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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Inklusion mehr als reine Theorie?
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Leserbrief von Wilfried Windmöller Abschaffung des Alten- und Pflegeheims skandalös″ (Ausgabe vom 4. Oktober) mit Bezug auf den Artikel Ledenhof soll neues Gesicht bekommen″ (Ausgabe vom 14. September).

Klare Ansage von Herrn Windmöller zur Aufgabe des Heimes am jetzigen Standort und zur Inklusion in Theorie und Praxis. Danke dafür, Herr Windmöller!

Als ehemaliger Leiter (1986–1991) des Hauses kann ich berichten, dass bereits Ende der 80er-Jahre beabsichtigt war, das Haus nicht mehr als Altenheim, sondern als kirchliches Verwaltungsgebäude und/ oder Wohnraum für Studenten zu nutzen.

Nur durch Engagement der damaligen Oberbürgermeisterin Ursula Flick, die ihr politisches Amt in besonderer Weise mit klarem und pragmatischem Blick führte und die damals gleichzeitig Verwaltungsratsvorsitzende der Evangelischen Stiftungen als Eigentümerin der Immobilie war, konnte die männlich dominierte Entscheidung des Kirchenkreises verhindert werden. Sie rief in einer Sitzung, an der ich auch teilgenommen habe, zu: , Haben Sie das nötig, meine Herren!?′

Wenn auch von Inklusion damals noch nicht die Rede war, so hat Frau Flick doch früh erkannt, dass alte und gehandicapte Menschen mitten in die Stadt und mitten in unsere Gesellschaft gehören. Auch in Osnabrück!

Nun heißt es, liebe Mandatsträger aus Kirche und Verwaltung, Farbe zu bekennen, ob Inklusion in Osnabrück nur Theorie oder auch gelebte Praxis ist. Ich bin gern bereit [. . .] hier eine weitere öffentliche Diskussion zu begleiten und mein Fachwissen einzubringen.″

Werner M. Gniostko

Wallenhorst
Autor:
Werner M. Gniostko


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