU), Bernhard Högemann vom Klinikum Osnabrück oder der NOZ-Verleger Hermann Elstermann erschienen. Die Namen der Spender wurden auf einer Tafel enthüllt.

Bildtext:
Vom Bahnhof an den Rubbenbruchsee: 75 Kirsch- und Ahornbäume säumen eine neue Allee am Ostufer.
Foto:
Thomas Osterfeld
Autor:
Michael Goran


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