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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Täglich 100 000 Liter für die Gärten
Zwischenüberschrift:
Hitze auf der Landesgartenschau
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
BAD ESSEN. Die begehrtesten Plätze auf der Landesgartenschau Bad Essen sind in diesen hitzigen″ Tagen jene im Schatten. Sonst sucht man gern Licht und Sonne auf, jetzt den Schatten alter Bäume, kühles Dunkel, und ein kühlendes Lüftchen ist immer willkommen. Auf die Zwischenbilanz der Landesgartenschau wird sich das nicht gerade positiv auswirken: Das schwül-heiße Wetter drückt die Besucherzahlen und lässt die Bewässerungskosten explodieren.

Hochgerechnet kommt die Betreibergesellschaft derzeit auf einen täglichen Wasserverbrauch von rund 100 Kubikmetern, also 100 000 Liter pro Tag in beiden Bereichen, Solepark und Ippenburg. Zum Bewässern sind täglich zehn Mitarbeiter im Schlosspark Ippenburg und sieben Mitarbeiter im Solepark Bad Essen notwendig und noch einmal zwei weitere in der Blumenhalle. Es gibt etwa 20 Sprengereinrichtungen in Ippenburg und 10 im Solepark, die ganztägig im Einsatz sind, um den schönen grünen Rasen zu erhalten.
Die Hitze wirkt sich natürlich nachteilig auf die Besucherzahlen aus, da das durchschnittliche Gartenschau-Publikum über 50 Jahre alt ist. Viele Senioren buchen deshalb jetzt auf September um. Schattenplätze davon gibt es dennoch etliche im Solepark Bad Essen und auf Schloss Ippenburg. Im Solepark spenden schon im Eingangsbereich um die Sole-Arena herum große alte Bäume kühlenden und lichten Schatten, sodass die Wiese gern für kleine Konzerte genutzt wird.
In der Sole-Arena selbst finden die Besucher durch die angenehme Verdunstungskühle der rieselnden Sole ein ausgeglichenes Klima vor, in dem sie sich immer ein wenig abkühlen und erholen können. Auch in den sich anschließenden, von großen Platanen überdachten Terrassengärten findet man schöne Sitzplätze auf den alten Kurparkbänken inmitten der jahreszeitlich wechselnden Blütenpracht.
Am kühlsten ist es in diesen Tagen natürlich im Wald, wo das Hüttendorf mit seinen verschiedenen Klettermöglichkeiten Kinder und Junggebliebene zum Herumtoben einlädt, aber auch auf der Wiese und dem kleinen Pfad davor. Dort können sich die Kinder mit den riesigen Spielsteinen ausprobieren und die Erwachsenen auf großen Luftkissen relaxen.
Auch auf Schloss Ippenburg lassen sich schöne schattige Plätze finden. Gleich im Eingangsbereich, in der Gastronomie im Pferdestall, ist es schön kühl, je nach Sonnenstand kann man sich auch unter den Schirmen davor und dahinter gut niederlassen. Alte Obstbäume bieten schattige Ruheplätze am Rande des Küchengartens. Der Inselgarten an der Ostseite des Schlosses ist nicht nur an Tagen, an denen Sonne und Temperatur manchem einiges zumuten - ein wunderbares und kühles Refugium im Freien.

Bildtexte:
Fredy Klingbeil vom Bauhof Bad Essen bewässert täglich die Beete auf der Landesgartenschau.
Schattige Plätze sind in diesen Tagen auf der Landesgartenschau besonders begehrt.
Fotos:
privat


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