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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Da kommt kein Lastwagen durch
Zwischenüberschrift:
Heute beginnt der Weihnachtsmarkt / Polizei warnt vor Taschendieben
Artikel:
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Originaltext:
Spätestens seit dem Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt vor zwei Jahren sind bundesweit die Behörden in Alarmbereitschaft. Auch in Osnabrück haben die Verantwortlichen auf die veränderte Sicherheitslage reagiert. Die Polizei macht auf eine ganz andere Gefahr aufmerksam. Sie warnt eindringlich vor Taschendieben auf den Weihnachtsmärkten der Region.

Osnabrück In Osnabrück greift wieder das Sicherheitskonzept, das sich vor einem Jahr und auch während der Maiwoche bewährt hat. Samstagnachmittag wurden an den Zufahrten zum Domhof die beiden Stahlsperren in Position gebracht, die den am Montag beginnenden Budenzauber vor Amokfahrten und terroristischen Attacken schützen sollen. Die Stadt hatte die fünf Tonnen schweren, mobilen Barrieren vor einem Jahr angeschafft. Nach Angaben des Herstellers sind die Konstruktionen in der Lage, einen 7, 5-Tonner mit einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern aufzuhalten.

Die 4, 40 Meter breiten Stahlsperren haben im Vergleich zu anderen Barrieren den Vorteil, dass sie den Domhof nicht komplett abschotten. Sie können innerhalb von fünf Sekunden abgesenkt und wieder angehoben werden, um Einsatzfahrzeugen oder auch Anwohnern die Zufahrt auf den Domhof zu ermöglichen.

Andere Stellen im Umfeld des Weihnachtsmarktes werden wie im Vorjahr von Betonquadern gesichert. Die ersten davon wurden ebenfalls am Samstag aufgestellt. Eine ganze Batterie steht beispielsweise auf der Kleinen Domsfreiheit zwischen Theater und Kreuzgang, um zu verhindern, dass Fahrzeuge in die Menschenmassen auf dem Domhof rasen können.

Aufgrund der Stahlsperren fahren seit Samstag bis zum Ende des Weihnachtsmarktes die Linienbusse nicht mehr durch die Hasestraße und die Lortzingstraße. Bis zum 23. Dezember gibt es Umleitungen mit Ersatzhaltestellen an der Hasemauer und der Haarlemer Brücke.

Die Polizeidirektion Osnabrück hat angekündigt, auf dem Weihnachtsmärkten wieder verstärkt mit uniformierten und zivilen Kräften präsent zu sein. Die Beamten appellieren an die Besucher, sich umgehend an die Polizei zu wenden, wenn sie etwas Verdächtiges feststellen. Es gebe allerdings keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung, beruhigt Dominik Wüller, Pressesprecher der Polizeidirektion.

Taschendiebstähle stehen in der Vorweihnachtszeit verstärkt im Fokus der Beamten. Die Erfahrung zeige, dass Menschenmassen Kriminelle anlockten, die ganz gezielt die Enge auf den Märkten suchten, um Besucher zu bestehlen.

Damit Taschendiebe kein leichtes Spiel haben, gibt die Polizei einige wichtige Empfehlungen:

Geld, EC-Karten und Wertgegenstände sollten in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper getragen werden.

Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper hin tragen.

Wer plötzlich angerempelt wird, sollte misstrauisch sein.

Beim Besuch des Weihnachtsmarktes sollte nur so viel Bargeld mitgenommen werden, wie tatsächlich benötigt wird.

Falls es zu einem Diebstahl gekommen ist, sollten Betroffene unverzüglich ihre EC- oder Kreditkarten unter der Telefonnummer 116 116 sperren lassen.

Bildtexte:
Mit einem Lkw-Kran wurde am Samstagnachmittag am Theater eine der beiden Stahlsperren in Position gebracht
Eine der Stahlsperren und Betonquader stehen am Samstagnachmittag bereit, um am Osnabrücker Weihnachtsmarkt positioniert zu werden.
Auf der Kleinen Domsfreiheit verhindern Betonquader, dass Fahrzeuge in die Menschenmassen auf dem Domhof rasen können.
Fotos:
Holger Jansing

Bis zum 22. Dezember

Vor dem Adventskalender auf dem Marktplatz wird am heutigen Montag um 18 Uhr der Osnabrücker Weihnachtsmarkt eröffnet. Es gibt ein umfangreiches Rahmenprogramm. Ab dem 1. Dezember besuchen täglich der Nikolaus und Knecht Ruprecht den Weihnachtsmarkt. Am 5. Dezember wird zugunsten des ambulanten Kinderhospizdienstes von 15 bis 19 Uhr ein Christstollen verkauft. Am Samstag, 8. Dezember, sind die Geschäfte in der Innenstadt bis 22 Uhr geöffnet. Als zusätzliches Angebot öffnet an den vier Adventswochenenden von freitags bis sonntags das Winterdorf im Schlossinnenhof. Bereits zum 21. Mal öffnet der Malteser-Hilfsdienst in der Bischöflichen Kanzlei an der Hasestraße den Glühweinkeller für die Litauenhilfe (montags bis donnerstags ab 17 Uhr, freitags bis sonntags ab 15 Uhr). Es gibt Glühwein, Apfelpunsch und Schmalzbrote. Der Weihnachtsmarkt ist bis zum 22. Dezember montags bis donnerstags und sonntags von 12 bis 21 Uhr sowie freitags und samstags von 12 bis 22 Uhr geöffnet.
Autor:
Holger Jansing


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