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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
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Überschrift:
Jungpolitiker wollen Radverkehr voranbringen
Zwischenüberschrift:
11. Sitzung des Osnabrücker Jugendparlaments
Artikel:
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Originaltext:
Bei der 11. Sitzung des Osnabrücker Jugendparlaments ging es erneut um Mobilität: Zusammen mit der Greenpeace-Jugendgruppe (JAG) wollen die Jugendlichen ausloten, wie sie etwa den Radverkehr in Osnabrück fördern können.

Osnabrück Als Vertreter der Greenpeace-Jugendgruppe war Jan zur Heide in die Sitzung des Jugendparlaments gekommen. Dort erzählte er, was in deren Gruppe bisher geschah: Die Greenpeace-Jugendlichen befragten über 200 Personen zu ihrer Einschätzung der Verkehrssituation in Osnabrück. Unter anderem wollten sie wissen, ob die Befragten Fahrrad führen oder Auto und warum sie das jeweilige Verkehrsmittel bevorzugten. Die Parlamentsmitglieder Fynn Brackmann und Julius Walkenhorst wollen sich in Zukunft mit der Jugendgruppe von Greenpeace zusammensetzen, um Informationen auszutauschen und nächstes Jahr dann möglicherweise einen Antrag zu erstellen.

Das Jugendparlament hatte bereits auf mehreren Wegen versucht, die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel für Jugendliche zu verbessern. Eine Idee waren günstigere Monatstickets für die Schüler der Stadt. Im Landkreis sind die Schüler-Tickets wesentlich billiger. Fynn Brackmann berichtete, dass die Haushaltsplanungen der Stadtwerke stattgefunden hätten: Das günstigere Ticket hat keine Unterstützung bekommen″ erzählte Brackmann und schlussfolgerte: Das ist bis nächstes Jahr gescheitert.″ Julius Walkenhorst, der Vorsitzende des Parlaments, fand, das Parlament solle die Idee nicht einfach unter den Tisch fallen lassen″. Dem stimmte auch Parlamentsmitglied Yussef Khamis zu, damit solle sich das nächste Jugendparlament erneut beschäftigen.

Die jungen Politiker hatten mehrere Fragen und Ideen an die Stadtwerke gerichtet, die darauf abzielten, Bus und Rad besser miteinander zu kombinieren. Rosa Jünemann, die das Parlament als Vertreterin der Stadt begleitet, gab die Antworten an die Jugendlichen weiter: Haltebügel zum Anschließen von Rädern an der Bushaltestelle empfehlen die Stadtwerke zwar, die Entscheidung darüber obliege jedoch der Stadt. Bus-Anhänger für Räder seien aufgrund technischer und logistischer Kriterien nicht möglich. Einen kleinen Lichtblick gab es jedoch: In den neuen Elektrobussen werde es vermehrt Multifunktionsflächen geben, für Rollstühle, Kinderwagen oder auch Fahrräder.

Während der elften Sitzung vergab das Parlament das Amt des stellvertretenden Geschäftsführers neu, da die bisherige Amtsinhaberin Franziska Kieu zurückgetreten war. 16 der anwesenden 19 Mitglieder wählten den einzigen Kandidaten Philip-Alexander Sehler zum neuen Stellvertreter.

Anknüpfend an die vorherige Sitzung, stand die Gründung von AGs gegen Mobbing, physische und psychische Gewalt erneut auf der Tagesordnung. Das Parlament will in zwei verschiedene Richtungen aktiv werden: Einerseits wollen die Jugendlichen die Gründung von AGs anstoßen, die sich präventiv mit Mobbing auseinandersetzen. Andererseits soll an Schulen, die bisher keine Vertrauenslehrer oder Ähnliches bieten, eine Anlaufstelle für aktuelle Konflikte entstehen.

Bildtext:
Nachfolger: Philip-Alexander Sehler löst Franziska Kieu als stellvertretender Geschäftsführer im Jugendparlament ab.
Foto:
Julia Schächtele
Autor:
Julia Schächtele


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