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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
100 Jahre Krieg und Frieden
 
Blutvergießen und kein Ende?
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Originaltext:
Osnabrück Das Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs wirft seine Schatten voraus. Den offiziellen Anfang machten gestern die Staatspräsidenten Frankreichs und Deutschlands, Emmanuel Macron und Frank-Walter Steinmeier, bei einem Konzert im Straßburger Münster.

Am 11. November 1918 unterzeichneten Offiziere aus Deutschland sowie aus Großbritannien und Frankreich in einem Eisenbahnwaggon bei Compiègne den entscheidenden Waffenstillstand. Gerade mal 100 Jahre ist das her. Und vier Jahrhunderte sind seit dem Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges vergangen. Denkwürdig fallen in diesem Jahr also Krieg und Frieden zusammen.

Das ist unserer Redaktion Anlass, das Thema in dieser Woche zentral zu behandeln. In einer Serie stellen wir die größten Konflikte aus Vergangenheit und Gegenwart sowie die Risiken für die Zukunft dar. Wir begleiten den Generalsekretär der Nato beim Treffen mit Schülern auf den flandrischen Schlachtfeldern bei Ypern und analysieren die wieder aufkeimende Angst vor einem Atomkrieg. Und was bedeuten Cyberwar und Drohnen für die Zukunft?

Darüber und über die EU als bedrohtes Friedensprojekt sprechen wir mit dem Historiker Herfried Münkler. Schließlich haben wir die Meinungsforscher von Forsa einen Blick auf die Friedliebigkeit der Deutschen werfen lassen.

Tatsächlich ist Krieg bis dato trotz aller historischen Erfahrungen kein Auslaufmodell. Syrien, Jemen, Ukraine, islamistischer Terror liefern die Stichworte. Ein ehemaliger Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Europa spekuliert sogar darüber, dass die USA und China in 15 Jahren miteinander im Krieg liegen könnten mit unabsehbaren Folgen. Niemand kann sich einen Krieg leisten. Ein Krieg in Zeiten von Atommächten bedeutet Vernichtung nicht nur der betroffenen Länder, sondern der Menschheit″, mahnte Shi Mingde, Chinas Botschafter in Berlin, im Gespräch mit unserer Redaktion. Niemand solle sich nach der Denkweise des Kalten Krieges verhalten, wonach jede Entwicklung des einen die Bedrohung des anderen nach sich zieht″. Doch ist das nicht längst wieder der Fall?

Weltweit sind Nationalisten auf dem Vormarsch. Die Großmächte und auch Deutschland rüsten auf. Waffen als Garanten des Friedens? Leider″, sagte Karl-Heinz Kamp, der Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, unserer Redaktion, gibt es in der internationalen Politik recht unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie man dem Weltfrieden dient.″

Kommentar
Gedenken ist kein Zeichen von Schwäche

Das Bild von François Mitterrand und Helmut Kohl ging um die Welt. Hand in Hand gedachten der französische Staatspräsident und der Bundeskanzler bei Verdun der Gefallenen des Ersten Weltkriegs auf einem deutschen Soldatenfriedhof, ausgerechnet. 1984 war das. Nicht unumstritten. Bis heute unvergessen. Wie auch der Kniefall Willy Brandts am Ehrenmal für die Toten des Warschauer Gettos.

Brandt wie Kohl, die den Zweiten Weltkrieg am eigenen Leibe erfahren hatten, besaßen den Mut zu Reue, Demut und Versöhnung. Und die Bereitschaft, in eine gemeinsame friedvolle Zukunft auch mit einstigen Feinden zu gehen. All das sind Eigenschaften, die nationalistischen Populisten von Deutschland bis Italien, von Polen bis Frankreich heute abgehen. Angetrieben vom Aufstieg der AfD, mehren sich hierzulande sogar die Stimmen, wonach es mal gut sei mit der Selbstkasteiung als Verursacher zweier Weltkriege; man müsse die Geschichte endlich ruhen lassen.

Nein, nein und nochmals nein! Viele Menschen empfinden Gedenken als lästig. Und das Eingeständnis von Schuld als Schwäche. Das ist es aber nicht. Im Gegenteil. Wir Menschen sind historische Wesen. Es ist eine Stärke, sich erinnern, Geschichte erforschen und verstehbar machen zu können zum Nutzen von uns und unseren Nachkommen.

Geradezu denkwürdig fallen in diesem Jahr Krieg und Frieden zusammen.
So begann mit dem Prager Fenstersturz vor vier Jahrhunderten, im Jahr 1618, der Dreißigjährige Krieg;
er verwüstete Europa, raffte rund ein Drittel der damaligen Bevölkerung dahin.

Am 11. November 1918 wiederum beendete der Waffenstillstand von Compiègne die Kampfhandlungen
des Ersten Weltkriegs mit mehr als 20 Millionen Toten. Das ist gerade mal 100 Jahre her.

Die Hoffnung aber, wonach sich der Schrecken dieser zwei europäischen Katastrophen niemals wiederholen

werde, blieb unerfüllt. Die Auswahl jener Kriege mit mehr als einer Million Toten auf dieser Doppelseite zeigt:
Bis in unsere Tage bringt der Kampf um Einfluss, Territorien, Rohstoffe, Ideologien oder
den rechten Glauben weltweit Regierungen und Völker gegeneinander auf.

Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt″,
drückte es der indische Friedensaktivist Mahatma Gandhi aus. Neben den Gefallenen auf den Schlachtfeldern
wuchs die Zahl der zivilen Opfer über die Jahrhunderte beständig.
Auch heute, im Krieg gegen den Terror, in den Kampfzonen Syriens und des Jemen,
zahlt die unbeteiligte Bevölkerung einen hohen Blutzoll.
Alle Versuche, kriegerisches Elend politisch zu rechtfertigen, klingen schal.
Oder wie der eines idealistischen Pazifismus gänzlich unverdächtige General und spätere US-Präsident
Dwight D. Ike″ Eisenhower warnte:
Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein.
Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter,
den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder.″

8 Millionen Tote
1618–1648

Dreißigjähriger Krieg

Am 23. Mai 1618 ist das Maß voll: Protestantische Adlige stürmen die Burg von Prag und werfen die Statthalter des Königs von Böhmen aus dem Fenster zu groß ist die Wut über die Einschränkungen der Religionsfreiheit und die Unterdrückung durch die katholischen Machthaber. Die Attacke hat weitreichende Folgen. Sie mündet in einen Konfessionskrieg, dessen Dauer und Opferzahlen bis dahin nie gesehen wurden. Neben den eigentlichen Kampfhandlungen auf den Schlachtfeldern ziehen marodierende Söldner übers Land und drangsalieren die Menschen. Missernten, Hungersnöte und Seuchen tun ihr Übriges. Innerhalb von drei Jahrzehnten fällt etwa ein Drittel der Bevölkerung dem Krieg und seinen Folgen zum Opfer. Damit stellte der Dreißigjährige Krieg alles bis dahin Dagewesene in den Schatten, bevor schließlich in Osnabrück und Münster der Frieden verhandelt und am 24. Oktober 1648 geschlossen wurde. Der Westfälische Frieden begründet in der Folge den modernen, souveränen Nationalstaat.

Bildtext:
BrutaleTat: Fenstersturz zu Prag 1618 (Stich von Johann Philipp Abelinus).
Foto:
Wikipedia

1, 2 Millionen Tote
1701-1714

Spanischer Erfolgskrieg

Anfang des 18. Jahrhunderts hat die Kinderlosigkeit des spanischen Königs verheerende Folgen. Zwar hat Karl II. Philipp V. aus dem französischen Geschlecht der Bourbonen als seinen Nachfolger bestimmt. Europas Großmächte Österreich, Großbritannien und die Niederlande denken jedoch nicht daran, den Enkel des französischen Königs Ludwig XIV. zu akzeptieren. Zum spanischen Reich gehören damals große Teile von Italien, die Spanischen Niederlande sowie Kolonien in Mittel- und Südamerika. Damit hatten die Konkurrenten um Macht und Einfluss ein Interesse daran, dass Spanien nicht in die Einflusszone des mächtigen Frankreich geriet. Tatsächlich kann Philipp V. den Krieg aber für sich entscheiden. Die italienischen Gebiete gehen jedoch an Österreich. Das 1704 eroberte Gibraltar übernehmen die Engländer. Die südamerikanischen Kolonien bleiben in spanischer Hand, der lukrative Sklavenhandel aber geht an Großbritannien. In der Folge wächst die Macht der Engländer als Seenation, während Spanien an Bedeutung verliert.

Bildtext:
Siegreich: Philipp V. in der Schlacht bei Villaviciosa 1710 (Gemälde: Jean Alaux).
Foto:
Wikipedia

6, 3 Millionen Tote
1792-1815

Napoleonische Krieg

Fast ein Vierteljahrhundert lang liegen die Franzosen mit den verschiedenen Monarchien in Europa militärisch im Clinch, bevor die Schlacht in den Feldern bei Waterloo die endgültige Entscheidung bringt. In den sogenannten Koalitionskriegen, zu denen die Revolutionskriege und die Napoleonischen Kriege gehören, ging es um die Machtverteilung in Europa nach der Französischen Revolution. Diese hatte die Franzosen die Ideale von Menschenrechten, Freiheit und Nation gelehrt und damit Europas Monarchen in Angst und Schrecken versetzt; sie fühlen sich bedroht und verbünden sich in wechselnden Koalitionen gegen die französische Armee unter Napoleon Bonaparte. Mit dem an der extremen Winterkälte gescheiterten Russlandfeldzug und der Schlacht bei Leipzig endet schließlich Napoleons Fortune als Kriegsherr. Auf dem Wiener Kongress 1814/ 15 verhandeln Europas Monarchen über einen dauerhaften Frieden und die Wiederherstellung der sogenannten alten Ordnung. Es beginnt die Zeit der Restauration.

Bildtext:
Finale Schlacht: Waterloo in einem Gemälde von William Sadler (Ausschnitt).
Foto:
Wikipedia

20, 8 Millionen Tote
1914-1918

Erster Weltkrieg

Fast ein Vierteljahrhundert lang liegen die Franzosen mit den verschiedenen Monarchien in Europa militärisch im Clinch, bevor die Schlacht in den Feldern bei Waterloo die endgültige Entscheidung bringt. In den sogenannten Koalitionskriegen, zu denen die Revolutionskriege und die Napoleonischen Kriege gehören, ging es um die Machtverteilung in Europa nach der Französischen Revolution. Diese hatte die Franzosen die Ideale von Menschenrechten, Freiheit und Nation gelehrt und damit Europas Monarchen in Angst und Schrecken versetzt; sie fühlen sich bedroht und verbünden sich in wechselnden Koalitionen gegen die französische Armee unter Napoleon Bonaparte. Mit dem an der extremen Winterkälte gescheiterten Russlandfeldzug und der Schlacht bei Leipzig endet schließlich Napoleons Fortune als Kriegsherr. Auf dem Wiener Kongress 1814/ 15 verhandeln Europas Monarchen über einen dauerhaften Frieden und die Wiederherstellung der sogenannten alten Ordnung. Es beginnt die Zeit der Restauration.

Bildtext:
Finale Schlacht: Waterloo in einem Gemälde von William Sadler (Ausschnitt).
Foto:
Wikipedia

46, 5 Millionen Tote
1939-1945

Zweiter Weltkrieg

Nicht umsonst heißt es nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs: Nie wieder! Weite Teile Europas sind verwüstet. Kein Krieg hat mehr Opfer gefordert als der von Deutschland unter der Herrschaft der Nationalsozialisten initiierte Gewaltexzess.

Kein Krieg wurde so verbrecherisch bis hin zur industriellen Vernichtung ganzer Bevölkerungsgruppen geführt. So lassen die Nationalsozialisten sechs Millionen Juden systematisch töten; verfolgt und ermordet werden auch Sinti und Roma, Homosexuelle, politisch Andersdenkende und Behinderte. Als Kriegslegitimation gilt Reichskanzler Adolf Hitler unter anderem die Erfordernis von neuem Lebensraum im Osten″. Es gelingt ihm, große Teile Europas zu unterwerfen. Die Wende bringen schließlich die extremen Bedingungen beim Russlandfeldzug im Winter und das Eingreifen der USA. Nach Kriegsende wird Deutschland geteilt, Wiedervereinigung erst ab 1989. Mit Gründung der UN und der EU etabliert sich eine internationale Zusammenarbeit, die für die bis heute längste Friedensperiode in Europa sorgt.

Bildtext:
Befreite jüdische Häftlinge im Konzentrationslager Buchenwald.
Foto:
dpa

3, 9 Millionen Tote
1950-1953

Koreakrieg

Zweieinhalb Jahre dauern die Waffenstillstandsverhandlungen, bevor sie 940 000 gefallene Soldaten und drei Millionen getötete Zivilisten später zum Erfolg führen. Zwar hat damit das Töten ein Ende, doch nicht das Elend der Nordkoreaner. Sie leben bis heute unter der Diktatur von Kim Jong Un in Unfreiheit und Armut. Einen Friedensvertrag gibt es nicht. Hochgerüstet stehen sich die Bruderstaaten gegenüber; das Atomwaffenpotenzial des Nordens gilt international als Risiko. Der Koreakrieg war ein Stellvertreterkrieg um Ideologien: einerseits die Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) mit dem verbündeten China, ihr gegenüber die Republik Korea (Südkorea) sowie Truppen der Vereinten Nationen unter Führung der USA. Die beiden Koreas waren nach dem Zweiten Weltkrieg aus der sowjetischen und der US-Besatzungszone hervorgegangen. Unterschiedliche Ideologien ließen Menschen und Regierungen sich immer weiter voneinander entfernen. Erst seit diesem Jahr gibt es wieder Versuche der Annäherung Friedensschluss ungewiss.

Bildtext:
Breitseite: Ein US-Kreuzer feuert auf die koreanische Küste bei Intschon.
Foto:
UPI/ dpa

1, 8 Millionen Tote
1964-1975

Vietnamkrieg

Wieder einmal ist es der Kampf um Ideologien, der ein geteiltes Land in den Abgrund schauen lässt. Hintergrund sind die Nachwehen des Zweiten Weltkriegs und die international verhärteten Fronten im Kalten Krieg. Doch die USA können sich mit dem Ziel, den Vormarsch des Kommunismus in Vietnam zu stoppen, nicht durchsetzen. Nach einem zermürbenden Jahrzehnt brutal geführter Kämpfe müssen sich die US-Streitkräfte geschlagen geben. Sie ziehen sich aus Vietnam auch deshalb zurück, weil sie den Rückhalt der amerikanischen Bevölkerung verloren haben. In schlimmer Erinnerung bleiben die Napalmangriffe, mit denen Washington Dörfer niederbrennen ließ, um die nordvietnamesische Bevölkerung zu demoralisieren, und der flächendeckende Einsatz von Agent Orange; mit dem Gift entlaubten die US-Streitkräfte weite Teile des Dschungels, um den Vietcong die Tarnung zu nehmen. Noch Jahrzehnte später kommen in der Folge Kinder mit Missbildungen zur Welt. Der Vietnamkrieg gilt als Initial für die moderne internationale Friedensbewegung.

Bildtext:
Ein Bild geht um die Welt: Kim Phúc flieht nach einem Napalmangriff.
Foto:
dpa

3, 8 Millionen Tote
1998-2003

" Großen Seen"- Krieg

Das Gebiet der Großen Seen mit Ruanda, Burundi, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo ist das politische Pulverfass des subsaharischen Afrikas. Seit Jahrzehnten herrscht ein ständiger Kampf um Einfluss und die Nutzung von Bodenschätzen, der weitgehend unter der Wahrnehmungsschwelle in Europa bleibt. Um die Jahrtausendwende kochen die Konflikte hoch. Von 1998 bis 2003 tobt in Kongo ein Krieg, in den sämtliche Nachbarländer verstrickt sind. Laut UN sterben mindestens drei Millionen Menschen. Die Akteure sind schwer zu fassen. Beteiligt sind unzählige Rebellengruppen, Milizen und Regierungen sowie ethnische Gruppen. Parallelstrukturen und wechselnde Bündnisse machen die Lage komplex und schwer durchschaubar. Das staatliche Gewaltmonopol kann vielerorts bis heute nicht durchgesetzt werden. Für den Historiker und Konfliktforscher Herfried Münkler ist die Region ein Hotspot, dessen Konfliktpotenzial jederzeit wieder explodieren kann mit entsprechenden Flüchtlingsbewegungen.

Bildtext:
Kindersoldaten im Kongo: Brutale Milizen schrecken vor nichts zurück.
Foto:
dpa

über 1 Million Tote
seit 2001

Krieg gegen den Terror

Erst war es ein politisches Schlagwort der US-Regierung unter George W. Bush. Längst ist die Formulierung aber zum geflügelten Wort geworden: der Krieg gegen den Terror. Ursprünglich bezeichnete er die politischen, militärischen und juristischen Schritte gegen den internationalen Terrorismus nach den Anschlägen vom 11. September 2001. Seitdem hat er jedoch vielerlei Ausprägungen erfahren und Weiterungen erlebt. Ob in Afghanistan, dem Irak, im Jemen oder Syrien eine Koalition verschiedener westlicher und muslimischer Staaten versucht islamistischen Extremisten wie den Taliban oder dem Islamischen Staat militärisch beizukommen. Die Dschihadisten verüben im Namen ihrer Religion Anschläge auf die westliche Welt, aber auch auf Glaubensbrüder und - schwestern. Die Kriegsführung ist hybrid, Freund-und-Feind-Schemata lösen sich infolge wechselnder Bündnisse und externer Einflussnahme bisweilen auf. Die Zahl der Getöteten meist Zivilisten liegt weit jenseits der Millionenmarke. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Bildtext:
Bombenangriff: Männer retten in Aleppo einen Jungen.
Foto:
dpa/ AFP/ A. Alhalbi
Autor:
Thomas Ludwig


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