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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Neue Bäume für den Pappelgraben
Zwischenüberschrift:
Bürgerforum: Lücken werden gefüllt / Diskussion um Grünabfallplätze
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wann sollen die Grünabfallplätze öffnen? Welche Bäume füllen die Lücken am Pappelgraben? Wie überleben Wildbienen? Wo parken die Autos? Um diese Fragen ging es im Bürgerforum für die Stadtteile Kalkhügel und Wüste.

Osnabrück Sind die Öffnungszeiten für die Recyclinghöfe und Grünabfallplätze zu unübersichtlich? Anwohner Rolf Kaiser fragte, ob es möglich sei, die Plätze in diesem Fall an der Limberger Straße täglich um 11 Uhr zu öffnen, statt an einigen Wochentagen um 10 Uhr, an anderen um 12 Uhr und samstags um 11 Uhr. Damit frischte er eine Diskussion auf, die 2013 geführt worden ist. Damals ging es vor allem um den Wunsch von Bürgern, dass die Plätze an Samstagen bis 17 Uhr öffnen. Um das zu ermöglichen, wurden zwei weitere Teilzeit-Mitarbeiter eingestellt. 2015 hat der Rat die jetzt bestehenden Öffnungszeiten beschlossen. Bürgermeisterin Birgit Strangmann, die das Bürgerforum leitete, weiß aus den Erfahrungen: Es ist nicht ganz so einfach, allen Wünschen gerecht zu werden.″

Hartmut Damerow vom Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) erläuterte, dass die gestaffelten Öffnungszeiten den unterschiedlichen Bedürfnissen der Anwohner entsprächen mit Schließzeiten an Dienstagen und Donnerstagen erst um 18 Uhr. Die Plätze länger als sechs Stunden pro Tag zu öffnen hänge mit den Arbeitszeitregelungen zusammen.

Gefährliche Spaziergänge um den Pappelsee? Herbert Sommerfeld bemängelt großspaltige Fugen″ zwischen den Bodenplatten auf der Westseite des Sees. Die Stadtwerke und der OSB wollen sich darum kümmern und zunächst einen Ortstermin vereinbaren. Sommerfeld wünscht sich außerdem neue Bäume für den Pappelgraben: Er stellte Lücken fest, die der Sturm gerissen hatte. Der OSB will sie nächstes Jahr füllen. Damerow erläuterte, dass die Verwaltung zunächst den Verlauf von Kabeln und Leitungen prüfen will. Brigitte Neumann warf die Idee ein, dass Anwohner Bäume spenden könnten, und Damerow erläutere, dies sei grundsätzlich mit Baumpatenschaften möglich. Bei der Wahl der Bäume würden seine Kollegen darauf achten, welche Arten geeignet sind. Dabei werde auch die Bienenfreundlichkeit″ eine Rolle spielen.

Damit war das Stichwort für Christiane Balks-Lehmann vom städtischen Fachbereich Umwelt und Klimaschutz″ gefallen. Sie stellte die Osnabrücker Wildblumenmischung mit 40 Kräutern und drei Gräsern vor: Die Hochschule hatte sie speziell nach den Bedarf der 90 Wildbienenarten in der Stadt zusammengestellt. Der OSB sät sie unter anderem an Wegesrändern aus. Wer die Mischung in seinem Garten aussäen möchte, sollte damit noch bis März warten. Dann, so Balks-Lehmann, werde die Mischung in der Tourist-Information und im Museum am Schölerberg erhältlich sein. Doch auch im Herbst sei es möglich, etwas gegen das Insektensterben zu unternehmen: Sie plädierte bereits in mehreren Bürgerforen für einen unaufgeräumten Garten″ unter anderem mit Platz für Totholz für die Wildbienen, die ja keinen Staat bilden, sondern als Singles unterwegs sind″.

In der Wüste sind viele Menschen mit dem Auto unterwegs. Bewohner der vorderen Wüste beklagen sich unter anderem über zugeparkte Straßen. In der vergangenen Sitzung hatte einer von ihnen gefragt, ob der Parkplatz der Schlosswallhalle für Anwohner geöffnet werden könnte. Die Verwaltung teilte jetzt mit, dass sie sich mit dieser Frage beschäftigt. Klar sei bisher: Eine kostenfreie Bewirtschaftung würde hier allerdings nicht infrage kommen.″ Auch die Einführung eines Bewohnerparkens würde untersucht. Demnach beginnen bald die Befragungen.

Bildtext:
Herbstidylle am Pappelgraben: Wo der Sturm Lücken in die Baumreihe gerissen hat, sollen im kommenden Jahr neue Bäume gepflanzt werden. Noch ist offen, um welche es sich handeln wird.
Foto:
Swaantje Hehmann
Autor:
Jann Weber


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