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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Anne Fitschen: Nicht im Sinne meines Mannes
Zwischenüberschrift:
Familie wehrt sich gegen geplante AfD-Veranstaltung im Heinz-Fitschen-Haus
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
Osnabrück Dass die AfD Osnabrück am Sonntag im Heinz-Fitschen-Haus einen Kreisparteitag veranstaltet, will die Familie des Namensgebers des Familienzentrums im Schinkel nicht einfach so hinnehmen.

Niemals wäre es im Sinne meines Mannes und unseres Vaters gewesen, in einem Stadtteiltreff eine AfD-Veranstaltung zu genehmigen″, sagen Anne Fitschen und ihre Kinder. Das Kinder-, Jugend- und Familienzentrum am Heiligenweg ist nach dem verstorbenen ehemaligen Osnabrücker Sozialdezernenten Heinz Fitschen benannt. Betroffen und traurig″ war Anne Fitschen, als sie davon erfuhr, dass die Stadt der AfD das Haus für ihre Parteiveranstaltung am Sonntagmittag überlässt. Für meinen Mann waren die Stadtteiltreffs immer Orte der Integration, der Offenheit und der Toleranz″, sagt Anne Fitschen. Die Politik der AfD steht jedoch in einem klaren Widerspruch zu diesen für unsere Gesellschaft so wichtigen Punkten″, betont sie. Die Stadtteiltreffs sind meiner Meinung nach für derartige Veranstaltungen von populistischen Parteien viel zu sensibel.″

Um ein Zeichen dagegen zu setzen, hat Anne Fitschen sich jetzt an die Stadt gewandt, um für Sonntag für sich selbst die Räumlichkeiten im Heinz-Fitschen-Haus anzumieten. Die Verantwortlichen im Fachbereich Soziales haben nun darüber zu entscheiden. Sollte Anne Fitschen eine Absage erhalten, will sie sich der angemeldeten Gegendemo anschließen, sagt sie.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat für Sonntag um 12 Uhr eine Kundgebung mit dem Titel Aus der Geschichte lernen! am Fitschen-Haus (Heiligenweg 40) angemeldet.

Für die Entscheidung, der AfD das Heinz-Fitschen-Haus für ihre Parteiveranstaltung anzubieten, ist die Stadtverwaltung von ihrem eigenen Personalrat kritisiert worden. Auch der DGB und der Vorsitzende des Bürgervereins Schinkel verliehen ihrem Unmut Ausdruck.

Bildtext:
Anne Fitschen
Das Heinz-Fitschen-Haus im Stadtteil Schinkel.
Foto:
Archiv/ Wir in Atter″, Archiv/ Johanna Kollorz
Autor:
Sandra Dorn


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