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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Frösche hüpfen zu Hip-Hop durch die Halle
 
Klasse!-Reporter im Einsatz
 
„Ich fühl mich hier pudelwohl″
 
Die Welt des Dschungels
 
Mein Leben im Kinderheim
Zwischenüberschrift:
Die Schülerzeitungs-AG der Antoniusschule Holzhausen
 
Interview mit Henning Grieneisen
 
Premiere: Zwei AGs arbeiten an einem Theaterstück
 
Schülerinnen besuchen Freundin im Don-Bosco-Heim
Artikel:
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Originaltext:
GEORGSMARIENHÜTTE. Als Teil der Aktion Gesunde Stunde″ wurde in der Antoniusschule vor einigen Wochen ein Hip-Hop-Workshop für Kinder angeboten. Die Gesunde Stunde″ ist ein Projekt, das vom Gesundheitsdienst des Landkreises und der Stadt Osnabrück ins Leben gerufen wurde und bereits ein Jahr sehr erfolgreich an der Schule läuft.
Ziel dieses Projektes ist, das Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise zu fördern und die Bedeutung von Fernsehen, Computer und Fast Food zu verringern. Da ist es natürlich wichtig, dass die Kinder Spaß haben und sich viel bewegen. Da ist Hip-Hop bestens geeignet.

Coole Tanzschritte

Rund 30 Kinder der dritten und vierten Klasse kamen in die Turnhalle. Als Experte war Tanzlehrer Martin Henke von der Musical-Akademie gekommen, um den Schülern ein paar coole Tanzschritte beizubringen. Zu fetziger Musik haben die Kinder verschiedene Schritte, sogenannte Moves, gelernt. Der Lieblingsmove″ vieler Kinder war der Frosch. Dabei stützt man sich auf die Hände und hält die Knie hoch. Ein großer Spaß, den die Schüler so schnell nicht vergessen werden.
Das Voting am Ende der Gesunden Stunde″ hat gezeigt, das es fast allen Schülern super gefallen hat.

GEORGSMARIENHÜTTE/ OSNABRÜCK. Wie viel Arbeit eigentlich in einer Zeitungsseite steckt, bekamen die Teilnehmer der Schülerzeitungs-AG der Antoniusschule in Holzhausen jetzt hautnah mit. In den vergangenen Monaten trafen sich die Kinder einmal pro Woche mit AG-Leiterin Andrea Ostermann, um an ihren Artikeln, Reportagen und Interviews zu basteln. Herausgekommen sind Texte für die Schülerzeitung und für unsere Klasse!- Sonderseite.

Als Schüler-Reporter waren 13 Kinder aller vierten Klassen im Einsatz. Nachdem die Schüler bereits während des Klasse!- Projektes der Neuen OZ zwei Wochen lang im Unterricht täglich die Zeitung lesen durften und dabei eine Menge gelernt haben, wollten sie jetzt einmal selbst in die Reporter-Rolle schlüpfen. Unterstützung bekamen sie dabei von Redakteurin Kristina Schwarte, die die Gruppe immer wieder besucht und beraten hat. Die Zusammenarbeit mit der Neuen OZ war für die AG eine echte Bereicherung. Die professionelle Unterstützung durch Kristina Schwarte und die Tatsache, dass die AG eine Sonderseite produzieren konnte, war einfach klasse!″, lobte Lehrerin Andrea Ostermann.
Die Kinder haben in Redaktionsteams an ihren Themen gearbeitet und sowohl Artikel für die Wandzeitung in der Eingangshalle der Schule geschrieben als auch für die Neue OZ. Die Themen waren dabei bunt gestreut. So haben die Schüler unter anderem ein Interview mit Henning Grieneisen geführt, das Don-Bosco-Heim in Osnabrück besucht oder über die Kooperation der Theater-AG mit der Kulissenbau-AG geschrieben. Außerdem wurden Witz- und Rätselseiten gebastelt. Es hat mir gefallen, dass wir uns die Themen selber aussuchen durften. Die Zusammenarbeit mit der Neuen OZ findeich gut und dass die Artikel in die Zeitung kommen″, findet Lara Krausmüller. Außerdem sei es toll gewesen, mit den Netbooks zu arbeiten. Die AG war supertoll″, so das Fazit der Schüler.

Bildtext:
Redaktionsteam: Lehrerin Andrea Ostermann mit den Schülern bei der Arbeit. Die Kinder waren eifrig dabei und haben eine Menge über die Tageszeitung gelernt.
Recherche bei der Theater-AG: Auch bei den Proben waren die Reporter dabei.
Fotos:
Kristina Schwarte

Was war früher dein Lieblingsfach in der Schule?
Sport, das war immer schon das, was ich gerne gemacht habe. In der Turnhalle rennen, klettern und einfach alles mit dem Ball.
Welche Fächer mochtest du als Kind nicht so gerne?
Kunst war nicht so mein Fach, weil ich da auch nicht so gut war.
Wie lange spielst du schon beim VfL?
Also, ich bin 2007 zum VfL gekommen. Das ist jetzt meine dritte Saison, und ich fühle mich hier pudelwohl.
Wer ist dein Vorbild?
Früher war das immer ein Spieler aus Frankreich, der heißt Claude Makelele. Diese Saison gefällt mir der Bastian Schweinsteiger ganz gut.
Übst du noch einen anderen Beruf aus?
Ich habe einen Abschluss in Sportmanagement.
Ist Fußball das Wichtigste in deinem Leben?
Mir macht Fußball schon sehr viel Spaß, aber Freunde sind mir genauso wichtig.
Wirst du oft nach dem Spiel von Reportern angesprochenen?
Ja, wenn man gewonnen hat, feiert man meistens erst mit den Fans. Auf dem Weg in die Kabine wird man dann in der Mixed-Zone von den Reportern befragt.
Was hältst du von Krawallen wie bei dem Spiel gegen Holstein Kiel?
Solche Szenen gehören nicht ins Fußballstadion, gerade weil da auch jemand verletzt wurde.
Wie ging es dir, als das mit dem Wettskandal aufkam?
Das war natürlich eine sehr unangenehme Zeit für die Mannschaft. Hoffentlich passiert das nie wieder!
Wie ging es dir, als die Mannschaft letztes Jahr abgestiegen ist?
Wir hatten ja noch die Chance, den Abstieg zu verhindern, was wir dann ja leider nicht geschafft haben! Da saß der Frust in der gesamten Mannschaft tief.
Gegen wen würdest du gerne mal spielen?
Gegen Bayern München wäre natürlich schön gewesen, aber Schalke im DFB-Pokal zu Hause war auch toll!
Fühlt man sich bei Heimspielen mehr unter stützt?
Ja! Da kommen viel mehr Fans der eigenen Mannschaft, da wird man richtig nach vorne gepeitscht!

GMHÜTTE. Erstmalig in der Geschichte der Antoniusschule arbeiten die Theater-AG und die Kulissenbau-AG zusammen an einem Projekt.
Kleiner Dodo, was spielst du? heißt das Musical, das in diesem Halbjahr von der AG-Lehrerin Marlene Korten einstudiert wurde. Die Arbeit mit den Schülern in der AG macht mir sehr viel Spaß, es ist immer wieder lustig und interessant.″ Auch Kerstin von Rappard-Klare, die die Kulissenbau-AG leitet, freut sich über die Zusammenarbeit.
Mir macht es auch sehr viel Spaß. Ich arbeite sehr gerne kreativ handwerklich mit Kindern zusammen.″ Den 15 Kindern aus der Kulissenbau-AG machen das Werken mit Holz und das Malen mit Farben sehr viel Freude. Sie basteln alles, was zu Dschungel gehört, denn in dem Stück geht es um einen kleinen Affen im Urwald, der dort etwas findet und es später wieder verliert. Dieses Etwas ist eine Klarinette.
Die Proben verlaufen bisher gut. Jule Meier, die die Hauptrolle im Theaterstück spielt, kann ihre Rolle schon lange auswendig, und auch ihre Mitstreiter sind prima vorbereitet. Sehr dankbar ist die Theater-AG über die freundliche Leihgabe der Tierkostüme von der Waldbühne Kloster Oesede. Zusammen mit den erstellten Kulissen ist ein eindrucksvolles Bühnenbild entstanden.
Die Kinder aus der Kulissenbau-AG haben jedoch nicht nur die Kulissen erstellt, sie sind auch alle als Statisten in dem Theaterstück vertreten. Am 20. Juni ist es endlich so weit das Stück wird aufgeführt. Es wird zwei Vorstellungen geben. Einmal kommen die zukünftigen Erstklässler aus den beiden Kindertagesstätten in Holzhausen, und am darauffolgenden Tag wird das Musical vor den Schülern und Lehrern aufgeführt.
Alles in allem ist es eine tolle Zusammenarbeit, in die viel Zeit, Schweiß und Liebe gesteckt wurden und die unbedingt weitergeführt werden sollte.

OSNABRÜCK. Wie stellt Ihr Euch eigentlich ein Kinderheim vor? Strenges Personal und viele Kinder in einem Zimmer? Nein, das Don-Bosco-Kinderheim in Osnabrück ist anders. Davon konnten sich auch Nina und Kathleen (beide zehn Jahre alt) beim Besuch der Wohngruppe ihrer Mitschülerin Marie-Luise, die seit einem Jahr in der Einrichtung wohnt, überzeugen.
Eigentlich ist es wie ein normales Einfamilienhaus″, ist Kathleen überrascht. Es ist groß, schön und freundlich, und das Personal ist eigentlich immer gut drauf″, so Marie-Luise, die ihren Mitschülerinnen ihre Wohngruppe vorstellte. Neben dem Haupthaus gibt es mehrere Außenwohngruppen in ganz Osnabrück. Außenwohngruppen sind Einfamilienhäuser, in denen acht Kinder wohnen. Es ist immer eine Betreuerin da, die schichtweise am Tag oder in der Nacht die Kinder betreut.
Im Don-Bosco-Heim gibt es Frühstück, eine warme Mahlzeit zu Mittag und Abendbrot. Zum Frühstück gibt es immer frische Brötchen. Schulkinder haben alle ein eigenes Zimmer. Kleinere Kinder müssen sich manchmal ein Zimmer teilen. Jedes Zimmer ist mit Bett, Schrank, Schreibtisch und Regal ausgestattet. Natürlich kann man sein Zimmer selber gestalten und einrichten″, betont Marie-Luise.
Wie in den meisten Familien müssen die Kinder Pflichten im Haushalt übernehmen wie Staubsaugen und Aufräumen. Aber was ist denn mit Hobbys?″, wollte Nina wissen. Die kann man natürlich auch ausüben. Im Don Bosco kann man sich genauso wohlfühlen wie zu Hause″, erklärt Marie-Luise.

Bildtext:
Ein Besuch im Kinderheim (von links): Kathleen Sommer, Marie-Luise Bartsch und Nina Winkelmann.
Foto:
privat
Autor:
kri, Kathleen Sommer, Jaqueline Tellkamp, Nico Plogmann, Linda von Velsen, Lara Krausmüller, Laura Müller, Tom Paffrath, Jonas Kaulingfrecks, Saskia Rolf, Nina Winkelmann, Jan Blanke, Marie-Luise Bartsch, Matthis Holthaus.


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