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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Busfahrer warten Piepton nicht ab
Zwischenüberschrift:
Agenda-Arbeitskreis regt Verbesserungen im Busverkehr an
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte. Getreu diesem Motto haben die im Arbeitskreis Stadtentwicklung der Lokalen Agenda 21 engagierten Bürger den öffentlichen Nahverkehr von jeher aufmerksam beobachtet und, wenn nötig, konstruktiv kritisiert. So auch in der jüngsten Sitzung.

Die Verzahnung von Stadtwerke-Bussen und denen der privaten Regionalbus-Unternehmer funktioniere nicht so perfekt, wie es immer dargestellt werde, hieß es in der Sitzung. Ein Bürger schilderte Fälle, bei denen ein Regionalbus am Neumarkt losgefahren sei, ohne den Piepton abzuwarten″. Zur Erklärung: Am zentralen Umsteigepunkt Neumarkt sollen gerade in den verkehrsschwachen Tageszeiten garantierte Übergänge aus allen in alle Richtungen ermöglicht werden, damit es nicht zu unzumutbaren Wartezeiten kommt.
Erst wenn alle Linien des Sterns″ beispielsweise um 21.30 Uhr eingetroffen sind und Umsteiger die Möglichkeit hatten zu wechseln, gibt der Verkehrsmeister über ein Signal die Ausfahrt der Busse des abgehenden Sterns frei. Das kann mal eine oder zwei Minuten später sein als die vorgesehene Plan-Abfahrtszeit, wenn ein Bus des ankommenden Sterns sich verspätet. Die Privaten″ besonders auf der Linie 31/ R 31 kümmerten sich aber nicht um den Piepton, obwohl sie ihn auch empfangen könnten, und führen stur nach Fahrplan los, wurde beklagt. Zu Verwirrung und unnötigen Rückfragen führten immer wieder die unterschiedlichen Systeme der Ziel-Beschilderung bei Stadtwerke- und Regional-Bussen. Wer etwa von Belm nach Ibbenbüren wolle, besteige in Belm einen Bus mit der Zielangabe Hauptbahnhof″. Er könne dann nur hoffen, dass der Bus ihn darüber hinaus bis nach Ibbenbüren bringe. Irgendwo abzulesen sei das nicht. Die Teilnehmer des Arbeitskreises forderten eine einheitliche logische Programmierung und Ingangsetzung der Zielangabe, die nicht von Lust und Laune des Fahrers abhängen dürfe.
Auch wurden Beispiele fehlender oder falsch gehängter Fahrpläne genannt. So werde etwa auf der zentralen Anzeige am Haupteingang des Hauptbahnhofs die Linie 21 komplett unterschlagen, an der Haltestelle Gretescher Turm fehle die Linie 12. Das seien keine Einzelfälle, wurde behauptet, sondern die Stadtwerke gingen systematisch zu nachlässig damit um.
Arbeitskreis-Sprecherin Margrit Janke, Sitzungsleiterin Brigitte Gantke und die auch im Fahrgastbeirat aktive Renate Roux versprachen, sich für Abhilfe einzusetzen.
Autor:
jod


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