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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Die Tücken eines Altbaus
Zwischenüberschrift:
Umzug des Stadtgalerie-Cafés ins Ex-„Maredo″ verzögert sich
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Eigentlich hätte das Stadtgalerie-Café der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) schon Anfang November seinen Betrieb im ehemaligen Maredo″-Restaurant am Markt aufnehmen sollen. Da sich die Bauarbeiten aber verzögern, läuft der Betrieb vorerst am alten Standort im Heger-Tor-Viertel weiter.

Osnabrück Wir begrüßen Sie in unserem Baustellen-Café′″, steht auf einem Schild an der Glastür des Stadtgalerie-Cafés in der Großen Gildewart. Wie gewohnt serviert das inklusive Team hier seinen Gästen Kaffee, frische Kuchen und Torten sowie kleine Mittagsgerichte. Nur das künstlerische Ambiente ist bereits verschwunden.

Wenn es nach Kathrin Kiefer, der Leiterin des Cafés, ginge, würde der Betrieb schon seit dem 1. November in den neuen Räumen am Markt laufen. Aber wie das mit Baustellen in Altbauten so ist, läuft nicht immer alles nach Plan″, sagt Kiefer. Die Umbauarbeiten gestalteten sich umfangreicher als ursprünglich gedacht. Das ist nun mal eines der ältesten Häuser am Platz, da kommt schnell eines zum anderen″, erklärt die Café-Leiterin ein wenig konsterniert.

Aus der Not heraus habe man sich dazu entschlossen, den Betrieb im alten Gebäude vorerst weiterlaufen zu lassen. Mit etwas Glück aber nicht mehr lange: Wir hoffen sehr, dass wir bald endlich umziehen und am neuen Standort durchstarten können″, sagt Kiefer. Zurzeit fasse man die erste Dezemberwoche für die Neueröffnung ins Auge. Ob das klappt, hänge aktuell von der nächsten Bauabnahme ab.

Vom alten Standort an der Großen Gildewart verabschiedet sich die HHO vor allem aufgrund der Brandschutzauflagen. Platz ist massig da, aber wir dürfen dort nur 30 Gästen bewirten″, erklärte HHO-Sprecherin Silke Schawe in einem Gespräch mit unserer Redaktion. In den neuen Räumen am Markt sollen dagegen 60 bis 80 Gäste Platz finden.

Während das inklusive Konzept des Stadtgalerie-Cafés in der Region Osnabrück noch nicht allzu weit verbreitet ist, lohnt sich ein Blick über die Grenze. In den Niederlanden gibt es seit 2010 die Kette Brownies & downieS″. Das Franchise-Unternehmen betreibt mittlerweile mehr als 40 Cafés und beschäftigt integrativ Menschen mit körperlicher und geistiger Beeinträchtigung. Ziel ist es, Barrieren abzubauen und Menschen mit Beeinträchtigungen ihren Fähigkeiten entsprechend in den Arbeitsalltag zu integrieren und ihnen so eine sinnvolle sowie wertvolle Beschäftigung zu ermöglichen.

Das Stadtgalerie-Café hat sich über die Jahre in Osnabrück mit seinem qualitativ hochwertigen Produkt- und Dienstleistungsangebot, aber auch besonders mit seiner herzlichen Atmosphäre einen Namen gemacht. Auch hier arbeiten Menschen mit und ohne Beeinträchtigung ganz selbstverständlich zusammen, während die Gäste in künstlerischem Ambiente verweilen und zwischen wechselnden Kunstausstellungen ihren Kaffee genießen. Bald hoffentlich auch am neuen Standort.

Bildtext:
Noch wird gebaut: Die HHO hofft, mit dem Stadtgalerie-Café hier am 1. Dezember starten zu können.
Foto:
Katharina Leuck
Autor:
Katharina Leuck


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