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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Phrasen und Wortgeklingel
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zu den Artikeln Ratten, Müll und Männergruppen Dreieck hinter dem Hauptbahnhof wird zum sozialen Brennpunkt″ (Ausgabe vom 16. Oktober) und CDU fordert mehr Polizeistreifen″ (Ausgabe vom 18. Oktober).

Was fordert die CDU? , Kontrolle der Wohnraumbedingungen.′ Wie denn? , Einschreiten gegenüber der zunehmenden Vermüllung′. Wie denn? , Ein Bündel der ordnungspolitischen Maßnahmen′. Welche? , Alle, die sich nicht an Recht und Gesetz halten, in die P? icht nehmen′ Wie? , Insbesondere die Menschen bulgarischer Herkunft durch Delegations- und Beratungsangebote unterstützen′. Welche? Wie? [...]

Das sind alles Aussagen, die tatsächlich nichts aussagen. Deshalb meine Fragen. Keine konkreten oder überhaupt Hinweise darauf, wie etwas verändert werden könnte und sollte. Die CDU tut so, als tue sie etwas, tatsächlich sind das alles nur Phrasen und Wortgeklingel. [...]″

Wolfgang Gurtner

Osnabrück

Zum ersten Mal lese ich von einer Parallelgesellschaft im Dreieck hinter dem Hauptbahnhof. Das bulgarische Dreieck an der Buerschen Straße empfinden manche Nachbarn als , Angstraum′. [...] Das Viertel wird als , bulgarisches Viertel an der Buerschen Straße′ bezeichnet. Ja, wir sollten nicht länger wegsehen, und die Politik möge endlich reagieren, da ansonsten die Konflikte und die Eskalation zunehmen werden.

Die mangelnden Deutschkenntnisse der vorwiegend dort lebenden Bulgaren werden erwähnt. Dazu ist zu ergänzen, das manche Bewohner besser Türkisch oder Romani als Bulgarisch sprechen, da es ihre Muttersprache ist. [...]

Beide Minderheiten innerhalb Bulgariens verfügen über eine für uns Deutsche nicht vorstellbare, äußerst stabile, manifestierte kulturelle Identitätskraft und homogene Bindungswirkung. Diese Zusammenhänge erschweren Integrationsbemühungen und fördern zwangsläufig Abschottungsdynamiken. Dennoch ist es nicht unmöglich, jetzt noch gegenzusteuern, bevor es sozial, politisch und pädagogisch definitiv zu spät ist. [...]

Die Parteien im Rat, das Land Niedersachsen und der Bund sollten aufmerksam werden. Das Projekt , Soziale Stadt′ ist zwar ein wichtiger erster Schritt, dauert aber in der praktischen Umsetzung vor Ort definitiv zu lange.

Auch die Kirchen im Stadtteil und in der Stadt Osnabrück sind aufgerufen, in ihrer Stadt , das Beste zu suchen′. Dies ist schließlich ihr Auftrag, und ich bin gespannt auf entsprechende Reaktionen, Motivationen und diakonische Projekte in diesem sozialen Brennpunkt des Stadtteils Schinkel. [...]″

Thorsten Engwer

Hasbergen
Autor:
Wolfgang Gurtner, Thorsten Engwer


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